Donnerstag, 27. April 2017

Regen- Regen- Tröpfchen


Nein nicht lustig ... aber so erlebt dann wieder doch!

Der Bub in der Badewanne:
"Mama, schnell schnell .... es ist ganz nass hier!"

Ich, die Mutter
(denke mir in meinem Kopf, wie Robert das nennen würde)
Waaahhh ich tu doch grad was. Was ist das wieder. Der Bub sitzt bis zur Nase im Badewasser und dann so ein Geschrei!
Das Geschrei wird lauter und fordernder.

Die Mutter geht ins Bad.
Erdgeschoss
Bub sitzt in der Wanne und .... es kommt nass!

Von oben !

Es regnet wie wild seit Tagen.
Das Dach des gemieteten Hauses hat einen Schaden. Schon länger, doch nun nach hartem Winter, viel Frost und  Dauerregen ....
ist das alles schlimm und schlimmer .... über dem Badezimmer befindet sich das Büro!
Der Aktenschrank steht nun im Wohnzimmer, Einiges ist unbrauchbar geworden ...

Der Vermieter verweilt ... na ja im sonnigen Ausland weit weg .....
Vor 8 Monaten hat er verkündet, dass er da wohl etwas machen muss.
Jetzt muss er!
Es ist eine Doppelhaushälfte.
Die Familie nebenan hat Wand an Wand zum Büro die Küche .... nein, das wollt ihr gar nicht wissen wie es da ausschaut....

Wenn es also demnächst blubbert wenn Ihr auf unserem Blog nach uns schaut ... dann hat es uns ganz und gar untergetaucht im wilden niederbayrischen Regenwasser

Ansonsten alles gut hier

Die weggelaufene Katze ist nach 6 Tagen abgemagert wieder aufgetaucht. Freudentränen bei einem jeden.
Die Tochter macht weiter fleissig den Führerschein.
Die Pflegetochter wird frech und frecher ....
Die grosse Tochter sorgt dafür, dass die Mutter hier bald zum 5.Mal zur Grossmutter wird
Der eine Sohn betreut aufeinmal Motorrad-Cross-Rennen mittendrin.
Der andere Sohn will wieder auf den 1.Arbeitsmarkt
Noch ein Sohn ist in der Versenkung verschwunden, aber dank dieser neuen Möglichkeiten wissen wir, dass es ihn noch gibt ... irgendwie, irgendwo

Bis bald ....
ich geh nun ein bisserl bei Euch schauen ....

Donnerstag, 20. April 2017

Schnee und Kälte


kamen zurück
Also verbringe ich die Osterferien im Schlafsack und nehm einen meiner Lieblingshunde mit ins Schlafgemach in der Nacht.
Der Hund ist riesig, aber das passt schon. Er und ich im Schlafsack bei diesem fürchterlichen Wetter ist einfach nur toll!

Der Mama, also auch unser Pflegekind, hab ich ein paar Tage nicht gesehen, weil ich bei Freunden war.
Das ist nicht schlimm, weil mit vier Jahren reden Mädchen so viel, dass ich sowieso die ganze Ferienfreizeit ihr Reden im Kopf hatte.
Ich glaub das versteht Ihr nicht.

Ich kann aufeinmal mehr lesen.
Ich mag es aber nicht gerne.

Und ab September bin ich in der Berufsschulstufe.
Ja, dann wird es ernst und es bleibt so, dass ich Euch erzähle.
Ich mach viele Praktikum

Wisst Ihr was ich jetzt in den Ferien gemacht habe?
Auch ein Praktikum
Bei einem Bäcker, jawohl!
Leider war meistens nur was zum putzen für mich. Aber andere Sachen auch.
Mitten in der Nacht geht das schon los, damit ihr in der Früh Semmeln und Brezen und Kuchen habt.

Ich weiss nicht ob das für mich was ist. Vielleicht... oder auch vielleicht nicht.

Heute war ich auf einem Schafhof
Und ich hab sogar Schaffrischkäse gemacht.
Und aufgegessen auch.

Genug, genug .... die Mama hat mir geholfen, aber jetzt mag ich auch mit Hilfe nicht mehr schreiben.

Mama, bitte vorlesen und dann ab die Post

Wo ist der Frühling?
Wer ihn gefunden hat bitte auch zu uns herschicken


Der Robert

Donnerstag, 13. April 2017

Nein, kein Kuschelhase ...



Ich komm so selten dazu hier zu sein.
Es fehlt mir, es tut mir leid nicht öfter bei Euch lesen zu können.
Ich hab gar nicht mehr gewusst wie sehr 4jährige Menschlein  ein DASEIN brauchen ....

Montag, 3. April 2017

Ohne Atem ....



