Dienstag, 9. Oktober 2012
Damit es nicht langweilig wird ....
Loch im Kopf Nr.7
Was ist passiert? Wir haben Herbst, es liegt viel Laub im Garten. Ich war Laub zusammenrechnen, komm wieder ins Haus....blinkt das Telefon. Oh...die Robi-Schule. Rückruf!
Weil ich nicht erreichbar war wurde das Kind mit dem Krankenwagen in die Klinik gebracht. Er hat im Pausenhof getobt, fiel auf den Hinterkopf ... ein Loch.
Am späten Nachmittag bekam er Zahnweh. Durch den heftigen Fall auf den Hinterkopf hat es wohl vorne (wo sollen Zähne auch sonst sein?) ... und nun kommt eine Robert-Aussage: "Hinten bin ich draufgefallen und vorne haben meine Zähne geklappert!"
Es ist nicht so ganz lustig. Heute haben wir einen Spezial-Zahnarzt-Termin. Die Kinderklinik konnte da nicht helfen. Die beiden nun lockeren Zähne sind nicht das Problem. Das sind noch Milchzähne, aber durch den Schlag können die bleibenden Zähne was abbekommen haben. Denn die Zähne wurden durch Druck von unten evt. nach oben ins Kiefer geschoben.... hoffen wir das Beste. Heute Nachmittag wissen wir mehr.
Rückenschmerzen hat er nun auch noch seit heute Nacht.
"Mama, wann sind Menschen eigentlich ganz kaputt?"... wollte Robert nachts um 3 Uhr wissen.
"Das geht nicht so schnell, aber nachts um drei sind Menschen sehr müde, also schlaf BITTE weiter!"
Hat er dann auch getan, für eine Stunde.
Dann: "Mama, schläfst Du? Wenn ich einen Anfall kriege, dann klappern die Zähne bestimmt wieder. Was soll ich dann tun?"
"Du bekommst keinen Anfall, die Zähne klappern nicht ... schlaf BITTE weiter!" sprach die Mama.
Um halb sechs Uhr bin ich freiwillig aufgestanden, er schlief bis kurz nach acht Uhr weiter. Kein Anfall, keine Klapperzähne in der Nacht!
"Erzähl das bloss keinem was hier wieder mal los war!" sagte der Robert-Papa beim morgendlichem Kaffeetrinken. .... Neee .... würd ich nie tun! Dann schüttelt doch nur jeder verwundert den Kopf, oder?
Montag, 8. Oktober 2012
Konzentration .... ich kann das!
...
wenn man mich lässt. Also nicht wenn "Mann" mich das tun lässt, sondern wenn "Mama" mich das machen lässt. Sie ist immer so ängstlich.
Ich bin ein paar Mal ums Haus gerattert, ich hab tolle Muster gemacht. Ich hab mich echt gefreut, dass Papa mich fahren hat lassen.
Schade, dass der Rasen heute immernoch so kurz ist!
Mama, schau ich bleib extra stehen wenn Du ein Foto machen willst. Ich mäh den grossen Baum gar nicht um! So ... nun muss ich weiterfahren.
Jaaaaa !!!! Papa !!!! Nein, ich fahr auch nieeee wieder aus dem Hof raus auf die Strasse! Jetzt hab ich des auch noch gelernt.
wenn man mich lässt. Also nicht wenn "Mann" mich das tun lässt, sondern wenn "Mama" mich das machen lässt. Sie ist immer so ängstlich.
Ich bin ein paar Mal ums Haus gerattert, ich hab tolle Muster gemacht. Ich hab mich echt gefreut, dass Papa mich fahren hat lassen.
Schade, dass der Rasen heute immernoch so kurz ist!
Mama, schau ich bleib extra stehen wenn Du ein Foto machen willst. Ich mäh den grossen Baum gar nicht um! So ... nun muss ich weiterfahren.
Jaaaaa !!!! Papa !!!! Nein, ich fahr auch nieeee wieder aus dem Hof raus auf die Strasse! Jetzt hab ich des auch noch gelernt.
Sonntag, 7. Oktober 2012
Robert, der Schwammerlsucher
Robert hat einen grossen Freund, wie Ihr ja schon wisst.
Mit ihm geht er seit Tagen Schwammerln suchen. Susanne isst gar keine, weigert sich auch nur den kleinsten Krümmel zu probieren. Wir trauen uns mittlerweile alle Pilze zuzubereiten, der grosse Freund kennt sich sehr gut aus.
Robert:
"Also, diesmal könnt Ihr sie alle essen, ich hab schon mit dem grossen Freund gekocht und mein Bauch ist ganz voll! Leb ich vielleicht noch, oder nicht? Also, Susanne jetzt kannst Du Dich trauen, weil sogar dem grossen Freund sein Hund hat mitgegessen!"
.... Nein, sie hat trotzdem nicht probiert. Sie mag am liebsten die Pilze aus der Dose .....
Wir wünschen Euch einen schönen Sonntag. Gestern hatten wir hier nochmal 24 Grad, es war so wunderschön. Heute Nacht kamen Wind und Regen ... es wird uns schon etwas einfallen für den heutigen Sonntag!
