Mittwoch, 19. November 2014

Geschwister sind sie nicht



... die beiden.
Vielleicht vertragen sie sich deshalb so gut?









Die beiden Geschwister hier lassen die Mietzen aber nicht
zueinander kommen .....
zumindest in der Nacht nicht!

Jeden Abend eine Diskussion.
Robert geht vor Susanne ins Bett und sein Chippie kommt mit in sein Zimmer.
Simba läuft von alleine nach und legt sich sofort ins Körbchen.

Und dann .....
kommt irgendwann später am Abend SUSANNE !
Simba MUSS in ihrem Zimmer schlafen, da kann gar nix was dran ändern.

"Die lieben sich!"
"Die schlafen schon soooo süss beieinander!"
"Du bist eine Katzenquälerin!"
"Du bist ein Egoist!"

usw. ...... schimpft, schreit, meckert der Robert. Wie gesagt, es hilft nix, Simba wird ins Mädchenzimmer getragen. Chippie schaut nur noch gelangweilt, Simba kuschelt sich sofort zu Susanne. 2 Katzen, ein Mädchen, schlafen ein.
Nur ein Robert nicht.
Tagtäglich, oder besser Nachtnächtlich .... dauert es bis zu einer Stunde bis auch er weiterschläft.
"Oh wenn ich das gewusst hätte, dann .... nie mehr kommen mir Katzen ins Haus!" sprach der müde Bodenleger.
Da war es fast halb zwölf Uhr in der Nacht .... die Mutter wurde auch wieder geweckt durch den ins Schlafzimmer polternden Mann .... er hatte zum x-ten Mal seinen Sohn ins Bett zurückverfrachtet.
"Ich kann aber ohne 2 Katzen nie mehr schlafen!" .... hörte sie aus einem der Kinderzimmer einen Robert!

Wie war Eure Nacht?


Dienstag, 18. November 2014

Für was kann ich Dich jemals brauchen?


Sprach die Schwester nachdem sie dieses Bild sah.
Der Auftrag an den Bruder war: "Mach mal ein Foto von hinten, ich muss sehen ob ich das so anziehen kann!"
Die Antwort des Bruders: "Das ist doch von hinten, das ist Dein hinterer .... na, Du weisst schon was!!"

So hat jeder seinen eigenen Blick ....


Montag, 17. November 2014

Sonntag, 16. November 2014

Mir ist ein wirklich gutes Foto gelungen!


Mama hat heute morgen gesagt, dass sie ein Foto raussuchen mag und hier was schreiben. Und schwupps hat sie mein Foto runtergeladen, natürlich mit ihre Bilder zusammen.
"Was ist denn das?"
"Mama das siehst Du doch, schau mal genau hin. Das kann man jeden Tag anschauen und es ist Deine Arbeit!"


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Die vielen Fragezeichen hab ich jetzt nur für Euch allein geschrieben!
Ich verrate Euch was ich fotografiert habe.
Mein Bettlaken!
Ist mir das nicht gut gelungen? Und keiner hat es erkannt. Nicht mal der Papa. Und dann sagt er auch noch, dass er traurig wäre wenn ich mein Bettlaken als Mamas Arbeit sage. Ich weiss das doch aber selber. Wer macht denn immer das Bett?
Und wenn ich es mache seh ich ganz genau am Abend, dass die Mama wieder auch weitergemacht hat.
Na gut, ich wünsch Euch noch allen einen schönen Sonntag
der Robert

Freitag, 14. November 2014

Loslassen und aushalten


Loslassen müssen wir das jüngere Tochterkind.
Aushalten die Stunden in denen sie mit ihrer Freundin am liebsten stundenlang mit dem Motorrad durch die Gegend fährt.
Das ist schwer!



Der älteste ihrer Brüder hatte nie Interesse am Motorradfahren.
Der nun 35jährige hat schon mit 12 Jahren an Mofas rumgebastelt. Er wurde Motorradmechaniker. Er hat einige Stürze "hingelegt" und die Erleichterung war gross, dass ihm nie etwas Schlimmes passiert ist.
Die Schwester hatte nie Interesse an Motorradfahren .... hach wie schön!
Der fast 19jährige Bruder .... wird auch Motorradmechaniker.

Der Papa der 3 Grossen ist Motorradfahrer.
Der Papa von Susanne und Robert ist, wahrscheinlich schon im frühesten Schulalter, mit dem Zweirad durch die Gegend gefahren.

Was habe ich eigentlich anderes erwartet? Dass sie nur beim Fahrradfahren bleibt?
Nein, sie plant nun mit 15 schon den Mopedführerschein und den weiteren Weg ihrer Motorradkarriere.
Am 10. Geburtstag sagte sie früh am Morgen: "Wie schön, nun muss ich nur noch 7 Jahre warten, bis ich den Führerschein machen darf!"

Loslassen und aushalten .... sehr schwer für eine Mama die schon der älteren Generation angehört, und so viele Menschen auf den Strassen verloren hat ... unschuldig. Nicht weil sie rasten oder ähnliches. Sie wurden Opfer des Strassenverkehrs.


Donnerstag, 13. November 2014

Nein! Da steigst Du jetzt nicht drauf!





"Aber warum denn nicht?
Überall wird schon wie Weihnachten alles gemacht und im Wald soll dann ein giftiger Pilz stehen ?!? "

"Er bleibt stehen, Du weisst, dass ich das gar nicht mag wenn alles mit Absicht kaputt gemacht wird!" sagte die verärgerte Mutter, weil einen Pilz hatte er schon zertreten.
"Da willst Du Bauer werden, kümmerst Dich oft um Tiere, Pflanzen einfach um die Natur und dann DAS !"

