Donnerstag, 22. Juni 2017

Nein, nein ... ich bin sehr glücklich und fühl mich froh



Wir haben die Fotos vom Schifferlfahren nochmal angeschaut.
Alles solche Bilder
Dann die Aussagen von Robert wie schön es war, wieso wir das nicht gleich nochmal machen. Wie glücklich er war!
Autismus ist anders ....
Stimmt!

Vor vielen Jahren war er auch glücklich und froh, als wir das Foto gemacht haben


Von Susanne gibt es auch glückliche Fotos
Muss ich sie mal fragen ob ich die hier zeigen darf
Weil Nicht-Autismus ist auch anders ..... :-)

Dienstag, 20. Juni 2017

Entspannung pur



Nach vollen Tagen
Robert mit gebrochenem Zeh, sehr ungemütlich führt er sich manchmal auf.

Pflegekind, wo bleiben oder nichtbleiben soll.... das liegt nicht an uns, das entscheiden die Zuständigen ... hin und her und her und hin



Nach Tagen für den Handwerker, an denen er riesen Flächen an Parkett verlegt und nicht mehr weiss wieviel Wasser er noch trinken soll weil es so warm ist

Nach solchen Tagen ist es wunderschön am See die Vögel zu beobachten und einfach die Natur zu geniessen.
















Und dann noch eine Begegnung die selten ist
Leider hatte ich nur mein Handy dabei.
Ihr könnt es nur erahnen:

Ein Biber zog an uns vorbei. Ja, der kleine Punkt in der Mitte, das ist er!
Später kam noch die Frau Biber mit dem Nachwuchs geschwommen.
Unvergesslich sind solche Erlebnisse und mit Kindern nicht möglich.
Denn man muss sehr, sehr still sein. Beim kleinsten Geräusch tauchen sie unter und sind
WEG







Was macht Ihr zur Entspannung nach arbeitsreichen, vollen Tagen?








Donnerstag, 15. Juni 2017

Nicht schon wieder ....



Ferien
Nun schönes Wetter ....
Was macht der Bub?
Stolpert gestern auf der Treppe und .... knacks ... Zeh gebrochen.

Ich hab es gar nicht mehr gewusst wie oft sich Robert schon einen Fuss, einen Arm, eine Hand, einen Fuss ... usw. gebrochen hat.
Zehen werden nicht eingegipst.
Es bringt ihn total durcheinander. Amputiert wollte er ihn schon haben. Doch dann, mit viel Geduld konnten wir Robert wieder beruhigen.
Die Ärzte sind, wie immer sehr, sehr geduldig und gut mit Robert.
Nun ist der Zeh mit den beiden Zehennachbarn verbunden und soll ruhig gehalten werden.
Wir haben eine Schifferlfahrt gemacht. Auf dem Inn.
Damit wenigstens ein bisserl ein Ferienerlebnis geschieht.

Und .. ja, es lief gut bei der Übernachtung beim Freund. Nur danach ... hing er wieder an der Mama. Auf Schritt und Tritt.... es ist tatsächlich alles anders bei Robert.
Wir haben hier keinen Fall: "Mutter kann Kind nicht loslassen!!"
Nein wir haben hier den Fall: "Kind ist schon 16, mag aber die Mama nicht loslassen!"

Schlimm ist das nicht. Es ist ein anderer Weg.
Schön zu gehen ... für uns alle

Wir hatten heute Feiertag. Und Ihr? Nicht alle, ich weiss ... aber ich hoffe, Ihr konntet das Sonnenwetter geniessen.


Montag, 12. Juni 2017

Was ist denn nun los?





Oh weh ....
Hatschiiii......

Jetzt hat Robert eine Niesphase wie noch nie.
Scheinbar Heuschnupfen

Tests sind ein unmöglicher Gedanke für ihn.
Aber er wird nicht drumherum kommen.


Das ist schlimm für ihn. Er wird auf seine Nase sauer.
Lächelt nicht! Es ist wirklich so. Er rupft und reibt und ist ganz böse auf seine Nase .....

Tut mir leid für ihn, dass nun sowas auftritt.
Mal schauen war der Arzt rät.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Pfingstferien





Wir sind zu Hause.
Hatten viele Wanderpläne, doch das Wetter macht noch nicht so recht mit.
Aber es hat gereicht an der Vils entlang zu gehen.
Es war ein bisserl warm und geregnet hat es auch nicht.
Und Robert ....

Der fiel in das Wasser .... so wie schon oft, so wie schon immer von klein auf.

Diesmal war es tatsächlich unabsichtlich.
Ist schon lustig. So oft steckt Absicht dahinter und wir ärgern uns über ihn.

Diesmal ist er ausgerutscht und nicht geplant in die Fluten gefallen und .... er ärgert sich und regt sich auf!



An der Isar waren wir auch.
Vögel beobachten, alte Bäume oder deren Reste finden.

Robert darf für drei Tage zu einen neuen Schulfreund. Das war so noch nie da.
Bin schon gespannt wie das ausgeht. Ob ich ihn wohl früher abholen muss?

Es verändert sich so viel.
Er macht immer mehr alleine.
Nun auch mit dem Freund. Da schaut dann die Mama hin was die beiden tun.
Leider traut der Freund sich noch nicht zu uns. Er ist sooo schüchtern ....

Was macht Ihr in den Pfingstferien?
Es hat ja nicht jeder frei.
Nun geh ich mal ein bisserl durch Eure Bloggerwelt ....