Der Geniesser
geniesst die Sonne
und singt "Atemlos" ... ganz laut.

"Geht das auch leiser, andere Leute spazieren hier um den See und wollen die Ruhe geniessen?"


Dieser Blick gilt den "anderen Leuten" die spazierengehen.
Und dann:

"Aber die Vögel singen doch auch!"


"Und noch mehr brummen und summen hier die vielen Insekten!
Dann will ich wieder heim, wenn ich nicht die gleichen Rechte wie die Vögel und Fliegetierchen habe!"


Wir konnten ihn dann doch überreden noch weiterzuspazieren.
Nein, wir haben nicht gelacht über die Ansichten des jungen Mannes

:-)
:-)

Schade, dass ich Euch den Duft nicht beschreiben kann.
So wunderbar ......
Es blühte schon einiges am Wegesrand.

Freitag, 31. März 2017

Frühlingsgrüsse



Eine Woche Schullandheim hat Robert hinter sich.
Fast schon Sommertemperaturen.

Wer ist Schuld, dass er mit Winterjacke, Pullis etc. losgeschickt wurde am Montag?
Na, ich .... die Mama.

Sonst sind Schnee und Wintertemperaturen normal am Rande der Berge im März.
Dieses Jahr war das anders.
Er wusste sich zu helfen, ist ja nicht so, dass er wirklich mit Mütze und Schal rumlief bei über 15 Grad und Sonnenschein.
Aber ich bin schuld, dass er keine kurze Hose dabei hatte ...

Jetzt wisst Ihr Bescheid, dass die Robert Mama keine Hellseherin ist und noch solche Sätze drauf hat:
"In Monaten mit "R" zieht man sich gut an und läuft auch nicht barfuss!"

Montag, 27. März 2017

Der lebt nicht in seinem Autismus


Ein Satz vom Robert.
Gesagt zu einer Blechfigur.

So hab ich das noch nie gesagt.
Mit Autismus leben.
Er ist Autist.
So sagen wir das, wenn drüber gesprochen wird.

"Wieso sagtst Du das so?"... hab ich ihn gefragt.
"Na ja, ich leb ja in dem Autismus, der ist in meinen Kopf und macht das was er will!"

"Macht er etwas was Du nicht willst?"
"Ja schon Mama. Manchmal kann ich gar nicht sagen was ich sagen will. Weil dann ganz andere Sätze von meinen Autismus gesagt werden!"

"Aber eine Blechfigur willst nicht sein ... oder manchmal doch!"

"Was Du wieder denkst, Mama! Ich will ein Mensch sein und leb halt in meinem Autismus.
Jetzt reden wir nicht weiter!"
sprach der Robert
....
und fotografiert die Blechfigur




Später wäre er am liebsten ins Wasser gesprungen. Er liebt noch immer Wasser und Springbrunnen etc.


Dienstag, 21. März 2017

21.3.




Der Down-Syndrom Tag
Wo gibt es Chromosomen aus Brezenteig?
Na... in Bayern.

Von HIER  haben wir die Brezen. Nein, natürlich nicht vom Blog.
Aber von der Familienmama.

Sie kommt kaum zum bloggen in der letzten Zeit. Aber sie macht ausserhalb von Bloghausen sehr, sehr viel.
Und das Töchterchen wird gross und grösser .... und so hübsch!

Robert hat beschlossen, dass wir aus den vielen Chromosomenbrezn einen Brezenknödelteig machen.
Und dann wünschen wir allen Menschen gross und klein mit Trisomie 21 und auch allen Menschen die Menschen mit Down-Syndrom lieben

einen schönen Tag, einen schönen Abend
Wir essen nun Brezenknödel und denken an Euch ....

Diesen Blog
muss ich nun noch verlinken. Ein liebenswerter Post mit einem so hübschen Poster!

Freitag, 17. März 2017

So ein Ding hat er nun auch


Jetzt führte kein Weg mehr dran vorbei.
Natürlich nicht die Marke vom Foto. Ganz, ganz günstig ... zum schauen, wie er es macht.
Papas altes Smartphone durfte er schon eine zeitlang benutzen. Doch das war nun endgültig für nichts mehr zu gebrauchen.

Keine Ausseninternet ... meckert er. Nur Wlan zu Hause.
Wobei er selber ein Bild von sich und Pflegekind nur so fotografiert hat, dass man das Kind nicht erkennen kann.
Richtig verstanden Robert!

Es ist alles unter Dauerüberwachung.
Susanne ist unsere Fachfrau und löscht ... und löscht ... und löscht.
Er macht so viele Fotos wie mit den Fotoapparat.

Soooo ein Frühlingswetter gestern und heute. War das fein!
Ich mag es gar nicht glauben, dass es sehr nass und kühl werden soll rechtzeitig zum Wochenende.

