Donnerstag, 8. Januar 2015

Die Frau Begutachterin wollte, dass ich in ihre Augen schaue!


Nein, das hab ich nicht gemacht.
Ich schau doch nicht wildfremde Frauen in die Augen und erzähl ihnen dann auch noch Sachen die von mir privat sind!
Ich erzähl es Euch von Anfang an!
Am Montag holt Papa die Post rein und sagt: "Hast DU das gewusst, ja geht's noch?"

Nein, Mama wusste es auch nicht und war echt sauer.
Am 5.Januar kommt ein Brief, dass wir am 7.Januar zu Hause zu sein haben, weil eine Frau Begutachterin ins Haus kommt. Ich, der Robert musste auch anwesend sein.
Der 6.Januar war ein Feiertag, wie ihr fast alle wisst.
Am 7.Januar hat die Schule wieder angefangen. Nur nicht für mich! Weil die Mama beim telefonieren nichts mehr erreicht hat. Sie ist sogar ganz schlimm angemeckert worden, also so sag ich, der Robert das!
So ein Termin ist nur wegen sehr wichtiger Gründe verschiebbar!

Die haben den Brief am 24.12. weggeschicht, und behaupten sie können auch nichts dafür, dass der so lang gebraucht hat. Zu Fuss hätte der schon hergetragen worden können, hat Mama gesagt.
Im Brief stand, dass es um die Pflegestufe geht. Das versteh ich nun wieder nicht was das sein soll, und warum so ein wichtiges Getue gemacht wird. Und .... die Eltern haben niemanden mehr vom Autismus-Verein erwischt, weil der hatte am Montag auch noch Ferien.
Auch niemanden mehr von meiner Kurzzeitpflege, weil die auch Ferien hatten noch am Montag.
Also hätten die Eltern jemanden dabei haben sollen oder dürfen, sogar den Kinderarzt. Der wäre auch gekommen sagt er, aber halt nicht so kurzfristig!

Nun waren die Eltern und ich allein zu Hause. Die Dame kam und Mama hat mit ihr viel geredet und Papa war verzweifelt. Denn er blieb von der wichtigen Arbeit zu Hause, damit wir, die Mutter und das Kind nicht allein zu Hause sind!
Aber alle wichtigen Baustellenleute wollten ihn am Handy erreichen, weil ja eigentlich wieder Arbeitstag war gestern.
Papa hat also das Handy leise gemacht, aber da wurde ich laut.
Ich wollte nicht mit der Frau reden. Mein Zimmer hat sie angeschaut. Wo ich dusche, wo ich bade. Wo die Eltern schlafen, Das hat mich sehr aufgeregt, weil das ist doch meine Privatheit.
Papa sagt, ich wurde sehr ummöglich, und eigentlich hätten mir frühere Eltern den Hintern verhaut!

Und dann hat Mama festgestellt, dass die vorige Gutachterfrau auch noch ganz echt, ganz schlimm gelogen hat. Da steht nämlich in ihrem Gutachten drin, dass ich nicht endgültig getestet bin, dass ich evtl. Asperberg-Autist bin, und dass die Wiederholungsgutachten sehr wichtig sind, damit die Pflegekasse nicht umsonst z.B. meine Kurzzeitpflege zahlt
Die Frau von gestern war auch erschrocken. Weil sie hat von der Heckscherklinik die Diagnose, die ist sehr endgültig für mein ganzes Leben ! vor sich liegen gehabt. "frühkindlicher Autismus" etc.
Nicht krank, sondern behindert.
Nicht heilbar, weil das ist ja ein Zustand.

Mama: "Wo ist die Kopie dieses Gutachtens? Ich habe vor 4 und auch vor 2 Jahren der Dame eine Kopie gegeben!"
Gutachterfrau: "Das wird geschreddert! Wir übertragen das ja gleich auf den Laptop!"

Das heisst im Klartext, dass sozusagen ein Betrug gemacht wurde!
Weil wenn ein Mensch frühkindlichen Autismus hat ist das wieder was anderes wie Asperger-Autismus.
Die Beurteilungen fallen anders aus .... nämlich zugunsten der Pflegekassen, zum Nachteil von den Menschen, die behindert sind!
Die letzten 2 Jahre hätte ein sehr wichtiger Punkt für uns, für Mama, die mich pflegt einen grossen Vorteil gehabt. In der Abschrift die wir vor 2 Jahren bekamen stand das so nicht drin.
Kein Wort von "nicht endgültig diagnostiziert, Wiederholungsgutachten wird angeordnet."

