Freitag, 13. April 2018

Was mach ich denn jetzt mit dem Blog?



Jeden Tag könnte man aus Roberts Leben erzählen.
Doch wie, wenn man keine andere Menschen mit in die Öffentlichkeit "nehmen" darf/soll etc.?

Mit dem Thema "Schule" gab es schon Ärger ... wisst Ihr noch vor einigen Jahren?
Definitiv war alles richtig was ich geschrieben habe.
Und ja, auch heute zweifeln wir noch manchmal ob es gut war nicht so richtig an die Öffentlichkeit zu gehen mit dem was Robert als Grundschüler erleben musste.
Damals wurde uns gleich mit Anwalt etc. "gedroht". Wir haben es wirklich als Drohung empfunden.
Wollten damals das Kind nicht durch die Öffentlichkeit ziehen.....

Nun in der Nachbarschaft eine Geschichte, die wir nicht verstecken müssten.
Doch hier erzählen geht nicht!
Das Opfer wieder Robert. Er ist älter nun und hat Sprüche drauf: "Ist mir doch egal, die/der wünsch ich Bettwanzen ins Bett!".... wie es innen aussieht zeigt er nicht.

Fotos... ist es gut?
Argumente in alle Richtungen lassen den einen oder anderen hier tief durchatmen.
Es gäbe so schöne Bilder vom Leben mit besonderen Anderssein.
Doch da sind andere Kinder, Jugendliche, Mitmenschen mit zu sehen.

Nun also auch noch neue Gesetze.
Und da komm ich .... so wenig Ahnung von all dem.

Ich weiss wirklich nicht was ich nun tun soll.
Frei von Herzen erzählen und zeigen kann ich schon länger nicht mehr.....

Zu diesem Blog gehörten die Fotos.
Robert wie er sich zeigt.

"Ich kann mich ja immer verkleiden!" sprach sich freuend der junge Mann.
Ihr merkt schon, er versteht noch weniger von den neuen Gesetzen um Veröffentlichungen im Internet als ich.

Ich grüble weiter ....

und wünsche uns allen ein schönes Frühlingswochenende

Kommentare:

  1. Danke für Deine Zeilen bei mir, Elisabeth!

    **

    Das ist auch wirklich eine verzwickte Geschichte. Mit dem Bloggen, mit dem Schreiben von dem, was eine bewegt und eben auch die Wahrheiten.

    Dein Blog lebt ja auch von den Fotos. Besonders von denen, die Robert macht. Die ich persönlich oft für sehr gelungen empfinde.

    Es betrübt mich außerordentlich, dass durch dieses Gesetz so viele Menschen beschnitten werden in ihrem Ausdruck und ihrer Freude am mit-teilen.
    Das ich viele "Kontakte" womöglich verliere, weil sich die bloggenden Menschen aus verschiedenen Gründen nun aus dem Blogger-Leben zurückziehen wollen oder müssen.
    Ich weiß ja - wie Du gelesen hast - auch nicht, was ich ab dem 25.05. machen werde.

    AHOI
    Oona

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  2. Warte noch ein bischen, liebe Elisabeth. Ich glaube, alles läuft auf Hochtouren in der Bloggerwelt wegen dem Datenschutzgesetz und es wird bestimmt eine passende Lösung geben. Nur um ein Impressum wirst Du wahrscheinlich nicht herum kommen.
    Herzlich Susanne

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    1. Genau das ist auch meine Antwort ...
      Wir leben doch in einem freien Land ...
      Ich glaube wir einfachen Blogger sind davon nicht betroffen ...

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  3. Ist es nicht schon schlimm genug, dass man das ganze Leben nach einem Jungen, der so anders ist, ausrichten muss? Ich kann mich an eure Wohnungssuche erinnern, ach, und an so vieles mehr. Schlimm, was Menschen sich so einfallen lassen, um es anderen Menschen, die auch noch anders sind, alles schwer zu machen. Dabei ist dies hier auch irgendwie ein Lernblog!!! Ich habe keinen *solchen* Robert, aber ich habe hier sehr viel fürs Leben gelernt, Dinge mit ganz anderen Augen gesehen, wieder Dankbarkeit schätzen gelernt und Freundlichkeit untereinander im Miteinander.
    Liebe Elisabeth, ja, abwarten ist manchmal gar nicht so übel und ich sehe manchmal, dass man Gesichter, die zwar auf dem Foto drauf sind, aber nicht gesehen werden dürfen, schwarz gemacht sind. Mach dich kundig wie das geht, erfinde für Personen andere Namen usw.
    Ich umarme dich fest
    von Herzen, Edith

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  4. Ich finde es schade, dass du kaum noch schreibst und wenn, dann oberflächlicher als früher ... einerseits.
    Andererseits verstehe ich dich gut, denn mir geht es ähnlich: "Was schreibe ich? Was lieber nicht? Wieviel gebe ich preis?" Ich genieße die Einblicke in euer Leben - auch mit Bildern, aber ich weiß auch, dass es eine Gratwanderung ist.