Und ich dachte es ist nicht schlimm, dass die Heizung im Auto nicht mehr funktioniert. Wir werden doch wohl hoffentlich nicht frieren müssen :-)

Was macht Ihr denn Schönes?
Ich hoffe, es geht Euch gut

Montag, 13. März 2017

Das ist ja wohl die schlimmste Blumenquälerei!


Das ist ein Werbegeschenk zur Neueröffnung eines Supermarktes.
Das hat dem Sohn gar nicht gefallen.
Und wie er sich aufgeregt hat eine Blume so zu benutzen!

Sie wurde von ihm befreit.



Er hat gar nicht gefragt wie die Rose da hinein kam.

Danke schön an Euch für die Glückwünsche
Das soll ich Euch sagen.
Das war viel zum Vorlesen, ein paar Mal hintereinander
Ja, da freute er sich.


Donnerstag, 9. März 2017

Happy Bürste to juuuuhuuuu


So wurde Robert schon am frühen Morgen begrüsst.
Da musste sogar er über die junge Dame lachen.
Nun ist es also soweit.

Roberts 16. Geburtstag ist heute


Es wurde schon gesungen, gelacht und Kuchen gegessen.
Kurz vor 7 Uhr ist er dann, mit einem gründlich misslungenem Geburtstagskuchen, aus dem Haus gegangen.
Als wir ihm so nachsahen, sind wie im Flug, die vielen Jahre an uns vorübergezogen.
Aus Kindern werden Leute ... sagte die Oma immer.

Nein, ein Kind ist er nicht mehr.

Lieber Robert
Alles Gute für Dein neues Lebensjahr
Es ist schön, dass es Dich gibt


Mehr will er nicht hören, der Robert. Denn ... das kann man doch nicht wissen was da kommt.
Da sollen wir nicht stundenlang drüber reden.

Er hat nicht nach Geschenken gefragt heute morgen. Das ist ihm immernoch nicht wichtig. Obwohl er sich sicher sehr freuen wird wenn er heute Abend Pakete und Päckchen auspacken darf.

Am liebsten würde er auch heute Spätzle essen. Sein momentanes Lieblingsgericht. Nur Sauerrahm dazu.
Wir haben uns noch ein bisschen etwas dazu einfallen lassen.
 Wir freuen uns, mit ihm schön feiern zu können wenn er von der Tagesstätte nach Hause kommt.

Am Samstag bekommt er noch einen wunderschönen, besonderen Tag von Freunden geschenkt.
Da wird er Augen machen .....






Montag, 6. März 2017

Sehr beruhigend, dass die Kleine mit Dir Enten füttern geht!


Robert Worte!

"Weil, Mama. Ich bin bald ein Mann und für sowas kann ich Dir dann bald nicht mehr zur Seite stehen!"

So läuft das also hier mit Robert und dem Pflegekind. Fast fünf ist sie und war noch nie Enten füttern vorher.
Robert ist schon ein bisserl eifersüchtig hin und wieder. Aber drüber reden tut er nicht. Zugeben, niemals!

Bald wird er 16 Jahre
Ihr begleitet ihn und uns schon ganz schön viele Jahre .....
Ich werde nun mal selber alte Einträge anschauen .....


Mittwoch, 1. März 2017

Kuscheltierchen







Ohne Worte .........

Donnerstag, 23. Februar 2017

Es ist wieder Roberta Zeit

Jedes Jahr aufs Neue



Es macht ihn glücklich.
Gut, dass ich mich nicht in den Fasching stürzen muss ...

Und Ihr?
Faschingsbegeistert oder eher nicht?

Sonntag, 19. Februar 2017

Benotungen ....





Zwischenzeugnis

auch für Robert wieder.
Keine Noten, ganz viele Sätze

"Mama, les es mir nicht mehr vor. Das hat schon die Lehrerin ein bisschen gemacht. Ich will sowas nicht mehr hören!"


Es ist auch für mich nicht zu beschreiben.
Wie benotet man einen Jungen, fast 16 Jahre mit Autismus?
Mit frühkindlichem Autismus.

Im Zahlenraum bis 20 bemüht er sich mal mehr mal weniger schon jahrelang zurechtzukommen.
Dieses Halbjahr scheinbar mit Ehrgeiz. Aber ..... er weiss nun selber, dass das nicht mehr normal ist, nicht rechnen zu können.

Lesen und schreiben übt und übt er.
Scheinbar nun auch fleissiger und williger als oftmals vorher. Aber ... er weiss nun selber, dass es nicht mehr normal ist, nicht fliessend lesen und schreiben zu können in seinem Alter.