Mama ist am telefonieren, schreibt Briefe an die Pflegekasse etc. Sie ist so sauer, dass sie gleich geweint hat als die Dame weg war. So enttäuscht, weil man so behandelt wird.

Und Papa ist so böse mit all den Ämtern, weil es waren jetzt 2 Wochen Ferien. Die wissen, dass ich wieder Schule habe, die wissen, dass ich ein Schulkind bin. Warum überhaupt muss dann von 9.30 bis 13.00 ein Termin angeordnet werden? Die Dame gestern kann nichts dafür hat sie gesagt. Sie kriegt die Termine von oben ... versteh ich jetzt nicht, aber Mama hat ihr geglaubt.

So, und nun warten wir auf die Abschrift vom neuen Guachten. Ich komme mir schon wie ein Auto vor. Autos haben TÜV und ich also ein Gutachten wegen dem Pflegegeld. Für was bin ich eigentlich ständig in Therapien, muss Mama dauernd ins SPZ mit mir, darf ich nur in eine Schule gehen für Kinder die nicht "normal" sind .... wenn dann sowas dabei rauskommt wie beim Gutachten vor 2 Jahren ?

Könnt Ihr Euch vorstellen, dass die Dame gestern wollte das ich Zähneputze. Sie muss wissen wie viele Minuten das dauert!
Ich hab sie überhaupt nicht geputzt, weil das macht Mama bei mir. Ich mag das nicht, ich muss da immer würgen.
Sie hat aufgeschrieben wieviele Minuten ich auf dem Klo bin. Sogar wie wieviele Minuten ich brauch zum Schuhe anziehen.....
Ich bin ein Minutenkind hab ich Susanne erzählt, die hat nichts kapiert, weil die war ja in der Schule als hier der Wahnsinn los war .....

Ihr könnt der Mama schreiben, sie ist nämlich noch immer voll traurig über so eine Behandllung. Sie fühlt sich wie ein Betrüger, der den Staat was wegnehmen will. Dabei kann sie nicht mal ihr Leben so leben wie andere Mamas. Sie kann nie mehr den ganzen Tag im Kindergarten arbeiten wie früher, oder viele Tageskinder zu Hause haben .... da bin ich schuld. Das sagt sie nicht, das spür ich. Weil ich so anstrengend und fordernd bin. Weil ich beim Duschen das Bad überschwemme und 7 Duschbäder ausleere, bloss weil sie mal ans Telefon ging! Weil sie jeden Schritt mit mir rausgehen muss, sonst bin ich ja wieder weggelaufen. Weil ich nachts so oft aufwache, sie mich dann wieder ins Bett zurükbringen muss. Weil beim essen jemand bei mir sein muss, ich tu sonst Salz in Unmengen auf alles, oder ess lieber ein Glas Mayo oder so ....
Das Meiste von dem was ich so mache interessiert wegen der Pflegestufe eh niemanden hat die Dame gesagt. Nicht mal das Hinfahren zur Reittherapie. Weil das ist keine anerkannte Therapie, das wird nicht berücksichtigt bei der Pflege!

  Gestern Abend im Bett hab ich sehr geweint. Weil ich weiss ja doch um was das alles geht, auch wenn ich nicht so wie ihr NORMALEN Menschen damit umgehen kann!
der Robert

 Der gestrigeTag und die Frau, und die unrichtigen Angaben in den vorigen Gutachten, und so wie Eltern behandelt werden, zeigten uns, wie sehr wir mit unserem behinderten Kind dem deutschen Pflegesystem lästig sind. Man muss um alles doppelt und dreifach kämpfen, wird müde und traurig gemacht ....
Das Pflegegeld, das wir für Robert bekommen geht voll und ganz für ihn und seine Bedürfnisse drauf.
Reich wird davon keiner. Und doch sind wir fast an dem Punkt das alles zu beenden.
Wer mag so behandelt werden?
Nicht nur Robert hat sich aufgeregt und seine "Privatheit" verteidigen wollen ....






Mittwoch, 7. Januar 2015

Ein letztes Bild


nun sind sie angekommen!
Die Hl.3 Könige werden ab heute für viele Monate in einer Kiste vor Staub geschützt!

Frühmorgens:
"Mama, nein! Lass die Weihnachtssachen in Ruhe, Du sollst sie nicht wegräumen!"
"Doch Robert, für dieses Jahr ist Weihnachten vorbei!"

