Sonntag, 7. Dezember 2014
Wir wünschen Euch einen schönen 2.Advent
Es nieselt so vor sich hin ... trotzdem werden wir auf einen Weihnachtsmarkt gehen.
Und Ihr? Wollt Ihr auch mal raus aus den 4 Wänden?
Samstag, 6. Dezember 2014
Danke für Eure Gedanken .....
jede einzelne Antwort von Euch zum Wunschzettel von Robert haben wir durchgelesen.
Uns Gedanken gemacht, wir haben nun eine Idee .... die ich hier nicht veröffentlichen kann. Er wird vom Christkindl etwas bekommen, das ihm gefallen wird. Am 24.12. zeigen wir es Euch.
Ja, meine Antwort auf Roberts Wunsch dürft Ihr "mitnehmen".
Es ist seltsam, mir kommt es noch immer nicht ungewöhnlich vor, was ich Robert zu sagen hatte.
Es gibt inzwischen liebe Menschen in der Familie und in unserem Freundeskreis, die mich für "seltsam" halten, ich wäre langsam wie Robert geworden ..... wisst Ihr was eine Freundin vor kurzem sagte:
"Weisst Elisabeth, manche haben einen Hund und irgendwann sehen sich das Herrchen und die Fellnase ähnlich. Und bei Euch habt ihr euch zusammen mit Robert geändert .... !"
Zum nachdenken ... oder?
Susanne wartet auf den Nikolaus!
| Na Du Nikolaus! Traust Dich rein zu mir mit meiner schwarzen Mütze? |
| Die Zeit wo ich Dich ein bisserl beängstigend fand ist vorbei! |
| Guck, guck ... wo bleibst Du? |
Wir wünschen Euch einen schönen Nikolaustag!
(Warum schaltet sich plötzlich Werbung auf mein Blog? Wie kann ich die wieder weg bekommen?)
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Wunschzettel .... oh weh! Ein Smartphone ???
"Und überhaupt wünsche ich mir vom Christkindl ein Smartphone!"
Die Schwester:
"Robi, das ist nix für Dich. Da sollte man schreiben und lesen. Was willst Du denn damit?"
Ein sehr ernster Robert:
"Ich will halt auch endlich ein normaler Teenager sein. ALLE haben in meinem Alter ein Handy! Ich wünsch mir das, und dann bin ich auch normal!"
Ein nun verzweifelter Blick von der Schwester zur Mama.
Eine Mama die es auf den Punkt bringt:
"Du wünscht Dir also vom Christkindl, dass Du so bist wie viele andere Kinder. Ich sag Dir was. Wenn hier tausend Kinder im Garten stehen würden, dann ist jedes Kind anders. Tausend Unterschiede. Es gibt die klugen Kinder, diejenigen die sich schwer in der Schule tun. Es gibt cool angezogene Kinder, solche die vom Fohmarkt die Sachen tragen müssen.
Es gibt sehr verschiedene Haare, von blond zu schwarz, von glatt zu kringelig.
Da stehen dann Kinder mit unterschiedlichsten Hautfarben und Sprachen. Manche lernen es nie so ganz richtig "Deutsch" zu sprechen, das bleibt so auch wenn sei erwachsen sind. Sie werden dann als Opa
noch von so manchen schief angeschaut: "wo kommt der denn her, tssst, tssst ... net a mal gscheit Deutsch red er!"
Es würden Gymnasiasten neben Kindern aus Förderschulen stehen.
Es würden ganz stille, zu brave Kinder neben rotzfrechen Lausbuben stehen.
Es würden Kinder neben Kindern sein, die ängstlich auf das Kind daneben schauen, weil das schon geklaut und zugeschlagen hat!
Es würden hüpfende Kinder in Garten springen und Kinder im Rollstuhl mittendrin dabei.
Es ständen dort weinende Kinder, weil sie nicht zwischen 999 anderen Kinder stehen wollen, lieber ganz allein bei der Mama sind.
Es wären mind. 2 Kinder dabei, die das so super finden hier im Garten zu stehen, dass sie am liebsten gleich im Zelt hier übernachten täten, die Mama zu Hause ... ist grad vergessen!
Es wären Kinder hier, die ganz lieb zu unseren Tieren sind, aber auch welche die den Tieren Angst machen, ihnen weh tun.
Manche der Kinder würden sich schon "zu gross" für so eine blöde Versammlung finden, das ist uncool. Sie schauen genervt und gelangweilt.
Manche schreien: Machen wir das morgen wieder?
Manche Kinder hätten Husten, Schnupfen, Fieber ... oder Ohrenweh. Oder können nie sprechen, nie singen.
Manche sind so in ihrem Autismus gefangen, dass sie nur mit den Händen wedeln, die anderen Kinder wegdenken.
Manche sind pumperlgsund und singen, tanzen.