So könnte ich nun Punkt für Punkt durchgehen. Aber .... ich weiss nun selber, dass es nicht mehr normal ist das mal wieder zu tun.

Soll ich Euch von Robert erzählen? Robert mit Autismus.
Etwas fast unglaubliches ist geschehen. Er ist gewachsen. Aufeinmal, ohne Hormone etc.
Er ist nun

Einen ganzen Zentimeter grösser, als ich, seine Mama!

 Es wurde uns vorausgesagt, dass er niemals die Grösse von 145 cm erreichen wird.
Na sowas, hat er sich einfach nicht dran gehalten.

Robert ist für ein Gespräch immer zu haben. Am allerliebsten beim Autofahren.
Von der Weltpolitik bis zum Tierschutz
Von den Nachbarn bis zu den Menschen am anderen Ende der Welt
Vom Wetter bis zur Naturkatastrophe ....
und viel mehr ....
über all das kann man sich mit ihm unterhalten.

Ernst, richtig gescheit, lustig, amüsant, albern, doof .... usw.
Die ganze Bandbreite. Alles da ... wenn er will.

Robert der Tier- und Naturliebhaber.
Robert, der Junge, der Traktoren zum Lieblingsthema hat.
Ja.... wohl schon viele hunderte Male haben wir uns seine kl.Videos angeschaut. Über all die verschiedenen Bulldogs geredet.
Auch Menschen die das gar nicht interessiert werden vollgequasselt.
Das ist ihm egal. Das hat mit Autismus zu tun. Er merkt es nicht wenn jemand die Augen verdreht. Er redet einfach weiter .....

Robert, der Koch.
Leckere Gerichte zaubert er.
Wenn alle sagen: "Nein ... nicht schon wieder. Das gab es nun fünf Tage hintereinander!" ... dann ist ihm auch das egal. Das hat mit Autismus zu tun. Er merkt es nicht wenn jemand wirklich nicht gaaanz oft das selbe Gericht essen will. Er kocht es einfach weiter ....

Robert, der jüngste Bruder mit 5 älteren Geschwistern.
Am allermeisten "leidet" Susanne unter ihm. So wie er für manche unter Autismus "leidet" ....
Ihr versteht den kleinen Witz.

Sie leidet nicht, macht aber natürlich schon einiges mit. Geschwisterkind von behindertem Geschwisterlein halt.
Er leidet nicht, nein, ich kenne keinen Autisten der leidet.
Ich find das falsch, dass es oft so bezeichnet wird.

Die anderen Geschwister haben mal mehr mal weniger Begegnungen mit ihm.
Der älteste Bruder noch am öfteren. Aber der ist ja auch "leidend" an irgendwas mit der Psyche.
Das ist seine Aussage, die ich auch so schreiben darf.
Die beiden verstehen sich gut, und .... schaffen es am allerbesten sofort voneinander Abstand zu nehmen wenn sie sich gegenseitig zu viel werden.

Robert, der Bub, der nun einen Freund und eine Freundin hat.
Der Freund ist älter. Erfahren im Umgang mit Autisten.
Sieht Robert als Freund und sonst nichts. Der Autismus ist nicht das Thema zwischen den beiden.
Es ist für uns Eltern aber beruhigend, dass der Freund verantwortlich mit Robert die Freizeit verbringt.

Denn .... Robert hat mal wieder seine Profi-Betreuung vom FED verloren.
Nein, er kann nichts dafür. Denn wenn sich jemand bereit erklärt über z.B. die Lebenshilfe, die AWo oder Caritas usw. behinderte Menschen in der Freizeit zu begleiten, dass sollte der-oder diejenige nicht aufeinmal jammern, weil der betreute Mensch so anders ist .....
Der redet ja jeden an!
Der spricht immer so laut!
Der hat nie Vorschläge, was wir tun können!
Der will im Auto immer die gleiche CD anhören!
Der isst immer Leberkässtangerln!
usw.....
Nun verfällt also Monat für Monat das Geld, das die Pflegekasse für den behinderten Robert mit Autismus zur Verfügung stellt. Nein ..... nochmal starten wir das nun wirklich nicht mehr.
Zwei Mal hatte Robert ganz tolle Betreuer. Studenten, die dann irgendwann mit dem Studium fertig waren und leider diese Aufgabe nicht mehr weiter machten.
Ansonsten war es leider, leider immer für den Buben traurig ....

Die Freundin .... hm .....
neee, ich sag da nix dazu.
Sie sind ein Pärchchen die zwei.
Laufen Hand in Hand ....
Aber wir haben nicht das Gefühl, dass die beiden ein junges Glück sind so wie andere mit 16.
Die beiden sind anders ... einfach anders.
Sie schicken sich Herzchen, aber als ich Robert fragte, ob er sie denn nun liebt sagte er: "Woher soll ich denn das nun wieder wissen!"