"Mama! Dieses Jahr war noch gar nicht Weihnachten! Sag nicht immer alles falsch! Weiss man wann in diesem Jahr Weihnachten ist?!"

Frühling .... bist Du jetzt dran?
Nein, in den Supermärkten regiert der Fasching!


Dienstag, 6. Januar 2015

Was? So einen alten Bruder soll ich schon haben?

Uncharmant!
Wer?
Der jüngste Bruder des "alten" Bruders! Wer sonst?

Stimmen tut es schon wirklich.
Robert ist 13 Jahre alt und sein grosser Bruder ist ab heute 39 Jahre alt!

Die kl.Schwester ist da schon viel netter und gratuliert Dir, lieber Daniel mit so einem hübschen Bild.



Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
Was sagen Mamas zu ihren Buben, auch wenn die schon so richtig erwachsen sind?

Kind, pass gut auf Dich auf!
 Neeee, dass er warme Socken anziehen soll, weil's kalt ist das sag ich nun aber wirklich nicht .... vielleicht grad noch, dass er doch bitte in seinem Alter eine Mütze bei diesem eiskalten Wind aufsetzen soll .... :-)

Daniel, der Erste meiner Kinderschar. Schon etwas besonderes.
"An den Kindern sieht man, dass man alt wird!" hab ich schon oft gehört. Nun kann ich die Bedeutung dieser Aussage langsam verstehen.

"Der nächste Geburtstag ist der 40ste, Mama!"  Als Du gestern diesen Satz sagtest, war es mir schon komisch. Hab ich doch meinen 40ten selber noch gut in Erinnerung ....

Lieber Daniel, Dein Lebensweg fing so gut an.
Am Dreikönigs-Tag kamst Du nachmittags zur Welt. Sturm und Schneeregen begleiteten Deine Geburt. Die folgende Nacht war schlaflos für mich. Der Sturm tobte noch mehr. Sehr aufgeregt, weil da nun also ein kleiner Sohn war. In mir und vor dem Fenster hat alles unruhig ...
Damals waren die Babys noch nicht im Zimmer bei der Mama. Alle vier Stunden kam die Schwester mit einem kleinen Bündel zum Stillen .... Nach 15 Minuten wurdest Du wieder abgeholt. Anleitung für die Mama, die selber grad erst 17 Jahre alt war? Nein, das gab es nicht.
Du wurdest gewogen nach dem Stillen und über Lautsprecher ! wurde die Menge der getrunkenen Milch durchgegeben. Am 2.Tag ging dann gar nichts mehr, damals hat man sofort zugefüttert. Nein, nicht ich, die Mama. Das machten die Schwestern im Babyzimmer. Lautsprecherdurchsage: "Das Kind Daniel hat soundsoviel getrunken, es wurde soundsoviel zugefüttert!" Es gab keine Stillberatung, eigentlich wurden die Babys damals im Krankenhaus abgestillt ....
Wie ich es dann zu Hause geschafft haben weiss ich nicht mehr. Es war mein Ziel, ich wollte Dir nicht die Unmengen Milchpulver füttern, die wir vom Krankenhaus mit heim bekamen. Du hast brav mitgemacht und wurdest ein Stillkind! Sechs Wochen lang ... dann sprach der Kinderarzt ein Machtwort und bestand auf Flaschennahrung. So war das damals, alle Prospekte informierten die Mamas wie wichtig die Flaschennahrung für Euch Kinder ist!
Deine Omas waren mir auch keine Hilfe. Die waren beide davon überzeugt, dass nur die Flaschen einen kräftigen Buben aus Dir machen ....
Du hast die damalige Zeit gut überstanden, wurdest gross und kräftig!  Sehr schnell sogar.
Die Mama mit den schwarzen Haaren und den blauen Augen hatte einen Sohn mit braunen Augen und sehr blond! Wir sind oft aufgefallen, ich wurde meist als die grosse Schwester eingeschätzt.
Ich war die jüngste Mama eines Kindergartenkindes, eines Schulkindes. Erst später hab ich bemerkt, wie negativ das sehr oft war .... Ich wurde nicht ernst genommen damals.

Du hast schon mit 10 Jahren beschlossen Koch zu werden. Damals bekamst Du Deine 1.Schwester. Du hast immer gehofft, dass ich bald aufhöre zu stillen, weil Du für sie Babyessen kochen wolltest. Sie war dagegen, war fast ein Jahr ein Stillkind ... Du hast trotzdem ständig gekocht. Gegessen hab ich dann all Deine Menüs.
Was sagt Robert dazu: "Daniel, und dann wunderst Du Dich dass die Mama nicht so dünn wie Papa ist!"
Uncharmant, wir kennen ihn ja, Deinen kleinen Bruder.

