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Donnerstag, 14. September 2017

Der verschwundene Praktikant




Unbedingt wollte Robert auf der Baustelle mitarbeiten.
Er hat wirklich ganz viel geholfen, sagt der Herr Bodenleger
Ganz dabei war er als der Fließestrich aufgebracht wurde.

Die schweren 25-Kilo-Säcke hat er selber in den Eimer geschüttet und angerührt.
Dann auch aufgebracht.

Begeistert war er als er die Masse mit den Stachelschuhen an den Füssen verteilen durfte.





Doch dann aufeinmal war Robert weg!
Wo ist er?
Der Papa sucht und ruft, kann sich das nicht erklären.
Stille, keine Antwort vom Sohn.




Er hat ihn wiedergefunden.
Nachdem er erst im Keller gesucht hat, im Erdgeschoss.... rund um den Neubau.

Im 1.Stock auf einem trockenen, staubigen Boden lag der Praktikant!



Mit Gehörschutz!
Ganz nach Vorschrift!

Da braucht es keine Worte mehr, oder?
Nur ein Lächeln ... und einen Bodenleger, der froh war, dass der Bub gesund und munter noch da war!

Dienstag, 23. Mai 2017

Der Papa hat grosses Vertrauen in seine Susanne



Ein Blick aus dem Küchenfenster.
So ging Susannes Geburtstags-Tag zuende.
Sekunden später sieht der Himmel schon wieder anders aus.
Sie hat sich über die Glückwünsche gefreut und sagt DANKE.

Unsere Familienjüngste ist auch zu Hause angekommen.
Immerwieder überrascht die Zartheit, die Leichtigkeit, der Ausdruck eines Neugeborenen.
Da fehlen die Worte .....

Und mittendrin Robert
Der so manches Mal abwesend wirkt.
Dann wieder nach Stunden oder gar Tagen einen Gedanken hat der zum Nachdenken bringt.

Dass Susanne nun volljährig ist und Auto fährt macht ihn unruhig. Das will er auch mal können, dürfen.
Es sieht nicht so aus ... ich hab ihm nun den Vorschlag gemacht, dass wir uns doch Autos für Menschen mit Behinderung anschauen können.
Da ist das mit dem Führerschein ganz anders ... Oh, er wurde sauer und laut. Später dann traurig.
Und dann hat er beschlossen, dass er ganz reich werden wird und sich jemand sucht, der ihn überall hinfährt.
Um keine 10 Minuten später wieder drauf zu bestehen, dass er auch einen Führerschein machen darf.
Das Thema ist nun sehr gross bei uns.














Ich habe gestern mit Susanne den Führerschein abgeholt. Vom Landratsamt.
Ich bin danach, wie selbstverständlich ins Auto gestiegen und gefahren.
Sie sagt nichts ....





Dann wird mit dem Papa telefoniert und er ist sofort bereit sich zu treffen.
In Landshut, keine sehr grosse Stadt aber eine Stadt mit allem was auf den Strassen dazugehört schon.
Was macht der Herrr Papa?
Er drückt der Tochter den Autoschlüssel in die Hand und sie fährt ...  mit seinem ihm sehr wertvollen, kleinen Bodenlegerauto. Ohne Servolenkung etc. Einfachste Ausstattung. Sie war sehr amüsiert, hat sie doch das Fahren in einem Auto mit allen technischen Vorzügen und Neuigkeiten ausgestatteten Auto gelernt.

Mitten durch die Stadt, einfach so als ob das schon immer so war. Fuhr sie nach Hause.
Mir war ganz mulmig.

Dann daheim:  Ein Anruf, die Enkelin ist zu Hause ....
Da wollten wir alle sofort zu ihr ....

Was macht der Herrr Papa?
Lässt Susanne fahren. Immerhin mit einem 7sitzer,
Also das war dann zuviel für mich ... ich bin fast erstarrt im Auto.
Sie fährt und fährt, hört Musik, erzählt ....
Neben ihr der Herr Papa .....SCHLÄFT AUFEINMAL
 Sie fuhr die 70 km Richtung München, als ob sie nie was anderes gemacht hat.
Dann schlief auch noch Robert ein....nur das Schäfchen (so nennen wir machmal unser Pflegekind) und ich waren wach und guckten uns gegenseitig an wenn mal zu streng gebremst wurde. Oder das Auto bisserl hin und her schwankte ....

