Donnerstag, 9. April 2015

Susannes kleine Basteleien


sind so hübsch.
Diesmal ein Herz.

Ferien und heute Frühlingswetter.
Bei Euch auch?

Mittwoch, 8. April 2015

Die Knospe

Kommendes

Bald vergangenes





Hätten wir nun beinahe vergessen. Bevor Robert in die Ferienfreizeit gefahren ist hat er mich beauftragt ein Foto zu machen.

"Mama, das übertrage ich Dir nun. Vielleicht blüht sie ja schon!"
"Nein, so schnell geht es nicht, und bei der Kälte die wir haben wird das auch noch dauern!"
"Mama! Knospen machen was sie wollen. Wenn ich am Samstag wieder abgeholt werde könnten wir auch schon umziehen!"
"Nein, auch das dauert. Wir haben doch erst angefangen zu suchen."

"Mama, bei Wundern weiss man nie wann sie kommen!"

(Manchmal sind sie nur noch anstrengend sein Worte! Zumindest dann wenn man selber Ruhe braucht um Gedanken zu sortieren. Die Zeit hab ich ja nun bis Samstag.)


Entschuldigt, nun muss ich über mich selber lachen ... ich hab den Post schon veröffentlicht gehabt und dann erst bemerkt, dass ich die Bilder gar nicht dazu eingestellt habe ..... :-)


Dienstag, 7. April 2015

Kalt war's


an den Ostertagen.
Aprilwetter durch und durch ...






Die Reste unseres Osterfeuers. Schnee hat alles bedeckt, gelöscht.





Nun haben wir Termine, suchen nach Lösungen, nach Wegen
ER uns SIE sind tatsächlich beide zusammen wieder da. Es überrascht uns nicht mehr, denn es scheint wirklich so zu sein, dass Frauen die so behandelt werden den Ausstieg aus solch einer Beziehung trotz Hilfe selten schaffen.
Sie hat den Ernst der Lage nicht erkannt, Ihre Verletzungen werden unter Make-up versteckt.

Die Kinder sind nicht mehr dagegen, dass wir nocheinmal umziehen müssen.
Für Robert wird es richtig schlimm, er ist so oft auf dem Bauernhof nebenan. Dort fühlt er sich wohl, hilft mit und liebt jede Kuh einzeln .... Wie wird er es verkraften wenn er das verliert? Ich mag gar nicht dran denken, das tut mir jetzt schon weh.

 Und trotzdem hilft es nichts im Traurigen zu verweilen. Nach vorne schauen und auf Gutes hoffen, das versuchen wir.


Sonntag, 5. April 2015

Fröhliche Ostern



Noch expoldiert die Natur nicht, so wie es eben im Wetterbericht hiess.
Es ist ganz schön kalt hier, keine fünf Grad.

Wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit.

Wir leben von lila Eiern, ruhigen Stunden und planen die Zukunft.

Danke für die vielen verständnisvollen Worte, für die guten Wünsche.













Ich bin noch immer etwas erschöpft, weiss nicht so viel zu schreiben.
liebe Grüsse
Elisabeth

Samstag, 4. April 2015

Ei, ei, ei ....


Anderes Thema.
Was hat Robert nun wieder angestellt!
Wir haben Eier gefärbt, es war unruhig, er war ständig besserwisserisch und motzig.
Allein wollte er es machen. Irgendwann gab ich genervt auf und habe ihn weitermachen lassen.


40 gefärbte Eier.
30 davon sind nun lila !
Weil er das so wollte. Weil er findet die Farbe am allerschönsten.

Das war nicht in unser aller Sinn, aber damit kann man auskommen. Haben wir halt viel lila Eier ....

Es kommt noch besser ..... eines der 30 lila Eier ist   ROH
Robert wollte ausprobieren ob man rohe Eier auch färben kann und hat das rohe, gefärbte Ei zu den gekochten, lila gefärbten Eiern dazugetan.

 

Freitag, 3. April 2015

So geht es weiter

Danke.
Auch für die vielen Mails.

Am Osterwochenende sind wir alleine auf dem Hof. ER bleibt in einer Entzugsklinik. Das hat die Familie uns nun mitgeteilt.

Wir haben Hilfe von aussen dazugesucht. Schon gestern, nach der Zeugenvernehmung bei der Polizei.
Robert ist unter besonderem Schutz.
Wie es nun schnell weitergehen kann weiss noch keiner. Auch die Helfer nicht in den Ämtern.
Ich habe Termine nächste Woche.

Robert ist nächste Woche drei Tage in der Kurzzeitpflege, dort arbeitet auch eine Kindertherapeutin, die Kinder mit Traumas auffängt. Sie hat Zeit für ihn. Gut so! Zufall war das.

Susanne nimmt ein anderes Zimmer hier, weiter weg von der Wohnung nebenan. Der Hof und die Wohnungen sind so verschachtelt. Kann ich schlecht beschreiben wie nah sich manche Räume sind und dann wieder weit auseinander über den Kuhstall. Dort zieht sie ein, um Ruhe zu finden. Sie mag bei uns bleiben.