In Deinem neuen Lebensjahr stehen grosse Veränderungen bevor. Fast drei Jahre hast Du sehr beschützt gelebt, nachdem Deine psychische Erkrankung immer schlimmer wurde.
Oh ich werde die Zeit nie vergessen bis Du endlich "gut aufgehoben" warst in der Einrichtung. Das waren auch für mich als Mama sehr schwere Schritte in meinem Leben. Hilfe rufen, Hilfe suchen ... Hilfe annehmen. Ich bin mir sicher, Du wärst schon ein Engel wenn wir Dich damals nicht hätten einweisen lassen ....
Ich bin so froh, dass Du das nun selber verstehen kannst, dass Du sagen kannst "Es war gut so, wenn auch schwer seine Freiheit zu verlieren!"
In Deinem neuen Lebensjahr bekommst Du die Freiheit wieder ..... Auf Deinen nun eigenen Wunsch nicht ganz und gar. Ein bisserl Schutz möchtest Du behalten. Ich bin auch dafür. Du wirst also bald wieder alleine leben, in einer Aussenwohnung. Der Arbeitsplatz bleibt. Zum ersten Mal in Deinem Leben nicht als Koch. Es tut Dir gut, was Du da seit ein paar Monaten arbeitest.

Daniel, ich wünsche Dir alles Gute zum Geburtstag.
Ich wünsche Dir so sehr, dass Deine Seele die neuen Wege für und mit Dir trägt ....
Du bist nie alleine, das weisst Du. Aber ... ich bin sehr froh, dass Du nun auch weisst, das die Tabletten sein müssen, Dir  helfen. Vergiss nie wohin Du Dich wenden kannst, wenn innen alles wieder grau wird. Du schaffst das! Du musst es aber nicht alleine schaffen!

Und nun sollte ich langsam hier aufhören. Der gewünschte Kuchen will fertig dekoriert werden, das tolle Mittagsmenü macht noch Arbeit ....

Ja, Daniel ist einer der besten Köche die ich kenne!
Wenn ein Sohn dann aber trotzdem sagt. "Mama, Du glaubst es nicht, aber bei Dir schmeckt es am allerbesten!" dann wächst die nicht mal einen Meter sechzig kleine Mama an diesem Tag ein paar Millimeter.
Ich bin sehr stolz auf meinen Ältesten!
Und nun muss ich hier weg alles für die Geburtstagsfeier vorbereiten ....




Montag, 5. Januar 2015

Roberts Winterfreuden


Feuer liebt er schon sehr, der Robert.
Am liebsten würde er jeden Tag ein Feuer im Garten haben.

Die 3Könige wandern zur Krippe. Ich hab Robert gerade noch erwischt bevor er sie mit raus in den Schnee genommen hätte. Da, mittenhinein in die blitzenden Sterne wollte er sie stellen und weiterwandern lassen ....


Nun wandern sie wieder im Haus. Gestern noch unter einem Heizkörper hindurch ... heute schon in der Nähe vom Christbaum.
Ich darf sie nicht fotografieren, denn sie erschrecken sonst sehr! Weil sie kennen ja kein Blitzlicht, hat mir Robert erklärt.

Das kümmert ihn! Aber die ca. 40 Jahre alten Figuren hätte er mit in den Schnee genommen ....


Samstag, 3. Januar 2015

So schön war der Schnee ....

... seit gestern regnet. Am Vormittag noch solche Bilder, am Nachmittag grau und weit über null Grad.
Schade ....


Es hat bei jedem Schritt geknirscht ... ein wunderschönes Gefühl war das!


Plitsch, platsch macht es nun, Robert und Papa sind draussen und machen die Eisplatten weg.



Donnerstag, 1. Januar 2015

Ein Wort zum neuen Jahr



.... mehr ist nicht zu sagen! Er hat noch was zu tun ....








Wir sind angekommen im neuen Jahr 2015


Gemütlich, in klitzekleiner Runde ...
Ein Robert mit Mama und Papa!

Denn das Mädel blieb bei den alten Freunden aus der alten Heimat. Zum 1.Mal Silvester ohne Eltern gefeiert!

Das alte Jahr ging mit einen Knall zu Ende ...... wortwörtlich!
Mama fährt Susanne zur Freundin, war danach auf dem Weg nach Hause .... eine gute Stunde Autofahrt.