So wurde ich gestern also zu meinem 5. Enkelkind von meinem Kind Nr. 4 gefahren ....
Gezwungen von Papa voller Vertrauen in sein Mädel.
Die anderen vier Kinder sollten es am besten gar nicht wissen. Zu keinem bin ich ins Auto gestiegen die ersten Wochen .....
Mir fehlte da nicht das Vertrauen, sondern der Mut

Sie brachte uns spät am Abend wieder gut nach Hause und meine Freundinnen lachen nun über mich....

(Versicherungstechnisch war alles abgeklärt, nicht, dass sich jemand Gedanken macht!)
Christian hat den Führerschein auch noch nicht lang. Nein, mit ihm bin ich noch nicht mitgefahren. Auch da ist der Papa sofort eingestiegen. Und mein Stiefsohnemann hat mich ausgelacht .... :-(


Der Mann, der vor 18 Jahren Papa einer Tochter wurde und nicht wusste "ob er es eh mit einem Mächen kann!"


Montag, 5. September 2016

Robert, als Praktikant ... Er macht eine CM-Messung

  Ferien ohne irgendwas zu tun sind langweilig.
Manchmal muss sogar am Sonntag auf die Baustelle gefahren werden.
Und wer kommt mit? Ich, der Robert!
Die Estrichfeuchte muss gemessen werden, damit der Herr Bodenleger weiß, ob das Parkett gelegt werden kann.
Ich liebe diese Arbeit.
Er wird ein Loch in den Estrich geklopft. Der riesige Krach macht mir diesmal gar nichts aus.
Die Estrichbröckchen werden rausgepopelt, zerkleinert, gewogen ... alles gaaaanz genau.
Und dann kommen sie in dieses lustig Ding hinein.


Zusammen mit kleinen Stahlkugeln.
Und gefählichen Glaskugeln. In denen ist ... Achtung schweres Wort .... da ist Calciumcarbit drin.
Und dann wird geschüttelt wie wild, und ganz lang ... so lang, dass ich nicht mehr konnte und Papa weitergemacht hat. Das Messgerät ist ziemlich schwer, wisst Ihr!



Und dann wird geguckt, geschaut, gewartet ...

Dann hat der Herr Bodenleger den Wert.
Zu nass?
Geht schon?
Kann ich morgen anfangen zu legen?


Alles wird genau in einem Heftchen aufgeschrieben.
Und wenn jetzt einer mitliest, der sich auskennt ... bitte nicht gleich protestieren.
Der Bodenleger, der Herr Meister, der Chef .. also mein Papa weiß es schon selber, dass die Messungen umstritten sind. Das sich Geister und Gutachter streiten.
Aber !! Es gibt ja keine Alternative.

Doch eine:
Der Chef schaltet sein Hirn ein! ... ja, das hat er so gesagt.Und er schaut sich den Estrich noch einmal an, in allen Zimmern. Und er schnuppert .... fragt mich nicht nach was.

Und dann entscheidet er ... dass diese Woche noch nicht gelegt wird.
Fenster auf zum durchlüften  ... und schon hat er was anderes zu tun ...

Das Haus bekommt schon noch sein wunderschönes Parkett. Es eilt ja auch noch nicht so. Der Kunde, der Herr Bauherr ist verständnisvoll und möchte "gut gearbeitet" haben und lässt dem Parkettleger Zeit.

Das ist nicht immer so. Papa sein Bodenleger-Freund hat grad riesen Ärger weil er sich drängen gelassen hat zu früh zu legen. Und jetzt soll er allein am Schaden schuld sein. Das Parkett stellt sich auf ...

Das war der Bericht von meinem Praktikumsstunden mit dem Herrn Bodenlegermeister.
Robert


 Auf dem Bild tu ich schon den Staub in die Schale.



Das ist in einem anderen Zimmer.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Hab ich Euch die Geschichte der 18 Vatertagseier schon erzählt?

Nein, das ging irgendwie unter!
Robert hat den Vatertag zelebriert. Anders kann man das nicht sagen ....
Am liebsten hätte er den Papa im Schlafzimmer eingesperrt, damit er ja nicht aufstehen kann und auf einmal in der Küche steht.
Robert hat gemalt, gebastelt. Alles für den Vater.
Und so viel Unsinn geredet ... ganz schön anstrengend war das für den Rest der Familie.
Am Vatertag wollte er um vier Uhr das 1.Mal aufstehen, das konnte die Mama gerade noch verhindern.
Ab sieben Uhr war nix mehr zu machen.
Der Vater musste im Bett bleiben, die Mutter bekam den Auftrag sich von aussen vor die Schlafzimmertür zu setzten, damit der Papa da nicht rausgehen kann ...
Alles half nichts. Der Papa versichert, dass er eh noch fast schläft ... nie und nimmer aufstehen würde ... die Mama wollte unten in der Küche die Frühstücksvorbereitungen zumindest beobachten. Keine Chance.

