Samstag, 3. Dezember 2011

Komm, nimm Deine Sonnenbrille ab

 die Sonne scheint doch gar nicht


" Ich mag sie wieder aufsetzen, ich mag keine Sonne sehen. Ich mag nichts Helles."

So war Robert noch nie

Kommentare:

  1. Liebe Elisabeth,
    Seit tagen lese ich still und sprachlos in deinem Blog mit und denke darüber nach was ich dir tröstliches schreiben kann.
    Mir fällt dazu aber beim besten Willen nichts ein!
    Nur soviel: Du sollst wissen daß ich in gedanken oft bei euch, vor allem bei Robert bin und mir wünsche das von irgendwoher eine Lösung kommt die euch alle wieder glücklich macht!
    Ganz liebe Grüsse
    Conny

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  2. Ich hab auf sowas gewartet. Reden, raus mit ihm, Ihr wisst es ja selber. Lasst ihn nicht in ein autistisches Schneckenhaus kriechen.
    Habt Ihr hoffentlich Hilfe, so richtig fachlich, meine ich?
    Ich zünde für Euch ein Lichtlein im Fenster an. Ich wohn weit oben, es wird leuchten
    Anja

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  3. Das geht ihm bestimmt ganz schrecklich und er möchte sich am liebsten verkriechen!
    Solche Vorwürfe gegen einen kleinen Jungen!

    Was machen die denn, wenn die anderen in die Pubertät kommen?
    Ich weiß von einem Jungen mit Down-Syndrom, der wollte auf dem Pausenhof der Schule mit einer Mitschülerin schlafen. Der ist aufgeklärt worden und weiter hingegangen.

    Und richtig: Wo waren die Betreuer?!
    Wird gegen die auch vorgegangen?
    Muss man da ermitteln, ob die vielleicht zugesehen haben?

    Wenn ihrs nervlich aushalten könnt, dann solltet ihr zumindest gegen die Betreuer klagen.
    Denn die haben sich schuldig gemacht!

    Ich drück euch alle,

    Judith

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  4. Och Mensch... kleiner Kerle... *seufz und sorgen mach*

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  5. Liebe Elisabeth
    Ich musste zuerst mal all Deine Posts lesen, um alles zu begreifen, d.h. ich kann gar nichts begreifen. Wo waren denn da die Betreuer? Das tut mir für Euch so leid.... Ich wünsche Euch ganz, ganz viel Kraft.
    Herzlichst Yvonne

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  6. Er ist wohl sehr traurig, der Robert, und wahrscheinlich versteht er die Welt nicht mehr. Ich persönlich denke, dass die Betreuer wohl nicht betreut haben, und um das zu vertuschen sind sie so mit Euch umgegangen. Angriff scheint die beste Verteidung- meint da wohl so mancher. Das alles hilft Robert nicht, Euch nicht. Ich drück Dich fest, und einer meiner Weihnachtswünsche wird sein, dass der Robert eine Stelle findet an der er ganz er selbst sein kann. Und Ihr Euch keine Sorgen machen müsst.

    Drück Dich fest!

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  7. Lieber Robert,
    als ich dich eben auf den Fotos mit der Sonnenbrille sah, fielen mir Bilder ein, die ich eingestellt habe, als ich zum allerersten mal bloggte. Die Worte, die dabei stehen, sind aus dem Lukasevangelium. Ein Freund von mir hatte sie mir zum Advent 2009 in einen Brief geschrieben, den er mir damals schickte.-
    Als die Menschen früher, ganz früher Weihnachten feierten, haben sie noch nicht "Weihnachten" dazu gesagt. Sondern sie warteten auf die Sonne, die mitten in den ganz besonders dunklen Nächten, die es im Winter gibt, anfängt aufzusteigen.
    Ich war mal in Irland, da habe ich so einen Ort besucht. Da ist zuerst ein ganz langer dunkler Gang, in dem siehst du nichts, gar nichts. Noch nicht mal deine Hand, wenn du sie vor deine Augen hältst. Und du siehst auch nicht, wo du als nächstes deinen Fuß hinstellen musst auf dem Weg vor dir. Du kannst vielleicht die Hand ausstrecken und versuchen, an der Wand entlang zu tasten. Dann gehst du immer weiter den langen dunklen Gang.
    Und an einem Tag, an einem ganz bestimmten Tag im Jahr, kurz vor dem Fest, das wir heute Weihnachten nennen, schien ganz hinten am Ende des dunklen Ganges die Sonne durch einen Schlitz herein. "Sonne um Mitternacht", haben das die Menschen genannt.
    Und weil sie wussten, dass diese Sonne kommt, konnten sie in der Dunkelheit, obwohl sie Riesenangst hatten, es aushalten, darauf zu warten.
    Bestimmt hätten sie auch eine Sonnenbrille aufgezogen, wenn es die schon gegeben hätte, weil die Sonne nach dem Weg durch den dunklen Gang sie so blendete.

