vom Pflegekind war dramatisch
Auf seine Art
Wir sind alle erschrocken, was und wie das zuständig Amt von einem Tag auf den nächsten entschieden hat.
Menschen die kleine Kinder zur Pflege aufnehmen haben keine Rechte.
Nicht mal das Recht über die Entwicklung des letzten halben Jahres zu erzählen.
Erzählen kann man ja.
Für die Entscheidungen ist es nicht wichtig, wird nicht einbezogen.
Das Kind war eingewöhnt
Das Kind hatte Vertrauen entwickelt
Die Entwicklung ist von Tag zu Tag positiver geworden.
In der einen Woche gab es noch das okay für die Kindergartenanmeldung. Kein Kindergarten für Regelkinder.
Das Kind brauchte viel mehr an Förderung und Angeboten, Möglichkeiten.
Ein längerer Weg mit Tests usw.
Nach diesem Schritt Kindergartenanmeldung ging die Robert Familie davon aus, dass das Kind noch über ein Jahr bleibt.
Wurde uns so bestätigt.
Wir haben von dieser Entscheidung auch unserem Robert erzählt. Für ihn war die Ungewissheit eh schwierig auszuhalten, zu verstehen gleich gar nicht
Freude bei Robert
Freude beim Kind
Denn auch sie hat verstanden, dass sie nun hier in den Kindergarten darf, und gaaaanz lange bei uns bleibt.
Das Kind kam aus einem ganz anderen Leben.
Nicht mal regelmlässiger Kindergartenbesuch wurde ihr ermöglicht.
Von den Therapien gar nicht zu sprechen.
Viel zu viel versäumt, weil kl. Kinder da noch nicht selber hingehen könne.
Das Kind machte riesengrosse Entwicklungsschritte in diesem halben Jahr bei uns.
Robert:
"Du lässt Dir ja endlich die Zähne putzen, obwohl Du das fast nicht kennst!"
"Oh, jetzt ist es vorbei. Das ist gut, dass Du mit 5 keine Windeln mehr brauchst!"
"Oh, ich kann Dich verstehen, jetzt können wir gut miteinander spielen, weil Deine Sprache so wie unsere geworden ist. Ich freu mich, dass wir reden können zu zweit!"
"Oh, Du kannst fast mit dem Roller fahren. Mama, dann nehm ich mein Rad mit zum spazierengehen und nur noch Du bist zu Fuß!"
"Seit wann kannst Du mit Besteck essen? Mama, jetzt gehen wir mal in einen Biergarten, weil jetzt weiß sie wie man essen tut!"
"Warum staunst Du immer wenn Mama kocht. Warum sagst Du .... "Schon wieder was zu essen!" und freust Dich. Das ist doch normal!"
"Hast Du alle Untersuchungen gut ausgehalten, meine kl.Freundin? Gell, das ist blöd, dass Dein Hörgerät nicht richtig war und aber schon über ein Jahr falsch im Ohr!"
"Was, Du hast eine Brille hierher mit auf der Nase gekriegt, die wo Dir gar nicht passt und nicht für Deine Augen gut ist. Ist das die von Deiner Mama?"
"Mama! Ich glaube ihre Mama ist gar nicht ihre Mutter. Weil Mütter sind nicht so. Wenn Du so wirst, aber dann gibt es Ärger mit mir!"
usw.... usw.....usw....
Das Kind ist fort.
Dahin zurück wo sie vor einem halben Jahr wegkam.
Susanne und ihre Freundinnen waren das "Team für das Mäderl"
Sie hatte grosse Freundinnen, die kl.Maus.
Der letzte Spaziergang. Die 18jährigen haben geweint danach ....
voller Traurigkeit und Entsetzen, dass man dem Kind eine andere Welt zeigt und sie vom Amts wegen dann wieder zurück gibt in .....
nein, denkt es Euch selber.
Ich darf es nicht öffentlichs schreiben.
Die 18jährigen haben so viel Verstand, so viel Wissen so viel Ahnung was nun auf das Kind zukommt.
Aber nein .... die Menschen die die Rückführungsentscheidung treffen sprechen auch nicht mit Teenagern, die ein halbes Jahr die Entwickllung voller Liebe und Zeit und Ausdauer und Gespür für so ein Kind begleitet haben.
Es wurde nur mit einer Person gesprochen.
Mit einer Person die per Gesetz alle Rechte hat
Roberst Abschied war bitter
"Endlich ist sie weg, sie ist sowieso doof!"
Selbstschutz für ihn
Tränen die Tage danach
und immerwieder diese Aussage
Wir verstehen das ja. Wir wissen, dass er Autist ist
Die Umwelt guckt manchmal komisch.
Die weiss ja nix von seinen Tränen
Und von unserem Abschiedsschmerz wusste auch keiner
Kind
Es tut uns so leid
Wir hätten Dir so gerne noch mehr gegeben