Nun hab ich mit dem Zeugnis angefangen, und mit meiner Erzählung über unseren Robert geendet.
Ich könnte noch seitenweise weiterschreiben ....



Dienstag, 14. Februar 2017

Ihr dürft Euch ein Blütenblatt abzupfen


Ich teile meine Rose zum heutigen Tag mit Euch.
Ich wurde vor 38 Jahre Mama von meinem 2.Sohn.

Valentinstag gab es da auch schon, aber noch nicht in solchen Ausmaßen.

Die kl.Maus hier kennt den Valentinstag, reagierte auf jede Werbung ... und wollte auch eine Blume.
Aber bitte mit Schokolade!

Robert kennt den Tag auch, ist ihm aber ziemlich egal.
"Ein schönes Essen wäre mir lieber, mit ganz viel Salat!" ... das war sein Wunsch

Die Tochter freute sich über den Valentinstag-Blumenstrauss vom Herrn Papa. Uih, da hat sie gestrahlt.

So war das heute hier bei uns.
Und bei Euch?

Den Tag als Valentinstag mag ja nicht ein jeder ....

Montag, 6. Februar 2017

Gestern hätte ich am liebsten Frühlingsgrüsse verschickt




Es war ein so wunderschöner Tag.
Sonne pur.
Die Luft hat an den Frühling erinnert.

Heute ist es schon wieder vorbei.
Es ist halt doch noch Winter.













Ich bin gefragt worden wie Robert mit dem Pflegemädchen zurecht kommt.
Es war und ist eine Umstellung. Wir haben aber immerwieder Kinder betreut. So ganz fremd ist es ihm nicht, auch wenn jetzt eine längere Pause war.

Es sind nicht viele Berührungspunkte. Robert kommt nun immer erst nach 16 Uhr nach Hause.
Dann verschwindet er in sein Zimmer.
Beim Abendessen ist es nun lebhafter. Das führt zu keinem Stress durch Autismus.
Dann nach dem Abendessen, wir sie ihm manchmal zu viel. Sie redet recht laut und würde ihn ständig verfolgen. Wir haben nun Wege gefunden die eine Stunde gut rumzubringen bis sie ins Bett geht.
Robert geht noch nicht um 19 Uhr schlafen, so ist es in den Abendstunden für ihn wie gewohnt.

Die Mietzen haben mehr auszuhalten. Sie ist noch immer recht grob zu den Katzen.
Aber das wissen die Drei nun auch schon und laufen davon. Da sind alle weit oben ihre Schlafplätze haben kann sie dort nicht stören.
Vor Jacky hatte sie anfangs fürchterliche Angst. Es wird besser. Jacky ist schon so alt, dass es ihr egal ist ob jemand wegen ihr schreit. Sie macht und tut was sie will......

So läuft das nun dahin bei uns Tag für Tag.
Ich freu mich, dass jetzt Februar ist. Der Frühling rückt näher. Mit einem kleinen Kind ist es einfach schöner viel draussen sein zu können.

Wartet Ihr auch schon auf den Frühling?

Dienstag, 31. Januar 2017

Eiszeiten

Eiszeiten haben wir wirklich hinter uns.
Noch nicht ganz, aber minus 20 Grad Nächte sind nun vorbei.
Tiefgefrorene Landschaften, Flüsse auf denen Wintersport betrieben wurde.
Das war schon lange Zeit nicht mehr so.
Irgendwo habe ich noch Fotos, doch die sind verschwunden.
Wenn ich sie wiederfinde kann ich sie Euch zeigen.
Denn warum auch immer .... ich kann wieder posten, ohne den Grund zu wissen.
Fast 2 Wochen war das nicht möglich.

 Heute morgen dann der Höhepunkt.
Städte und Strassen von Eis überzogen.
Die Schulen fielen aus.
Die Menschen trauten sich morgens kaum auf die Strassen.
So wenig Verkehr wie nie.
Eine seltsame Stimmung war das!
Und immer der Wunsch, dass bitte nichts schlimmeres passieren möge.

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Wir haben eine neue Mitbewohnerin hier.
Nicht nur für ein paar Tage.
Die sind schon vorbei.
Eher auch nicht für ein paar Wochen.
Es werden wohl Monate werden.


Eigentlich dachte ich, dass meine Berufung "Pflegemutter" vorbei ist.
Es kam anders ....




Die kleine Dame nimmt sich restlos alle Zeit die ich auch nur in die Luft schaue
:-)
:-)

Das darf sie auch. Es ist gut so!
Das kennt sie noch nicht.

Also wenn ich auch weiterhin seltener hier bin, dann liegt es diesmal nicht an der Technik 
sondern am Leben.