Freitag, 5. Oktober 2012
Ein letzter trauriger Gruss
Acht Jahre haben wir sie gekannt.
Sie war eine junge Frau auf der Suche nach "dem Mann fürs Leben, nach einer Familie". Was haben wir nicht alles mit ihr erlebt!
Sie ist an die "falschen Männer" geraten, wie die guten Freunde sagten. Keiner hat sie so gesehen, erkannt wie sie war. Eine liebenswerte, fröhliche, so viel gebende junge Frau.
Sie wurde ausgenutzt, war nur "schmückendes Beiwerk" für so manchen ......
Als ich sie vor kurzem zum letzten Mal sah, fragte ich sie ob es ihr nicht gut geht. Sie sah krank aus.
"Ach reden wir da net drüber, des wird schooo wieder!"
Sie hat mir von ihrer Liebe zu den Tieren, zu ihrem Pferd erzählt. "Ich glaub ich liebe nur noch mein Pferd, das hat mir noch nie weh getan!"
"Such doch nicht weiter, warte ab wer Dich findet.", sie hat gelacht als ich das sagte.
Über ihr hübsches Dirndl haben wir gesprochen. Sie war eine Frau die im Dirndl am allerschönsten aussah.
Sie ging so gern auf die Dorffeste, Burschenfeierlichkeiten, zum Maibaumaufstellen.
Und nun sucht sie nicht mehr. Sie war sehr, sehr krank. Hatte Brustkrebs. Hat es nicht erzählt, wusste bei unserer letzten Begegnung schon von der Hoffnungslosigkeit.
Mit nur 38 Jahren ging sie heute auf die letzte Reise. An einem wunderschönen, warmen, sonnigen Herbststag. Zur Oktoberfest-Zeit. Das Oktoberfest hat sie auch so geliebt.
Wir sind so traurig. "Ich hab ja Dich, aber sie ist zum verlieben", hat Michael zu mir gesagt. "Warum sieht das keiner?" Die beiden haben so manches Fest gemeinsam bis zum Morgengrauen verbracht. Da war ich schon lang im Bett und hab seelig geschlafen. Ihr konnte ich immer vertrauen.
Liebe Yvonne
ich kann es nicht glauben, wir vermissen Dich so sehr. Nie werden wir Dein Lächeln vergessen, Deine liebenswerte Art. Ich ahnte nicht, dass Deine Suche so schnell vorbei sein wird. Ich wünsch Dir sehr, dass Du nun in einer glücklichen Welt angekommen bist.
ein letztes "Pfüat Di Gott"
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Dienstag, 2. Oktober 2012
Robert als Berufspraktikant
Es ist ja so, dass Susanne diese Woche ein Berufspraktikum im kaufmännischen Bereich macht.
Doch wie Ihr sehen könnt ist Robert nicht nur Praktikant, sondern Fachmann für Schrankabbau!
Fachgerecht und fast ganz allein hat er einen vier Meter langen Schrank abgebaut. Der Papa musste nur beim Abheben der Teile helfen. Das ist für einen allein zu schwer.
Robert war stundenlang auf der Baustelle (nicht dass wir noch Ärger wegen Kinderarbeit bekommen. Die Baustelle ist privat, nichts öffentliches, ohne Bezahlung des Meisters!)
Ich war erstaunt wie genau er Schritt für Schritt macht. Er weiss von allein welches Werkzeug er braucht. Und er hatte riesigen Spass, dabei war es wirklich Arbeit! Der Schrank musste weg. Es kam uns so vor, als ob das seine Art zu spielen ist, mit Spielzeug kann er ja nichts anfangen!
Robert wollte dann auch noch die einzelnen Holzteile mit auf den Anhänger legen. Er hat jedes Brett selber runtergetragen und am Ende sogar die ganze Treppe voll Vergnügen, singend abgefegt!
Montag, 1. Oktober 2012
Wir fahren auf der Autobahn ... und eine ???? fährt mit
Ich schau nach hinten, und ich kenne diesen Gesichtsausdruck von Robert!
Wenn er so schaut als ob er nicht da ist, ihn die Welt nicht interessiert, dann tut er was, das ich nicht gut heisse!
Aber was soll er tun?
Er ist im Kindersitz, der Gurt passt auch....????
Dann entdecke ich etwas:
"Warum hältst Du die Hand so komisch ans Fenster? Was hast Du da auf dem Daumen?"
So schaute er bei seiner Erklärung, wie auf dem Bild unten eingefangen, Den Daumen hat er versteckt!
"Weisst Du Mama, es war so. Als ich ins Auto eingestiegen bin wollten zwei Tierchen mitfahren. Ein Tier sitzt auf meinem Daumen, das kleinere Tier schaut beim Fenster raus. Wenn wir angekommen sind, dann lass ich die Tiere wieder raus. Mama, ich hab zwei kleine Schnecken mitgenommen!"
Die zweite Schnecke seht Ihr ganz klein auf dem Foto. Die liess sich nicht fotografieren, die Spur die sie hinterlassen hat sieht man noch heute am Fenster. Die Schnecken hat er dann am Zielort auf Blätter gesetzt.
Das war mein Bericht vom Sonntag ....
lustig? oder?
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