Ein Knall aus dem Motorraum. Ein komisches Knirschen ... Auto nicht mehr lenkbar, fängt an eigenständig zu rutschen.
Ein Engerl fuhr mit mir mit. Denn ich war langsam dran, rechts eine Wiese in die ich dann so halb reingerutscht bin .... Aus ... vorbei. Starten geht noch sonst nix .....
Kurz vorher bin ich mit 4 Kindern auf der Autobahn gefahren, ja, da fahr auch ich schnell ... ich mag es mir gar nicht ausdenken wie das Enden hätte können.

Tja, und wisst Ihr was? Drei Autos mit deutschen Kennzeichen fuhren vorbei .... einer schüttelte den Kopf, wollte überhaupt nicht helfen, fuhr dann umständlich weiter, weil der Golf Kombi hing ja so halb in der Fahrbahn. Die war eh eng, weil verschneit ....
Einer sagte "keine Zeit, muss noch schnell einkaufen!"
Ein richtiger Bayer hielt kurz und fragte mich ob ich denn kein Handy hab, da kann ich den Abschlepper anrufen! Umkurvte mein Auto und war weg ...

Da stand ich, ziemlich weg von den nächsten Häuser, weil es war ja eine Landstrasse.
Wo war mein Handy?
Tja, das war Unglück Nr.2 so kurz vor Silvester. Susannes Handy geht seit gestern Mittag nicht mehr. Ich hab ihr mein uraltes Teil mitgegeben, damit sie wenigsten erreichbar ist und angerufen werden kann.


Also, da stand ich immer noch einsam auf der Landstrasse. Irgendwo da fährt der Michi mit dem Robert mit dem Arbeitsauto .... wie kann ich ihn bloss erreichen?  Er könnte noch in der Nähe sein, weil er wollte unbedingt mit Robert Raketen kaufen!

Und dann kommt von vorne ein Auto. Ein Kennzeichen von Mitmenschen die ja oft dumm angeschaut werden hier in unserem Bayern. (Auto war aus Polen).  Einer kann gar kein Deutsch, der andere mit Hand und Fuss. Und ... sie fahren umständllich rückwärts, weil Strasse verschneit, eng und ich stand ja noch immer mit dem Hinterteil meines Autos im Weg. Sie kehren irgendwo da hinten um, kommen rückwärtsfahrend zurück und schleppen mit ab!
Wir mussten lachen, weil wir alle drei noch nie abgeschleppt haben mit seltsamen Hilfmitteln. Nein, ich hab kein Abschleppseil im Auto ... die netten jungen Männer auch nicht.
Sie haben mich in die nächste Kleinstadt geschleppt, dort ist gleich ein Supermarkt, und da .... war der Michi mit dem Robert. Da stand sein Arbeitsauto.
Die beiden fuhren gleich wieder weiter, denn auch sie hatten noch was vor am Silvestertag nachmittags um 15 Uhr .... nur ein "DANKE" mehr wollten sie nicht annehmen ....

Tja, nun steht er in der alten Heimat auf einem Supermarktparkplatz mein alter Golf ... :-(
Morgen werden wir sehen was kaputt ist, wer ihn dort abholen kann, ob reparieren noch zu machen ist ....

Und der Papa fuhr im Transporter mit Robert auf dem 2.Sitz und einer besonderen Ladung auf der Ladefläche Richtung nachHause .... (ich weiss ... es ist verboten, gefährlich und sonst was. Aber ich wollte nicht zu Fuss heimgehen die fast 70 km!)

Und dann begann der ruhige Silvesterabend mit einem tollen Essen nur mit unserem jüngsten Kind Robert.
Wir haben es uns soooo schön gemacht.

Bis es 00.00 Uhr war und das neue Jahr begann.
Da sind dann meine Männer in ihrem Element gewesen, wahrscheinlich würden sie jetzt noch Krach machen, wenn ich nicht immerzu gejammert hätte .... weil es so laut ist, die armen Tiere ringsherum! Es stinkt, es raucht ... ich will wieder ins Haus ..... um 1.00 Uhr nachts war es vorbei .... Ruhe!
Wir sassen bis fast 4 Uhr da und haben Andreas Gabalier etc.geschaut .... Robert hat bis halb drei mitgefeiert.

                                          So feierten Robert und der Michael:












 So gar nichts für mich ....
ich musste aber mittendrin dabei sein.




Und diese Momente habe ich mir gesucht:













  Viiel schöner für mich ....










 Ich wünsche Euch allen ein Gutes Neues Jahr!