An einem Mädel mit zwei lustigen Zöpfen und einem Hörgerät
an einer Süssen mit Brille und ständigem Hunger nach Aufmerksamkeit
An einer jungen Dame die man sooo schwer versteht. 
Robert war sich schon sicher, dass sie gar nicht Deutsch spricht
Doch tut sie .... es muss nur ganz einfach geübt und vor allem zugehört werden!



Euch geht's gut?




Montag, 23. Januar 2017

Tut mir leid ....

Es geht hier gar nix mehr.
Ich kann nur noch ein paar Sätze hochladen. nichts ist mehr möglich.
Fotos gehen gar nicht mehr.
Wir versuchen es zu lösen

Montag, 16. Januar 2017

Wenn einer schon so heisst .....


sagte meine Cousine.
EGON, das kann dann ja nur so kommen.

Die andere Cousine auf meine Frage ob es bei Ihr auch so stürmt und schneit : "Na ja, Männer halt!"

Das waren Tage!
Bei Euch sicher auch.
Und wie es so kommen muss. Was geht kaputt ... fällt ganz und gar aus?
Die Heizung im AUTO !!!

Gut, dass es schnell zu reparieren war. Aber genau dann wo es keiner braucht passiert das.
So ist es, das Leben

Egon hat sogar unsere alte Jacky "stürmisch" durch die Gegend laufen lassen. Noch immer mag sie Schnee und Wind auch. Nur eigentlich viel langsamer die letzten Wochen ....


Warum das Bild nun erst quer erscheint weiss ich nicht ... geht aber auch nicht mehr weg.
Ha, das wird jetzt einfach als "Kunst" bezeichnet von mir .....


.... und noch etwas. Ich finde den Namen EGON gar nicht schlimm.


Donnerstag, 12. Januar 2017

Ah! Die Menschen dürfen das!


Oh ... was ist denn das jetzt?


Hä.... jetzt ist das Tier vom Balkon auch noch ins Haus genommen worden?


Das wenn wir gemacht hätten die letzten Tage!


Völlig zerstört!
Aber wehe wenn wir nur in die Nähe von dem Baum gegangen wären!
Sind wir eh nicht, weil das war uns unheimlich, das grüne Dings da.


Tja, ich, der Emil hab es vorgezogen mich hinzulegen. Ich schau mir doch die Zerstörungswut meiner Menschen nicht an!


Auch Khaleezi hat sich wieder ins Traumland begeben.


Und jetzt sag ich Euch mal was! Ich, der Robert!
Die Mietzen waren sehr lieb die Tage wo hier ein Christbaum stand. Die sind nicht einmal an die Kugeln hingegangen. Nichts haben sie angestellt.
Und dann führt Papa den Mietzen vor wie er alles runtertut, und dann auch noch den Baum zerschnippelt!
Das ist sehr katzenunfreundlich!
Das hätte ich den Mietzen nie angetan.
Ich wollte den Baum stehen lassen für die Fellnäschen!
Aber nein.... die grossen Menschen hier sagen, dass sowas nicht gemacht wird.


Ach ja .... stimmt! Noch was:
Susanne war in Hamburg.
Ohne mich!!!

Weil es ja ihre Freundin war, die sie besucht hat.
Nächstes Mal fahr ich einfach mit!

Und noch was.
Der Mama geht es wieder gut!
Sie hat wieder Farbe sagt der Papa. Versteh ich nicht, weil sie war nie ohne Farbe, nur halt graue Haare und die sind auch jetzt noch grau.

So, ich muss nun was anderes tun.
Heute geh ich nämlich ins Kino
liebe Grüsse
der Robert


Montag, 9. Januar 2017

Wo hat Susanne Silvester verbracht?

Ganz allein durchs Land gefahren mit einem Bus.
15 Stunden Hinfahrt
Endlich die Freundin wiedergesehen, die vor einiger Zeit weggezogen ist.

Wir waren erst froh, als sie angekommen ist noch im alten Jahr.
Haben uns dann mit ihr gefreut über die tollen Tage in einer Stadt die sie nicht kannte

Das Wetter hätte besser sein können.
Aber .... Ihr von dort wisst ja wie es bei Euch mit dem Sturm, Wasser, Wind so läuft.

Wir waren dann unruhig als sie mit dem grossen, grünen Bus wieder heimgefahren ist, einmal durchs Land.
An dem Tag hat der Winter beschlossen uns mit Schnee zu beglücken.
Wir waren froh als wir sie nachts um fast 12 Uhr in München wieder in die Arme schliessen konnten.

Und?
Wo war das Mädel aus Bayern die letzten Tage im alten Jahr, die ersten Tage im neuen Jahr?