"Der Vater muss liegen bleiben, sonst macht er sich den Tag kaputt!"
"Der Vater darf erst in 17 Stunden runterkommen, ich mach nämlich allein das Frühstück!"
"Die Susanne muss auch oben bleiben, weil sie doch ein Mädchen ist, nur ich mach die Eier!"
"Mama, Dich geht der Vatertag gar nichts mehr an, Du kannst auf meinen Papa aufpassen, weil Dein Papa ist doch schon gestorben! Sollen wir Blumen auf den Friedhof fahren, wir können das nach dem Frühstück machen!"

usw. Wie gesagt, Sätze die einen ganz wirr machen.
-Robert kann den Zeitrahmen " 17 Stunden" nicht im geringsten einschätzen ....
-Es ist ihm egal ob Mädchen oder Bub, doch genau an diesem Morgen war es ein für ihn wichtiges Argument!
-Mein Papa mochte den Vatertag nicht. Gar nicht. Das weiss Robert. Und ... es würde einen ganzen Tag brauchen bis ich die Blumen da niederlegen könnte wo Robert sie hinbringen wollte. Er kann sich nicht vorstellen wie weit 800 km weg ist ...
-dann immerzu diese Art der Sprache ... es nervt irgendwann, wenn man ahnt wohin die Frühstücksvorbereitungen führen ...

Am Ende war es fast Mittag.
Nein, der Robert-Papa ist nicht verhungert. Wurde vom Sohn abgeholt, hätte sich fast in den feinsten Anzug kleiden müssen ...

Und dann standen wir da vor dem Eßtisch.
Und haben noch nie so einen Berg feinstes Rührei gesehen!
Mit Zwiebeln, mit Lauch, mit herrlichem Käse

Anhand der leeren Eierschalen konnte ich später zählen wie viele Eier er für uns vier verwendet hat. Er weiss auch, dass die Mama, also ich .... so gut wie gar kein Rührei ißt !

18 Eier, ein Becher Sahne, 250 Gramm Käse, eine grosse Zwiebel, zwei Lauchzwiebeln, Speck in erstaunlicherweise kleiner Menge, vielleicht ca. 50 Gramm.

Es sah wundervoll aus, hat herrlich geduftet, schmeckte sehr, sehr lecker.
Die Beilage: Kuchen!

Ein glücklicher Bub, ein Vater der tapfer Unmengen gegessen hat.
Eine Mama die Kakao hätte trinken sollen zum Frühstück ( ich mag ihn net!)
Eine Schwester, die über sich hinaus wuchs. Gegessen, gelobt, gestaunt hat.

Und dann:
"So, Ihr könnt nun allein essen, weil ich hab schon so viel probiert. Ich geh jetzt "Die Sendung mit der Maus" anschauen. Nein, einen Autisten bringt keiner weg von dieser Idee. Der geht einfach .....
Der Papa bekam ein Busserl, die Mama den Auftrag, dass der Sohn ihr erlaubt die Küche wieder zu betreten ... "weil Du räumst bestimmt wieder auf, weil Du ja alles immer so fein haben willst!"

Die Schwester sagte: "Das wenn ich machen würde .....!"
Die Mutter: "Dann wärst Du auch Autist."
Der Vater: "Schwiegervater da oben ... kannst Du das im nächsten Jahr verhindern?!!!?"

Wie konnte ich es nur vergessen Euch das zu erzählen?
Wie wir das aushalten? Na, indem wir auch am Abend Rührei essen, und feststellen, dass es kalt sehr lecker schmeckt. Mit Brot .... das wir uns aber zum Frühstück auch schon heimlich dazu geholt haben, denn der Sohn lag ja vor dem Fernseher ....


Donnerstag, 5. Februar 2015

Der Tischlermeister .... hat viele Talente!


Gell, da sieht er friedlich und hübsch aus, der Robert, oder?
Lachen tut er auch ....
Wollt Ihr wissen was vorher los war?