    Wenn du magst, guck mal diese Fotos an:
    http://gegenliebe.blogspot.com/2009/12/gute-nachrichten-von-lukas-2125-36.html

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  8. Lieber Robert!
    Oh bitte, wunderbarar Junge, lass die Sonne in Dein Herz scheinen...und lass uns das Strahlen in Deinen Augen sehen.
    Du hast nichts falsch gemacht, bist perfekt, genauso wie Du bist.
    Wir alle haben unsere Eigenheiten, manche wissen sie nur besser zu verstecken als andere.

    Ich mag Dich sehr, Robert.
    Barbara

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  9. Ich denke auch seine kleine Kinderseele braucht Schutz und Zeit um das alles zu verarbeiten.
    Das tut mir so weh.
    Oona

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  10. Liebe Elisabeth,
    grade habe ich bei dir auch ein paar ältere Posts gelesen und es tut mir so leid, wie sich alles entwickelt hat. Ich bin sprachlos, wie die Tagesstätte solch Doktorspiele zum Anlass nehmen kann, euch die Nase vor der Tür zuzumachen. Es sind dort doch Pädagogen, dacht ich, die auch klärende Gespräche führen können und erzieherisch einwirken können auf Robert. Mann, er ist ein Kind und auch sexuell probieren sich Kinder halt aus, bei den meisten läuft es zu Hause, auch in diesem Alter schon, das hat doch nichts mit Belästigung und andere Schützenmüssen zu tun!
    Ich kann mir vorstellen, wie resignierend das für euch war und hätte auch erst mal mit selbstverordneter Zwangspause reagiert, notfalls holt euch ein Attest vom Arzt eures Vertrauens. Man sagt, dass Krisen neue Chance bieten, ich wünsche euch, dass ihr ganz bald Licht am Ende des Tunnels erblickt, ich drücke dich lieb, grüß mir auch deine wunderbaren Kinder Robert und Susanne von mir!
    Herzlieb
    tüftelchen

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  11. Oh je der arme, da weint das Herz aber ganz schön heftig.

    Ganz liebe Grüße an den Robert

    Beatrice

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  12. Er sieht traurig aus, der kleine Spatz. Es tut mir so leid für ihn.
    Ich wünsche Euch viel Kraft auf Eurem weiteren Weg.
    GLG Bine (eine sonst stille Leserin Eures Blogs)

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  13. SO ist wohl auch noch nie jemand mit ihm oder Euch umgesprungen - ich kann verstehen, dass ihm/Euch das Herz schwer sein muss (meines ist es ja auch).
    Ihr Lieben,
    ich wünsche Euch so sehr, dass endlich wieder Sonnenschein bei euch einkehrt und die dunklen Schatten verschwinden.
    Habt eine ruhige Nacht.
    Susanne

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  14. Lieber Robert, die Fotos sehen sehr traurig aus. Du verstehst die Welt nicht mehr. Ich auch nicht. Warum sind manche / viele Menschen so d..f und schieben ihre Verantwortung ab? Damit sie einen kleinen Jungen bestrafen können? Weil der merkts ja eh nicht? Es macht mich sehr traurig, dass es Menschen gibt, die meinen mit Behinderten, Autisten....kann mans ja machen, die merkens ja eh nicht. Ich denke genau ihr merkt und fühlt viel mehr als diese Superschlauen!! Bitte lass die Sonne wieder zu dir rein! Bitte bitte. Verkriech dich jetzt nicht. Sei weiterhin so wie du bist. Genauso bist du gut und ganz super!
    Ich schicke dir heute sonnige Grüße und hoffe du magst sie in dein Herz lassen ♥
    Tine

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  15. Es ist vor allen deshalb so traurig, weil Robert gar nicht versteht was da los ist. Ich hoffe für euch, dass ihr eine Lösung findet.
    LG Sabine

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  16. Diese Erfahrung, die Robert jetzt machen musste, wird einschneidende Folgen für ihn haben. Dieses Erleben, wenn er damit durch ist, wird ihn sicher geändert, verändert wieder hervorholen.
    Das Schicksal duldet kein Vakuum. Ist eine Sache vorbei, kommt etwas Neues. Glaube daran.

    LG die Aurum

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  17. Ich versteh die Sonnenbrille - zuviele Reize die auf ihn einströmten, zu viel passiert, was noch sortiert werden muss, was erst gefasst werden muss, weil verstehen klappt nicht.