Samstag, 7. Januar 2017

Weisse Felder, eisig wie lang nicht mehr




Und am Ende des Tages rutscht die Mama aus und fällt auf den Kopf.
Ruhe ist verordnet.
"Ich hab erst heute Nachmittag gelesen, dass die meisten Glatteisunfälle so enden, dass man auf den Kopf fällt, rückwärts .... !"

Fast hätte sich der Ehemann kaputt gelacht ... nur fast. Er war auch verwundert.
"Elisabeth! Wieso liest Du so ein Schmarrn? Das hab ich ja jetzt gesehen, wie Du ausgerutscht bist und voll auf den Kopf geknallt. Da kannst ja gleich lesen, dass man nass wird wenn man im Meer baden geht!
Das muss ich nicht lesen, das weiss ich!"

Er war in grosser Sorge. Denn die Mama ist nicht auf dem Feld ausgerutscht. Nein, vom Balkon aus geht sie ins Zimmer. Da gibt es aber eine etwas höhere Stufe .... und schon zieht es ihr den Fuss weg. Der Kopf knallte genau auf den Türrahmen ..... die Tür ist nicht kaputt! Sage ich Euch nur mal so.

Und .. die Mama hatte, als sie die Augen wieder aufmachte nur Sorgen ob der Hund denn nun schon Wasser bekommen hat ....
Der Hund war weder anwesend, noch war der jemals oben im Haus, noch hatte irgendwer was davon gesagt, dass der Hund jetzt Wasser braucht.

Da war der Papa, und ich, der Robert.
Und die Mama auf dem Boden liegend.

Und jetzt weiss sie nicht mehr, dass sie dauernd dem Hund Wasser geben wollte ....

Gut, sie ist nun im Bett und ich hab sie überwacht, und gleich macht das der Papa.
Sie wird schon wieder hat sie gesagt. Was immer das heissen soll. Sie ist ja noch da, so wie sie geworden ist auf der Welt.  Und es war kein Blut, weil da hab ich sofort nachgeschaut, denn dann hätte ich den Krankenwagen gerufen.

Aber das was sie da gesagt hat nach dem Sturz erinnert mich schon sehr an mich wenn die Leut immer sagen, so redet er daher, weil er Autist ist .....

Rutscht nicht aus, es ist glatt
Aber das weiss man ja
Ich weiss das auch
Robert



Mittwoch, 4. Januar 2017

Öffentlichkeit

Jetzt geht's wieder los.
Die Bächlein und auch der grosse Bach beginnen zuzufrieren.


Im letzten Jahr haben wir es leider erlebt, dass Robert trotz Warnungen, Erklärungen und Bitten aufs Eis ging.
Er hatte viel Glück.
Er wurde von fremden Leuten geschimpft.
Und doch schon wieder:
"Warten wir das doch ab, Mama! Vielleicht wird das Eis noch dicker und dann .....!"

Schwierig, denn wir können ihn nicht einsperren. Wir sind so gut wie immer mit ihm draussen. Wenn nicht wir, dann die Begleitung vom familienentlastenden Dienst, einer der grossen Brüder.
Heute in aller Früh ist er aber allein zum Bäcker gegangen. Er wollte uns mit frischen Semmeln überraschen.
Das sind die Momente ..... er wird doch nicht wieder aufs Eis gehen...



Noch ein paar Worte zu den Bildern im letzten Post.
Nein, man muss nicht Angst haben, dass ich ihn nur nerve. Wenn man so ein Post schreibt sind's ja doch nur Stichpunkte.
Zu den Bildern kam es weil Robert sagte, jetzt machen wir Fotos für den Blog und da sieht man dann gleich wie kalt es ist. Das meint er so. Er will Bilder um zu zeigen wie kalt es ist .... Wir, die anders denken, zeigen dann halt Bilder wie oben. Bilder die zeigen wie alles gefriert. Robert hat andere Vorstellungen.

Und ich wollte Euch einfach zeigen, dass gestellte Bilder gar nicht gut werden. Weil er eben nicht ein "Fotogesicht" aufsetzt,  er kann das gar net.
Und da kommt dann der Satz vor. "Lach doch mal!"
Und ja, ich zeig ihm dann die Bilder und ich sage sehr wohl, dass es so nix ist. Er lacht nicht, sondern verzieht das Gesicht sehr seltsam.
Auf dem letzten Bild kann man es am allerbesten sehen wie er dann, für sich selber, sehr wohl lächeln kann.
Dann .... aber sofort die Frage: "Wenn das jetzt freundlich aussieht, ist das gut für ein Bild vom Lachen im Blog?"