"Haare wie ein Wilder" ... sprach letzte Woche der Kinderarzt und lachte als Robert sofort schrie: "Neiiiin, ich mag die nicht abschneiden lassen. Nein, weil das macht Aua!"
Es kam wie es kommen musste. Die Bilder sind nicht zum vorzeigen freigegeben.
Ein Haarschnitt wie keiner ihn braucht.
Hier fehlte was, dort fehlte was, hier waren lange, wilde Locken, dort hing auch noch was davon

Das war Robert nachdem er schriee, schriee und noch weiter geschrieen hat, der Haarschnitt musste unvollendet bleiben.
Wir guckten es uns dann einen Tag an, noch einen Tag .... das Kind war eh sehr krank, da waren die Haare auch schon egal. Wir guckten es uns am Samstag an, am Sonntag: Dann ab Montag: "Du Robert, wir müssen nochmal zum Frisör! So kann es nicht bleiben .... etc.!"   Viele Versuche von seiner ihn liebenden Familie.
Am Dienstag Abend dann wieder nur ein "NEIN, Aua ... ich mag nicht!"

Dann kam der Herr Tischlermeister und hat sein Kind in einen Müllsack gesteckt!
(Ja, die Idee hatte die Mama, ich geb es  zu!)
Der Bub schrie auch da, er wand sich wie ein Aal.
Es dauerte ewig lang, doch ein Tischlermeister hat Geduld.
(Ja, die Mama weniger, ich geb auch das zu!)
In den Sekunden wo das Kind ruhig hielt hat der Mann gearbeitet. Und wie ... schneller und wilder als mit seiner Parkettschleifmaschine .... :-)




Ja, es ist geschafft.
Oben die beiden Bilder sind "Der neue Robert!"
Ja, sehr, sehr kurz, aber wer will denn auch in ein paar Wochen wieder so eine Prozedur? Es ging auch gar nicht anders, weil einige Löcher waren ja schon da auf seinem Kopf ....
Ich würd Euch ja gerne ein Foto von der Frisur zeigen die so schrecklich aussah. Aber der Robert sagt deutlich "Nein, das ist privat!" .... "Nur jetzt darf man mich wieder anschauen!"

Es gibt ein Foto, da rennt Susanne davon, hinter ihr her ein Bodenleger, bewaffnet mit seiner Haar-Schneide-Maschine ....
Ich hab lang Vater und Tochter nicht mehr so toben und lachen sehen. Herrlich war das!


Dienstag, 25. November 2014

Oben, ganz weit ....


Nein, hier gibt es keinen Weihnachtsmann, der im Kamin hängt. So einen Mann wird es hier sowieso nie geben, und dann wäre es ja auch noch viel zu früh!


Was seht Ihr oben ....?



Sogar der wirklich sehr alte Herr Mietz wollte helfen!


Genau: Da oben ganz weit oben in den dünnen Ästen hing er fest, der Simba. Und jammerte, schrie, weinte, jammerte ..


Nach 2 Stunden hat der Herr Bodenleger ... nein! nicht da oben mit festgehangen. Er stand oben auf dem Dach des uralten, wackeligen Baumhauses, hat den Mietzekater gerettet.

Die Frau des Bodenlegers, die Mutter der Kätzchenbesitzerin ... also ich ....
wusste nicht mehr um wen sie mehr Angst haben sollte. Also gut, ich geb es zu. Ich hatte Angst davor, dass der Bodenleger wieder zu seinem Arbeitsplatz, nämlich dem BODEN zurückkehrt. Unfreiwillig, weil vom Dach des Baumhauses gerutscht.
(Er kam extra von der Arbeit heim um die Katze zu retten. Wir waren schon nahe dran die Feuerwehr zu rufen!)
Er hat es geschafft, die Mietze gerettet, kam selber auch wieder sicher auf der Erde an. Ausgeschaut haben die beiden .... puh! Voller Dreck, weil der Baum so feucht und schmierig ist. "Blöder Kater!" hat er den Simba dann genannt, ihn aber sehr liebevoll an sich gedrückt.

Was Simba da oben wollte?
Er hat sich vor dem noch immer hier lebenden wilden Kater gerettet. Herr Mietz und Chippie haben keine Angst mehr vor ihm. Wehren sich und fauchen inzwischen zurück. Rennen nicht mehr davon.
Nur unser Baby kann das noch nicht. Simba ist ja auch erst ein halbes Jahr alt. Der Kater ist viel grösser, dicker und einfach wilder ....