    Da kann das Tageslicht zu hell werden, weil eh schon alles zu viel, die Geräusche des Windes zu viel.

    Die Sonnenbrille gibt Schutz - und vielleicht ermöglicht grade sie, dass er noch hier bleiben kann, sich nicht ganz zurückziehen muss.

    Ich denke an euch, hier brennt ein Kerzchen, aktuell nur für euch, für Robert, weil ich grad all meine Wünsche und Lichter bündeln möchte, für Robert und euch. In Gebete werdet ihr eingeschlossen und auch in der Kirche brennen Kerzerl für euch.

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  18. Je mehr man über alles was Euch passsiert ist nachdenkt, umso öfters kommt man zu dem Schluß: Eine oder mehrere Personen in der Tagesstätte haben "Dreck am Stecken" und Robert hat Irgendetwas mitbekommen was nicht sein darf.
    Bisher gab es doch immer einen Austausch mit Euch wenn etwas mit Roberts Benehmen nicht in Ordnung war. Und auf einmal schaut man sich mehrmals Etwas an, was nach ihrer Auffassung nicht in Ordnung ist und schmeißt Robert dann aus der Einrichtung????
    Da muß doch jemand,Anwalt oder Authismusverein stutzig werden.

    Und wer davon weiß und schweigt,den soll sein schlechtes Gewissen so lange plagen, bis er spricht.

    Ich hoffe, dass Ihr ganz schnell professionelle Hilfe bekommt und Robert wieder lachen kann.

    Tschüß
    Trautel

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  19. ...da tut mir wirklich das Herz weh, liebe Elisabeth,
    warum muss Robert denn so was erleben und seine Fröhlichkeit und Zuversicht damit verlieren?
    ich wünsch euch weiterhin ganz viel Kraft und dass ihr alle die Zuversicht wieder findet und einen besseren Weg für Robert...

    liebe GRüße von Birgitt

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  20. ...in ihm arbeitet es, weil er es einfach nicht verstehen kann.
    Aber wie woll der Junge dies verstehen, wir verstehen es ja selbst nicht!!!!

    LIebe Elisabeth, ihr werdet es schaffen, mit viel Geduld...

    ich wünsche euch Kraft!!!!

    herzlichst, Rachel

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  21. Danke für Deinen Kommentar, liebe Elisabeth.

    Ich fange heute Abend an.

    Wer weiß, vielleicht habt ihr ja im März einen Nachmittag Zeit und meine Freundin E. und ich besuchen Euch auf einen Kaffee? WEnn ich schon mal "in der Nähe" bin.

    Meine Freundin E. hat ein Kind in einer unterstützenden Tagesstätte und es soll demnächst raus. Weil denen das Geld fehlt. Der Begutachter ist ein junger Schnösel. Hoffentlich hat der am Freitag ein Einsehen. Für das Kind wäre es eine Katastrophe, denn sie beginnt gerade zarte Kontakte zu knüpfen, was früher nicht möglich war. Wie soll sie das mit 7 Jahren verstehen, dass sie als einzige ihrer Förderklasse nicht im Anschluss in die Tagesstätte darf?
    Die Bürokratie ist zum Haare raufen.
    Ganz liebe Grüße
    Oona

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  22. Ich kann es auch jetzt noch nicht verstehen. Es tut mir so leit das Ihr das er so etwas durch machen muss.

    Ich wünsche euch das die komme woche besser wird wie die alte.

    LG Anke

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  23. Ich find auch, daß Robert ein bißchen verhärmt aussieht. Das fiel mir bei dem Hochzeitsfoto schon auf.
    Mit der Sonnenbrille sieht er aber irgendwie cool aus.
    Ich trage zwar keine Sonnenbrillen, aber eigentlich kann ich die tiefstehende Wintersonne auch nicht ertragen.

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  24. Er sieht so traurig aus ...

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  25. Lieber Robert,
    ich kann Dich so gut verstehen, daß Du nicht mehr hinsehen magst ! Ich würde Dir/Euch so gerne sagen: "Alles wird gut !" Bald wird es schneien und ich wünsche mir, daß sich eine dicke "Zucker-Schneeschicht" über alles legt, um es besser ertragen zu können ! Bei Schnee ist alles gedämpfter ! Liebe Elisabeth, ich wünsche Euch von Herzen, daß Ihr bald einen Weg findet und Robert nicht mehr traurig ist ! Die Badewanne hilft wirklich wunderbar, um zu entspannen ! Liebe Elisabeth, vielleicht kannst Du Dir auch etwas "Wannenzeit" gönnen, um wieder Kraft zu tanken ?! Liebe Grüße Birgit

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