Bisserl schwierig, ein Blog übers Leben mit autistischem Kind zu schreiben und dann gesagt zu bekommen, dass man sein Kind nervt.
Wir nerven uns manchmal gegenseitig, das Kind und ich. Aber nicht wegen der Fotos von der Kälte!

Oder, dass es vielleicht nicht in seinem Sinn ist "ihn öffentlich zu zeigen"
Das weiss er ganz genau, was es heisst den Blog zu haben.
Das weiss er auch ganz genau, dass es öffentlich ist.

Was soll denn passieren?
Wo ist für Euch der Fehler?
Ich spreche nun nicht nur die beiden Kommentare von gestern an. Es ist für mich gut und in Ordnung auch solche Meinungen zu haben, zu sagen.
Es gab all die Jahre immerwieder andere Meinungen. Sie sind noch im Blog zu finden, bis auf fünf Kommentare, die dermassen verletzend waren, dass ich sie löschte.

Gerade die Bilder zeigen tatsächlich, dass Robert eine Behinderung hat.
Anja, Du hast es so gefühlt, wie ich das zeigen wollte.

Robert weiss das doch auch. Wie oft er traurig, unsicher,  verzweifelt deshalb ist kommt im Blog nicht rüber. Das kann ich gar nicht schreiben ohne selber tief innen sowas wie Schmerz zu spüren.
"Ist das weil ich eine Behinderung habe? Macht er das weil ich Autist bin? Mag sie mich nicht wegen dem Autismus? Hab ich im ganzen Leben Anfälle? Kann ich nicht, nieee normal werden?..."
Nur Ausschnitte aus seinem Leben, wenn ihm weh getan wird.

Glaubt jemand, dass er nicht weiss, dass er nie in einer normalen Schule auch nur eine Chance bekam?
"Die wollten mich nicht!" ... erst vor kurzem wieder gesagt, zu einer völlig Fremden die ihn fragte ob er ins Gymnasium hier in der Stadt geht ....
"Wer bestimmt, dass ich nie Motorrad fahren darf. Die blöde Behinderung ist schuld!"
"Das ist so scheiss blöd, dass ich nie auch mal allein ins Kino gehen darf!"
"Kommt jetzt echt der M.... nicht mehr, macht nichts mehr mit mir? Ist das weil ich letztes Mal so schlimm war?" (Der M.... war vom FED, hat ihn ein paar Mal begleitet und hat dann entschieden ein Kind im Rollstuhl zu begleiten, weil Robert ihn zu sehr fordert!!!!"
Ja, das hat er uns so gesagt. Von einem Tag auf den anderen war er weg .... arbeitet weiter beim FED. Denn er wird gebraucht. Robert hat ihn auch gebraucht, leider hatte er 2 Schreianfälle beim Ausflug. DAS war zu viel für den Guten!
Robert beschimpft ihn mittlerweile, und da ist es dann für Eltern schwierig, dass wieder abzustellen. Und für ein Mädel von FED, die ihn jetzt begleitet auch. Sie muss das aushalten, was andere in Roberts Herz gepflanzt haben.

Nein, ich schreib nun nicht weiter, denn er kann es noch heftiger zeigen ....mit Worten die entsetzlich sind zu hören.

Robert, versuch mal was zum Blog zu sagen!
"Gut, ich diktiere, Mama, Du schreibst!"

"Wir schreiben und ich mit, weil ich bin ein Autist. Und es passiert schlimm was durch Leute, und es passiert schön was in meinem Leben. Und die Mama und ich schreiben das auf. Die Mama schreibt, weil ich mag das nicht, weil es mir so schwer fällt zum schreiben. Ich diktiere es dann oft. Und meine Schwestern sieht man sowieso nimmer hier. Eine gar nicht mehr und die andere selten. Die haben das so bestimmt!"

Nun gehen wir raus!
Solche Bilder wie oben kann ich heute keine machen. Mittlerweile schneit es und die Welt hier ist schneeweiß.


Montag, 2. Januar 2017

Lach doch mal

Ja, auch wir sind angekommen
Im Jahr 2017
Gemütlich, ruhig mit nur einem Kind ... oder nein, Jugendlichen. Robert ist kein Kind mehr, da besteht er drauf.
Um uns Hund und drei Katzen, Robert würde sofort "Und die vielen Fische waren auch da!" sagen!

Neujahrspaziergang





Ein Satz,  und alles wird komisch.


"Lach doch mal!"



                                                                           So, Mama?

"Um Himmels Willen so nicht!"
Robert:
"Dann kann ich es halt nicht!"




Eisig gefrorene Neujahrswelt


Robert:
"Die fotografiertst Du ja auch ohne dass sie lachen soll!"
"Pflanzen lachen nicht, Eismuster auch nicht!"
"Wie willst Du das wissen....!?"