Gell, ich hab einen mutigen Bodenleger zum Mann!?  Mich hätte da nix raufgebracht.
Heute ist er nun wieder beim Parkettlegen in der grossen Stadt. Und weil das ziemlich weit weg ist darf Simba nicht in den Garten. Wer soll ihn den retten, wenn er wieder auf höchste Bäume flüchtet?

(Susanne hat ihren Papa ganz fest gedrückt und ein Busserl bekam er auch als "Danke schön". Das passiert nicht mehr so oft in letzter Zeit! .... weil, Ihr wisst schon: Teenager!)

Montag, 25. November 2013

Sonne


So wie auf dem Foto ist es noch nicht.
Robert hat sich heute sehr über die Sonne gefreut. Ein graues Nebel-Regenwochenende liegt hinter uns. Als er die Sonne sah hat er gleich sein Gesicht bestrahlen lassen.

Heute in aller Früh hatte es ein Grad plus.
Nun ist es schon minus 3 Grad kalt geworden.

Das ist viel schöner als ein Wochenende mit Regen, Schneeregen und grau ....
Die Kurzzeitpflegestelle erzählt, dass er sich wohlgefühlt hat. Er war beim Plätzchenbacken dabei und noch viel mehr. Robert war grantig, die ganze Heimfahrt. Er hat uns nicht begrüsst nur gemeckert.
Dort hat er gut gegessen, uns erzählt er, dass er IMMER Hunger hatte.
Er hat gut geschlafen, uns erzählt er, dass er kein Auge zugemacht hat weil er mich sooo vermisst hat.
Es wird erzählt, dass er viel mit den Kindern gespielt hat, uns erzählt er, dass es sehr langweilig war!

Heute morgen konnte er dann auch auf die Kurzzeitpflege eingehen. Freut sich, dass er in 4 Wochen nocheinmal dort sein darf. Denn er möchte seine Freunde schon noch mal sehen in diesem Jahr.
ABER, er hatte halt Angst, dass er für immer dort sein soll.!
Immerwieder kommt er auf solche Schreckgespenster, der Robert!
Das müssen dann natürlich Mama und Papa abkriegen, und wenn es die ganz Heimfahrt ist ....
Gut, dass wir uns ein bisschen erholt haben, mit starken Nerven unterwegs waren.



Susanne ist krank. Die Winter-Krankheits-Welle rollt an .....
Michael hat nur noch ein winziges Pflaster auf der Naht an der Hand. Die Hand ist fast so beweglich wie vor dem Bruch. Nur heben kann er fast nichts. Das ist auch gut so, denn sonst würde er gleich noch ein riesen Zimmer mit Stabparkett legen (seine Lieblingsarbeit). Die musste er nun abgeben, aber nachschauen wie das dort so läuft und ein bisschen helfen ... das tut er! Ganz unbedingt, denn ohne ihn darf das nichts werden!
"Chef, kannst Du mal eine Cola holen? ... Chef, kannst Du mal durchfegen und dann gleich noch die Grundreinigung machen?" ....
Der Lehrling und der Helfer freuen sich den Chef als "Handlanger" ausnutzen zu dürfen.
Nun können sie zeigen, was sie gelernt haben!

Ich wünsche Euch einen schönen Montag

Donnerstag, 27. Juni 2013

Mama! Bitte schau diesen Post nicht an, nichts für Deine Nerven!


Mama ist geflohen aus der Küche ... aus dem Haus.
Alles mussten wir allein machen. Die Fotos sind vom Papa!
Es war sozusagen eine Papa-Kind-Aktion.




Schaut mal wie der Robert sich da freut. Das "Wedeln" mit den Händen kann man leider auf dem Foto nicht sehen!





Was wir tun?
Wir wollen einen Aal räuchern.
Wer putzt und wäscht ihn?   Natürlich der Robert. Mit Begeisterung!



Schaut mal seine Hände an.
So aufgeregt und voller Vorfreude war er, dass er ganz verkrampft war.


Noch ein Stück näher und er küsst den Aal.
(das habe ich verhindert, keine Sorge!)


Ich musste dann aufhören zu fotografieren, denn Robert hätte mir den Aal völlig zerdrückt.
Vom Räuchern gibt es keine Bilder, hatte keine Hand frei für den Fotoapparat.












