Donnerstag, 17. November 2011

Für Roberts Freundin

Wundert Euch nicht über den verschwundenen Post.
Ich musste ihn wieder löschen, auch wenn er so nett und das Foto so süss gewesen ist....

Robert schaut mir zu wie ich den Post schreibe, und als er dann veröffentlicht war sagt er plötzlich:
"Mama, die Rose die ich heute gerettet habe, können wir die auf das Grab von  *V......*  legen?"
Er fing dann sehr zu weinen an, und ich war völlig überfordert.

Leider weiss ich nun, dass eine kleine Tagesstättenfreundin von Robert
einfach morgens nicht mehr aufgewacht ist.

Es brennt ein Meer von Kerzen hier....Robert sitzt verweint davor. Und dann schreit er plötzlich ganz laut:
"Lieber Gott, sie wollte doch noch leben!"

Kommentare:

  1. Elisabeth, mir fehlen die Worte :-(

    Das einzig tröstliche, dass ich schreiben kann ist, dass ich es toll finde, dass Robert vom Tod der Freundin überhaupt erzählt hat und dass er weinen kann. Das ist nicht selbstverständlich.
    Trotzdem, wieder mal einfach nur traurig. Es reicht doch nun bei euch!

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  2. Das ist unfassbar was ihr alles erleben müsst. Robert hat so ein Riesenherz (eure ganze Familie), aber es reicht doch schon lange mit diesen schlimmen Nachrichten.

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  3. Das tut mir sehr leid. So traurig.
    LG Sabine

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  4. Liebe Elisabeth,

    da fällt mir nur ein: "Nimm Robert bitte für mich in den Arm". Er ist so ein Lieber!!!

    Liebe Grüsse
    Angelika

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  5. Liebe Elisabeth,

    drück den Robert mal fest von mir - wenn er gedrückt werden mag. Und sag ihm, dass deine Freundin immer da ist, in seinem Herzen, und das weiß sie und das spürt sie. Ich wünsche dem Robert sehr, dass er die Gegenwart seiner Freundin irgendwann mal empfinden kann- ich weiß ganz genau, das sie da sein wird.

    Alles Liebe, heute ganz besonders.

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  6. Wann hört das bei euch endlich auf mit den vielen Todesfällen.
    Das ist doch für keine Seele gut und schon gar nicht für Kinder.
    Ganz viel Mitgefühl für die Familie des verstorbenen Kindes und ganz ganz viel für Robert.

    Oona

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  7. Lieber Robert, Liebe Robertfamilie,

    las ich gerde den Post las musste ich schlucken und hatte trännen in den Augen. Robert das ist echt eine schöne ieede mit der Rose. Sie hätte sich bestimmt sehr gefreut.

    LG und ganz viel kraft

    Anke

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  8. Lieber Robert, Liebe Robertfamilie,

    las ich gerde den Post las musste ich schlucken und hatte trännen in den Augen. Robert das ist echt eine schöne ieede mit der Rose. Sie hätte sich bestimmt sehr gefreut.

    LG und ganz viel kraft

    Anke

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  9. Also, der Robert hat wirklich eine hohe Sozialkompetenz. Wenn ich überlege, wieviele Menschen ihn unterschätzen...
    Dabei könnte sich Mancher eine dicke Scheibe von ihm abschneiden.
    Ganz lebe Grüße, die Christiane

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  10. ... da fällt mir nix zu ein zum schreiben meine liebe Elisabeth!
    Drück den Robert mal von mir, wobei er dann sicher auch nicht weiß von wem.

    Elisabeth... ich habe solche Hochachtung vor Dir... täglich mit den Ereignissen umzugehen, die nicht selbstverständlich sind.

    Die Einladung steht immer noch bei uns... ein Ausflug in die Berge... Moritz und Robert werden sicher ein tolles team.

    Grüßle meine Liebe vom Lande

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  11. Das ist ein wirklich harter Schlag. Ich finde es auch hart, dass die Tagesstätte Euch als Eltern nicht darüber informiert, die Kinder bringen ihre Trauer und ihre Gedanken doch mit Nachhause und müssen aufgefangen werden.

    Jetzt sollte es auch mal langsam wieder gut werden bei Euch. Das ist alles sehr viel in letzter Zeit.

    Liebe Grüsse, Manuela

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  12. Ist es so, dass der November immer etwas "dunkler" und "trauriger" ist oder ist es nur meine persönliche Empfindung? Meine Mutter starb vor 21 Jahren (ich war 13) auch ganz plötzlich und unerwartet (aber wohl friedlich) im Schlaf - im November :o(
    Fühlt Euch gedrückt und ganz lieb gegrüßt.
    Susanne

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  13. Da möchte man den Jungen bloß in den Arm nehmen!

    Im Herbst und im Frühjahr gehen wirklich die meisten.

    Ganz liebe Grüße an euch,

    Judith

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  14. Ich bin erschüttert darüber,
    dass Eltern ihr Kind verloren haben; die Kinder eine kleine Kameradin; dass ein so junger Mensch gehen musste.

    Ich bin gerührt,
    dass Robert so lieb an seine kleine Freundin denkt.

    Ich bin entsetzt,
    dass die Eltern der anderen Kinder nicht informiert wurden. Denn ich denke, es hat alle Kinder sehr mitgenommen. Aber vielleicht können nicht alle daheim davon erzählen. Leiden aber und Vater und Mutter wissen nicht warum

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