Manche trösten, es gibt Kinder denen die weinenden neben ihnen völlig egal sind. Wieder andere Kinder tun sich mit mehreren zusammen und bilden eine Gruppe, freunden sich von einer Sekunde auf die andere miteinander an. Egal ob im Rollstuhl, das Down-Syndrom oder was es noch so gibt!
Robert! Ich könnte Dir noch weiter erzählen.
Bitte, glaube mir: Wenn alle 1000 Kinder ein Smartphone geschenkt bekommen, so bleiben sie doch so wie sie sind. Sie werden nicht anders ...nicht noch lieber, nicht netter, nicht sozialer.
Sie werden nicht aus dem Rollstuhl springen und laufen können. Der ganz arge Autist legt es vielleicht auseinander, weil er wissen will, wie's innen aussieht, das Smartphone.
Der Junge, der schon ein Dieb war würde vielleicht ... ein paar anderen Kindern das Handy klauen.
Das Mädel, dass sich so sehr schminkt würde vielleicht 999 Selfies machen und in alle Welt versenden.
Aber Dich, mein Kind würden sie noch genauso behandeln, sehen oder lieb oder nicht gern haben wie den Robert ohne Smartphone!
Wünsch Dir bitte nicht anders zu sein. So wie Du bist bleibt das. Wenn Du spürst, dass manche mit Dir ein Problem haben, wenn Du spürst, dass auch Du den anderen Kindern Probleme machst ... dann komm zu uns, Deiner Familie. Versuche mit uns drüber zu reden.
Wir sind so viele hier in Deiner Familie, so viele Freunde, die Dich gern haben.
So viele, die gelernt haben, Dich zu verstehen.
Auch wenn Du manchmal so weit gehst in Deiner Art, dass Mama weint, oder Papa schimpft, oder Susanne "Du Blödmann" sagt ... Wir haben Dich lieb!
Ein Smartphone wird nie ein Kind lieb haben!
So ein Ding hat keine Gefühle, und wenn das Lesen und Schreiben so schwer fällt, nicht ins Köpfchen geht ... dann brauchst Du so ein Ding sowieso nicht. Denn das Ding macht Dich nicht zum "normalen Teenager" ... denn schon allein das gibt es nicht ....
Weil ......
wenn ich 1000 Teenager in den Garten stelle .... ist kein einziger so wie der andere!
Es gibt keine NORMALEN Teenager, Robert!
Bitte, wünsch Dir was anderes vom Christkindl .....
Mittwoch, 3. Dezember 2014
Teenager backen und verzieren
nach eigenem Geschmack.
Es ist das 1.Mal gewesen, dass Susanne alleine Plätzchen gebacken hat. Die Mama war der Helfer, die Ideen und die Arbeit hatte die Tochter.
Sie räumt sofort immer alles wieder weg und auf ... na sowas, von mir hat sie das nicht!
Kein Foto von Susanne, weil "sie sieht nicht schön aus, zur Zeit!"
Wollt Ihr eine Auswahl ihrer Platzerl sehen?
Die Allerschönsten werden nicht gezeigt, denn die sind zum verschenken da. Wer will denn schon vorher sein Geschenk sehen ... alles geheim!
Es ist das 1.Mal gewesen, dass Susanne alleine Plätzchen gebacken hat. Die Mama war der Helfer, die Ideen und die Arbeit hatte die Tochter.
Sie räumt sofort immer alles wieder weg und auf ... na sowas, von mir hat sie das nicht!
Kein Foto von Susanne, weil "sie sieht nicht schön aus, zur Zeit!"
Wollt Ihr eine Auswahl ihrer Platzerl sehen?
Die Allerschönsten werden nicht gezeigt, denn die sind zum verschenken da. Wer will denn schon vorher sein Geschenk sehen ... alles geheim!
Montag, 1. Dezember 2014
Das hab ich doch mit Absicht so fotografiert!
Ahnt Ihr, wen oder was Robert da festgehalten hat?
Das im oberen Teil links und rechts sind Augen!
Hier ging die Aktion dann schief. Der Herr Esel hätte fast den kl.Fotoapparat aufgefressen. Die Kamera war unangenehm nass nach dem Attentat.
:-)
Die Bilder habe ich von der anderen Seite der Weide gemacht.
Das ist wieder ein Bild von Robert.
Wir waren uns nicht einig ob das nun ein Schaf, eine zottelige Ziege oder was sonst ist in der Mitte ....
Der Kleinste war auf jeden Fall am frechsten. Wir finden das noch raus!
Das waren Bilder von unserem Sonntagsspaziergang.
Die beiden grossen Brüder wollen nicht gezeigt werden, denn sie "fanden sich nicht schön genug" fürs Blog.
Das im oberen Teil links und rechts sind Augen!