Es ist uns gut gelungen, der Aal hat guat geschmeckt. Wir haben ihn schon am Tag 2 nach dem Räuchern gegessen, länger hätte Robert nicht warten können!
Und weil ich meine Elisabeth nicht verhungern lassen mag, hat sie einen Lachs bekommen. Auch geräuchert, aber nicht von uns. Ich habe ihn gekauft ....
Was passiert?
Robert: "Mama, Du sagst immer alles muss ein bisschen probiert werden!"
Ich hab es nie gedacht, sie hat probiert .... und wundert sich, dass sie noch lebt!  3 Mal hat sie probiert, sich aber dann doch gegen den Geschmack entschieden. Sie hat die Augen zugemacht und immer gesagt:
"Es ist ein Karpfen ... es ist ein Karpfen .... "
Ja, so war das
viele Grüsse von Robert und seinem Papa

Donnerstag, 9. Mai 2013

Einen schönen Vatertag wünschen Dir Deine Künstler, lieber Papa


Robert hat hinten draufgeschrieben: "Papa ich hab Dich lieb!"
Gemalt hat er schon Jahre nicht mehr, und nun so ein tolles Kunstwerk!
Die Haare sind mittlerweile grau, heute morgen hatte er noch zwei gleichfarbige Ohren, die Zähne .... die sind cool, man sieht sogar die Zahnwurzeln. So süss! Künstler arbeitet halt eigenwillig!
Robert hat ein Silbertablett mit Deckchen geschmückt, Kaffee gekocht, selbstgemachte Marmelade (in der Schule gekocht) und Brot mit Butter ins Schlafzimmer raufgetragen. Da sass er nun, der Papa. Und hat gefrühstückt. Ich durfte danebensitzen und mich amüsieren. Nein, ich habe nichts bekommen, weil ... Muttertag ist ja erst am Sonntag!
Eh klar, oder?

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"Papa wanted"
.....
oder irgendwie so.
Susanne hat sich entschuldigt, weil sie hat es nicht geschafft ihn nicht so alt aussehen zu lassen, den Papa!
Ich stand daneben ... und habe mich wieder amüsiert!



Und nun wird gegessen, Robert grillt!
Und was macht Ihr am Vatertag?

Montag, 12. November 2012

Es war schon immer etwas teuerer ....


... einen besonderen Geschmack zu haben!
Und den hat das Mädel. Wollte sie doch einen Massiv-Parkett-Boden .... Kirsch!! als neuen Bodenbelag.
Das ging nun (leider) gar nicht. Der Herr Bodenleger-Meister hat nach Alternativen gesucht ...
Wollt Ihr mal sehen?
Er hat eine tolle "Lösung" gefunden, obwohl das Mädel noch immer sagt: "Aber ich wollte echtes Holz!"



Nachts um halb Zwei Uhr !!! Tapste sie im Schlafanzug und mit dicken Socken daher ...
und da strahlte sie zum 1.Mal ... es gefiel ihr, was sie da sah!


Sonntag-Vormittag .... nach der Erstpflege durch den Meister hat sie das Nachpflegen übernommen...
gleich des öfteren, denn es soll ja wunderschön aussehen!


Und?
Die Randleisten fehlen noch, aber auch ein Papa braucht ein bisschen was vom Wochenende.
Die kommen später dran....
"Wohin darf ich denn meine Rechnung senden, meine Damen?"
Susanne war dann doch erschrocken, was das kosten würde wenn sie nicht des Bodenleger-Meisters-Tochter wäre ....
wie lang sie nun wohl so lieb und nett und fürsorglich ... "Papa, magst Du einen Kaffee mit Kuchen?"
bleiben wird?



Oh, so einen Satz sagte er noch nie.
"Schreib halt net immer Bodenleger-Meister. Den Beruf gibt es schon auch, aber ich bin Tischler-Meister!"
"Tschuldige, ist das mehr, Du lieber Ehemann?"

"Des derfst aber schon glauben, ich hab ja viel mehr gelernt!"

Liebe Bodenleger-Meister, das meint er nun nicht Ernst. Sonst ist ihm des ---- wurscht---- er ist überarbeitet, der Mann. Unter der Woche Aufträge, ganz viele ... und am Wochenende dann sowas!
Kommt gut miteinander aus, auch weiterhin auf Euren Baustellen ... Ihr Handwerker!

Samstag, 3. September 2011

Der Schreinermeister hat einen Praktikanten







Genug gearbeitet

Robert schaut den Sonnenuntergang zu.
Was die beiden da schreinern?
Einen Küchentisch...
da sagt Ihr nix mehr, oder?

''''''''''''
Morgen kommt ein besondere Post. Wenn Ihr wollt könnt Ihr HIER
schon mal schauen. Ja, es geht um Roberts geliebte Fledermäuse.