Ich wurde gefragt, warum ich unser Jacky weggesperrt habe.
Weiss ich nicht, war in der Aufregung, in der Angst. Ich wollte nicht, dass sie beisst.
Hat die alte Hund-Dame noch nie getan, aber sie war nicht wiederzuerkennen in der Situation. Sie hätte verteidig, das war an ihrer Haltung und am bellen zu erkennen. Die Frau in der Not hatte selber ihren kl.Hund im Arm die ganz Zeit .... was, wenn durch Jacky einem Menschen etwas passiert?

Der ganz grosse Sohn ist nun auch hier und bleibt ein paar Tage. Tut gut, er ist fast 2 Meter gross :-)
Wahrscheinlich muss er dann wieder zur Arbeit und dann kommt ER zurück ....

Wir sollen IHM und IHR Kontaktverbot per Einschreiben zustellen. Zu den Kindern, zu unseren Tieren. Ja, auch da gab es schon etwas, mit einer Katze.

Noch sind SIE nicht da. Wir hoffen auf Ruhe an den Ostertagen ....

Robert putzt wie wild schon seit heute morgen. Das hat er noch nie getan. Laut und kreischend, aber sehr sinnvoll. Alles wird geputzt ... ob er was loswerden will? Ob es hilft? Heute Nacht hatte er Alpträume, dachte ER steht bei ihm vor dem Bett und haut zu. Weil er, der Robert doch der Frau half und dem kl.Hund.
Er kann er klar erzählen, ist gut, oder?

Es geht weiter .... immer irgendwie.



Wo Dunkelheit ist gibt es auch Licht.
Zeigt das nicht mein Foto gut?

Mittwoch, 1. April 2015

Der *A*P*R*I*L* fängt gut an ....


fast ohne Wind mit Sonnenschein.
Kalt und schneebedeckt.
So kennt man ihn, den April, oder?

Ich hoffe, dass Ihr den letzten Tag im März 2015 gut überstanden habt. Es war schlimm hier. Ein Sturm der uns gezeigt hat was die NATUR zu bieten hat.

Wir haben keine grösseren Schäden. Der Grosse sass im Zug fest, stundenlang. Für ihn war es auszuhalten. Schlimmer war es für die Kinder im Zug. Draussen tobt der Sturm, Bäume kippen um, eine zeitlang gar keine Infos ... Die Kinder bekamen Angst.
Michael brauchte für die Heimfahrt von München über drei Stunden. Nach einem langen Arbeitstag macht das fertig, er kam hier an und lag im nächsten Moment auf dem Sofa ... eingeschlafen.

Robert war nicht begeistert, dass die Tagesstätte trotz des Sturms einen Ausflug machte. "Ich hab mich schon gefreut auf die Schokoladenfabrik, aber im Bus hab ich schnell geschlafen, damit ich die Angst vor dem Sturm nicht sehe!"
Hm, ich muss zugeben, dass ich im nachhinein froh war nicht gewusst zu haben, dass sie dort hin fahren. Wir sind davon ausgegangen, dass sie in der HPT gut aufgehoben sind. Gut, nichts passiert! Die Tochter fand es sehr leichtsinnig mit einem Bus voller Kinder durch die Gegend zu fahren wenn ringsrum Bäume kippen, Autos von der Strasse gefegt werden. Im Radio hiess es ständig, dass man Wege nach draussen vermeiden soll. Vielleicht haben sie nicht Radio gehört bevor sie losfuhren .... vorbei, es ging gut!

Ja, wir haben gestern die Doku auf ARTE angeschaut. Und festgestellt ... das es uns nicht mehr den Boden unter den Füssen wegzieht in Roberts Zukunft zu blicken. Wir wissen nun schon länger, dass es nicht einfach wird, dass die Möglichkeiten klein sind und nicht angemessen. Wir suchen nach eigenen Wegen und werden sie auch finden! Beeindruckend wie Schweden die behinderten Menschen mittendrin mitleben lässt.
Deutschland ist erst am Anfang dieses Weges ....

So, nun Schluss für heute hier. Robert ist wieder in der Tagesstätte, ich hab einiges zu tun bevor er dann auch "Ferien zu Hause" hat. Heute morgen hat er gemeckert, weil:  "Ja, ja, bloss weil ich behindert bin MUSS ich zu allen Behinderten gestopft werden, damit ihr Eure Ruhe habt. Einkaufen willst Du; Mama? Ich kann das auch und wenn Du mich erinnerst bin ich sogar nicht schlimm dabei!"

So weit ich mich erinnere ist er immer schlimm beim Einkaufen. anstrengnd, laut, störend, meckernd.
Ich hab noch anderes zu tun und deshalb hält sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen, dass er in der Ferienbetreuung der Tagesstätte ist.
"Rabenmama, Du wirst die Rache noch spüren, das sag ich Dir ...... Mama, sind Raben echt keine guten Mütter?!"
Da dürft Ihr Euch aussuchen wie Ihr beim Frühstück damit umgehen würdet. So schlimme Sätze haut einem das Kind um die Ohren.
Ich hab tief Luft geholt, durfte ihn umarmen und hab ihn ins Ohr geflüsert, wie gemein ich es finde, dass Raben so beschimpft werden. Und ... wie lieb ich ihn habe konnte ich ihn auch noch sagen. Dann: "Mama, frühstücken wir schnell fertig, mein Bus kommt gleich, wir haben in der Tagesstätte zu tun!"