"Weiss man ob der Schnee dem Pilz schadet oder der Pilz nicht gut für den Schnee ist?
Mama, wann schneit es endlich, damit ich auch ein Weihnachtsgefühl habe, so wie Susanne?"

Die ganze Erholung vom Waldspaziergang war gefährdet in grossen Ärger in mir umzuschlagen. So ein doofes Gespräch!
Also: Umschalten! Das Kind ist so wie es ist. Autismus ist anders!

"Komm mal her, wir gehen weiter und reden!" ... sofort gab er mir die Hand, was nicht immer so gut klappt und wir maschierten weiter im Wald. "Robert, ich weiss nicht wie Pilze und Schnee miteinander auskommen. Das macht die Natur alleine. Aber auch wenn hier tausend Pilze stehen, würde es doch schneien, wenn das Wetter so weit ist. Das Weihnachstgefühl kommt bei jedem von selber. Meist im Advent. Bei Susanne dieses Jahr halt eher. Du musst es in Dir suchen und nicht auf Pilzen rumspringen und den Schnee verantwortlich machen!"
Er stapft neben mir her, zertritt links und rechts schon fast zerfallene braune Pilze. Also merk ich, er muss sich mal wieder durchsetzten .... bleibt dann stehen und sagt:
"Gut, die roten Pilze mach ich nicht mehr kaputt weil Du sie scheinbar liebst. Aber die verfaulten Pilze kann ich draufsteigen, weil die wollen die Rehe auch nicht, weil sie ja noch da sind!
Und von Weihnachten will ich jetzt nichts mehr hören, weil das ist mir jetzt zu anstrengend!"

Manche Gespräche sind einfach nur  ......

Zu Hause angekommen: "Weiss man wann im KIKA der Weihnachtsmann und Co.KG im Programm ist!"

Ich hab ihm nicht geantwortet, manchmal ist das einfach besser ....


Mittwoch, 12. November 2014

Der "Lichterpost" ist verschwunden ! ?


Na, wo ist er denn?
Gestern am Abend geschrieben, veröffentlicht und nun ist alles ... weg.

Die Gedanken von gestern "St-Martin" ... "Lichterfest" .... oder ähnliches ... standen in einem Post! Heute fallen sie mir so nicht mehr ein.

Immer öfter wird kein Martinsumzug veranstaltet. Bei Robert in der Einrichtung schon. Er hat und durfte das 1.Mal in seinem Leben eine Rolle haben. Ja, er kann das ..... warum so viele erstaunt waren, wir Eltern aber wussten, dass er das kann .... zeigt wie sehr verschieden die Blicke auf das Kind, den Schüler, den zu betreuenden im Hort     auf  ROBERT .... sind.




Susanne war dabei und sie hat es auf einen Punkt gebracht:
"Mama, er wird bald 14 Jahre alt! Bitte, welche Jugendlichen mit 14 machen sowas noch mit? Im nächsten Jahr sagst Du das und wir kommen auch nicht mehr! Weisst, ich seh schon, dass er was mitmacht, vorführt, aber er ist zu alt, er soll doch nicht auf der Kindergartenentwicklung stehenbleiben, oder? !! "

Nun spürt also auch sein jüngstes Geschwisterkind dieses "passt nicht, es läuft für ihn und seine Entwicklung ganz schlecht-Gefühl", welches wir Eltern lang schon in uns haben .....

Etwas Nettes hat sich entwickelt.
Etwas, dass einen fast 14jährigen zeigt, der viel bewegt.


Der Umzug war auseinandergerissen. Da liefen ein paar Kinder weit vorne davon, dort eine Oma, dort wurde ein Rollstuhl geschoben. Kein Miteinander.
Die einen sangen "St-Martin", die nächsten ratschten über Gott und die Welt ....
Die nächsten sangen ein ganz anderes Lied, eine Gruppe Kinder waren laut und grob zueinander mitten im Martinszug.
Nachzügler die lustlos hinterhergingen ....

Und dann kam Robert!

"Wo ist denn das ein Umzug für alle? Warum streiten manche, und dann singen verschiedene Leute auch noch verschiedene Lieder. Da kann man ja gleich Helene Fischer (seine Lieblingssängerin) singen ...
Die einen rennen ganz weit weg, und hinten reden Papas über Fussball!"

Er "schnappt" sich die Klosterschwestern und beginnt laut, hell und klar zu singen.
"Hell scheint mein Licht"
Es dauerte nicht lang und es war eine Gruppe singender Kinder, Eltern, Omas, Opas und Nonnen um Robert.
Mitten im Umzug eine eigene Gruppe.
Sie sangen mehrmals das Lied und die Freude wurde immer grösser ....

(es gibt keine Fotos mehr davon, denn die darf ich nicht öffentlich zeigen mit den Menschen um den Robert!)



Danach sass er mit seinem Lebkuchen und der Tasse heissen Tee am Feuer und war erschöpft.
Teilen wollte er nicht! ... denn "das ist ja wohl zu viel verlangt, ich hab ja schon geschafft, dass endlich viele einen richtigen Umzug machen und nur noch ein Lied und nicht mehr viele Lieder durcheinander singen!"


Er hat eine Situation erkannt!
Er hat gehandelt und das Problem gelöst!

Susanne: "O.k., das war stark, ich weiss nicht ob ich das so geschafft oder mich getraut hätte!"