Donnerstag, 25. Mai 2017

Der Firmling



spricht nicht über seine Firmung
weil sie ist ja schon vorbei, der heilige Geist ist nun bei ihm angekommen

Und ausserdem seid Ihr alle gefirmt und wisst Bescheid! Und wer nicht gefirmt ist dem ist es egal, das mit dem heiligen Geist.

Was soll ich da nun sagen?
Nicht viel am Besten ... weil der Firmling sieht das ja anders als wir

Es war ein wirklich wunderschöner Gottesdienst. Feierlich und persönlich.
Danach ein kleines Treffen im Pfarrsaal. Mit dem Herrn Bischof. Der hat Robert aber nicht mehr interessiert nach der Firmung.
Kein Foto wollte er mit ihm.
Vom Hl.Geist ein Foto mit ihm zusammen, das wäre ihm lieber ... hat er gesagt, der Robert.

Wir waren noch fein Essen und der Tag verlief ruhig und angenehm.

Am Abend: "Wie lang bleibt der Hl.Geist nun bei mir?"
Da fiel mir nichts anderes ein, als zu gegen zu fragen was er denn meint?

"Na ja, er kann für immer bleiben wenn er mir nicht Kopfweh macht."

Die Wochen vorher gab es einige Gepräche mit Robert, die mir doch das Gefühl gaben er hat die Firmung verstanden.

Ein Geschenk ... nein, wollte er keines.
Nur die beiden Schwestern sollten dabei sein. Und die Pflegeschwester auch. Und der Neffe, der dann auch kam hat ihn gefreut als Überraschung.

Dienstag, 23. Mai 2017

Der Papa hat grosses Vertrauen in seine Susanne



Ein Blick aus dem Küchenfenster.
So ging Susannes Geburtstags-Tag zuende.
Sekunden später sieht der Himmel schon wieder anders aus.
Sie hat sich über die Glückwünsche gefreut und sagt DANKE.

Unsere Familienjüngste ist auch zu Hause angekommen.
Immerwieder überrascht die Zartheit, die Leichtigkeit, der Ausdruck eines Neugeborenen.
Da fehlen die Worte .....

Und mittendrin Robert
Der so manches Mal abwesend wirkt.
Dann wieder nach Stunden oder gar Tagen einen Gedanken hat der zum Nachdenken bringt.

Dass Susanne nun volljährig ist und Auto fährt macht ihn unruhig. Das will er auch mal können, dürfen.
Es sieht nicht so aus ... ich hab ihm nun den Vorschlag gemacht, dass wir uns doch Autos für Menschen mit Behinderung anschauen können.
Da ist das mit dem Führerschein ganz anders ... Oh, er wurde sauer und laut. Später dann traurig.
Und dann hat er beschlossen, dass er ganz reich werden wird und sich jemand sucht, der ihn überall hinfährt.
Um keine 10 Minuten später wieder drauf zu bestehen, dass er auch einen Führerschein machen darf.
Das Thema ist nun sehr gross bei uns.














Ich habe gestern mit Susanne den Führerschein abgeholt. Vom Landratsamt.
Ich bin danach, wie selbstverständlich ins Auto gestiegen und gefahren.
Sie sagt nichts ....





Dann wird mit dem Papa telefoniert und er ist sofort bereit sich zu treffen.
In Landshut, keine sehr grosse Stadt aber eine Stadt mit allem was auf den Strassen dazugehört schon.
Was macht der Herrr Papa?
Er drückt der Tochter den Autoschlüssel in die Hand und sie fährt ...  mit seinem ihm sehr wertvollen, kleinen Bodenlegerauto. Ohne Servolenkung etc. Einfachste Ausstattung. Sie war sehr amüsiert, hat sie doch das Fahren in einem Auto mit allen technischen Vorzügen und Neuigkeiten ausgestatteten Auto gelernt.

Mitten durch die Stadt, einfach so als ob das schon immer so war. Fuhr sie nach Hause.
Mir war ganz mulmig.

Dann daheim:  Ein Anruf, die Enkelin ist zu Hause ....
Da wollten wir alle sofort zu ihr ....

Was macht der Herrr Papa?
Lässt Susanne fahren. Immerhin mit einem 7sitzer,
Also das war dann zuviel für mich ... ich bin fast erstarrt im Auto.
Sie fährt und fährt, hört Musik, erzählt ....
Neben ihr der Herr Papa .....SCHLÄFT AUFEINMAL
 Sie fuhr die 70 km Richtung München, als ob sie nie was anderes gemacht hat.
Dann schlief auch noch Robert ein....nur das Schäfchen (so nennen wir machmal unser Pflegekind) und ich waren wach und guckten uns gegenseitig an wenn mal zu streng gebremst wurde. Oder das Auto bisserl hin und her schwankte ....

So wurde ich gestern also zu meinem 5. Enkelkind von meinem Kind Nr. 4 gefahren ....
Gezwungen von Papa voller Vertrauen in sein Mädel.
Die anderen vier Kinder sollten es am besten gar nicht wissen. Zu keinem bin ich ins Auto gestiegen die ersten Wochen .....
Mir fehlte da nicht das Vertrauen, sondern der Mut

Sie brachte uns spät am Abend wieder gut nach Hause und meine Freundinnen lachen nun über mich....

(Versicherungstechnisch war alles abgeklärt, nicht, dass sich jemand Gedanken macht!)
Christian hat den Führerschein auch noch nicht lang. Nein, mit ihm bin ich noch nicht mitgefahren. Auch da ist der Papa sofort eingestiegen. Und mein Stiefsohnemann hat mich ausgelacht .... :-(


Der Mann, der vor 18 Jahren Papa einer Tochter wurde und nicht wusste "ob er es eh mit einem Mächen kann!"