    Einen guten Rat habe ich leider nicht, hoffe aber, dass ihr der Blogwelt erhalten bleibt.

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  5. Fühlt euch umarmt, ELisabeth!
    Wünsch euch ein schönes Wochenende und lass uns mal ein wenig abwarten...

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  6. Liebe Elisabeth,
    richtig beraten kann ich dich da nicht.
    Manche beißen sich durch alle Datenschutzpunkte hindurch, manche holen sich Hilfe vom Anwalt.

    Ich habe keinen Nerv, die DSGVO auch noch für den Blog zu erfüllen. Der Shop reichte da völlig, und beim Blog ist es wieder anders.

    Am 24.05. werde ich meinen Blog auf "nicht-öffentlich" stellen. Damit ist der Blog nicht gelöscht, sondern erst mal unsichtbar, unangreifbar. Es ist alles noch da, und (nur) ich kann drin lesen. So kann ich dann immer noch überlegen, ob ich ihn mit diversen Aufwendungen wieder sichtbar mache...irgendwann...oder auch nicht.

    Es ist seltsam, ja.

    Ich dachte, ich nutzte die restlichen Wochen bis zum Stichtag aus, und schreibe über dies und das. Aber es bleibt der Gedanke im Hinterkopf "Wofür?", wenn dann ab Tag X eh niemand mehr guckt? Und das ermüdet mich.

    Ganz liebe Grüße an Euch,
    wir haben ja unsere mailadressen!

    Gine

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  7. Liebe Elisabeth,
    ich kann Dir auch schwer einen Rat geben, da dieser Blog doch sehr privat ist. Das ist meiner längst nicht mehr. Also habe ich ihn für die DSGVO angepasst. Ich weiß nicht, was ich ansonsten gemacht hätte. Rechtlich gesehen ist es ja auch so, dass man Kinder ab 14 Jahren fragen muss, ob man Fotos von ihnen in die Öffentlichkeit stellen darf. Inwiefern Robert das versteht kann ich nicht beurteilen. Die Entscheidung, was mit dem Blog wird, kannst wohl nur Du allein treffen.

    Liebe Grüße Sabine

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  8. einmal auf den gesetzentwurf geguckt:
    der trifft nur auf leute zu die werben, oder professionelle links veröffentlichen.
    solange der/das blog eine rein private sache ist, unterliegt es in keinster weise den neuen gesetzen. so habe ich das -was bis jetzt an auszügen dieses gesetzes zu lesen war, interpretiert.
    es macht ja auch keinen sinn ; gesichtsbuch und konsorten dürfen weiterhin alles - - - und ausgerechnet die "echt privaten" sollen gegängelt werden. unfug.
    lasst euch nicht davon verschrecken. lest mal rein, so schwer ist das alles nicht, vor allen wenn man sich bemüht gesetze zu lesen: alle nebensätze, aufzählungen gedanklich wegstreichen, und nur den hauptsatz lesen, schon ist klar worum es geht. dann lassen sich auch die vielen nebensätze und aufzählungen gedanklich einordnen und zuordnen.
    probiert es mal. es bedarf nur der lese-konzentration.
    vlt hilft euch das . . .
    grüße
    carola

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    1. Das ist leider falsch. Ein privater Blog ist einer, der nicht der Allgemeinheit zugänglich ist. Und auch bei Gesichtsbuch und Konsorten werden die Daumenschrauben angelegt. Impressumspflicht auch dort - es sei denn, die Seite ist nicht öffentlich zugänglich.

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  9. Den blog nur für Eingeweihte öffnen ist sicher das Beste, schon lange... er erfüllt doch eher die Funktion einer Selbsthilfegruppe - und die geht ja auch net online, auf gut bayrisch...
    Robert ist ja auch kein Kind mehr, Persönlichkeitsrechte sind auch ein Argument...
    Best wishes,
    Lisa

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  10. Ich hoffe, dass ich im geschlossenen Blog auch noch mitlesen darf. Falls nötig, ich schicke gerne meine Mail-Adresse

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  11. Da ist offenbar was Wichtiges total an mir vorbei gegangen. ???
    Lieben Gruss, Gabriela

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  12. Liebe Elisabeth, wenn Du Deine Seite auf "nicht öffentlich" stellst wird das erste Problem sein, dass Du nicht mehr als einhundert geladene Leser zulassen kannst. Falls Du Dich erinnerst hatte ich meine erste Seite auch mal vorübergehend nur geladenen Gästen zur Verfügung gestellt. Es ist dann grundsätzlich nicht mehr so komfortabel solch einen Blog zu führen wie bisher. Ich selbst weiß auch noch nicht, wie es weiter geht. Im Zweifelsfalle lasse ich die Seite "ruhen", bis ich weiter weiß. Ich hoffe auf hilfreiche Unterstützung von Bloggers Seite. Liebe Grüße

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