Hier ging die Aktion dann schief. Der Herr Esel hätte fast den kl.Fotoapparat aufgefressen. Die Kamera war unangenehm nass nach dem Attentat.
:-)
Die Bilder habe ich von der anderen Seite der Weide gemacht.
Das ist wieder ein Bild von Robert.
Wir waren uns nicht einig ob das nun ein Schaf, eine zottelige Ziege oder was sonst ist in der Mitte ....
Der Kleinste war auf jeden Fall am frechsten. Wir finden das noch raus!
Das waren Bilder von unserem Sonntagsspaziergang.
Die beiden grossen Brüder wollen nicht gezeigt werden, denn sie "fanden sich nicht schön genug" fürs Blog.
Sonntag, 30. November 2014
Wir wünschen Euch einen schönen Advent
heute war Familientag.
Robert erholt sich langsam von der Erkältung.
Ein kleiner Spaziergang, viele Gespräche um den Adventkranz.
Roberts 2 grossen Brüder waren hier. Es wurde ihm dann fast zuviel. Als beide wieder nach Hause fuhren hat er sich ganz allein ins Wohnzimmer gesetzt und gesungen. Selbsterfundene Texte von einem Kind das gern allein ist ....
Robert erholt sich langsam von der Erkältung.
Ein kleiner Spaziergang, viele Gespräche um den Adventkranz.
Roberts 2 grossen Brüder waren hier. Es wurde ihm dann fast zuviel. Als beide wieder nach Hause fuhren hat er sich ganz allein ins Wohnzimmer gesetzt und gesungen. Selbsterfundene Texte von einem Kind das gern allein ist ....
Freitag, 28. November 2014
Diese Lage ist für Halsweh besonders gut!
Wer kann stundenlang so liegen?
Robert kann das, und ist sich sicher, so geht das Halsweh schneller vorbei.
"Lach doch mal!"
"Na gut, aber nur kurz!"
Es ist eine ganz normale Erkältung, die er da hat.
Fieberkrämpfe schliesst der Arzt aus. Also hat das Fieber doch wieder die Epilepsie angeschubst.
Weil der Arzt einen roten Hals entdeckt hat liegt Robert nun ständig SO auf dem Sofa. "Tut Dir der Hals beim schlucken weh?" fragte der Arzt. "Nein, eigentlich nicht. Nur wenn ich eine Brotrinde esse, aber die esse ich sowieso nie!"
Die Milch und Roberts Fieber.
Ich erzähle Euch warum ich ihm das nicht mehr gebe. Jedesmal wenn er seinen Kakao trinkt spuckt er ihn nach spätestens 10 Minuten wieder aus wenn er fiebert.
Er verträgt Milch nicht bei Fieber!
Er hat gestern wirklich den ganzen Tag warmes Wasser mit ein bisserl Kakaopulver drin getrunken .... Da er leider viel zu wenig trinkt sagte der Herr Doktor: "Macht nix, Flüssigkeit ist wichtig, und warum nicht so!"
"Schau doch mal in die Kamera für ein Foto!"
"Nein, lieber nicht! Wie seh ich denn da aus, jetzt wo ich krank bin!"
Robert hat den Arzt auch nicht angeschaut. Keine Sekunde Blickkontakt. Der Herr Doktor ist fasziniert von ihm, er würde sich gerne länger mit ihm beschäftigen.
"Robert, ich würde Dich gerne kennenlernen, aber heute hab ich keine Zeit, das Wartezimmer ist so voll!"
"Sie kennen mich doch nun schon, sehen Sie nicht wie ich ausschaue?"
"Zum Kennenlernen gehört viel mehr. Da möchte man doch auch durch Gespräche etwas erfahren!"
"Na ja, das können wir mal machen. Weiss man wann alle Patienten gesund sind?"
Sagt der Bub im Auto zu mir: "Sag ihm doch, dass wir auf der ganzen Welt im Internet zu finden sind. Was soll ich da lange reden?"
Robert kann das, und ist sich sicher, so geht das Halsweh schneller vorbei.
"Lach doch mal!"
"Na gut, aber nur kurz!"
Es ist eine ganz normale Erkältung, die er da hat.
Fieberkrämpfe schliesst der Arzt aus. Also hat das Fieber doch wieder die Epilepsie angeschubst.
Weil der Arzt einen roten Hals entdeckt hat liegt Robert nun ständig SO auf dem Sofa. "Tut Dir der Hals beim schlucken weh?" fragte der Arzt. "Nein, eigentlich nicht. Nur wenn ich eine Brotrinde esse, aber die esse ich sowieso nie!"
Die Milch und Roberts Fieber.
Ich erzähle Euch warum ich ihm das nicht mehr gebe. Jedesmal wenn er seinen Kakao trinkt spuckt er ihn nach spätestens 10 Minuten wieder aus wenn er fiebert.
Er verträgt Milch nicht bei Fieber!
Er hat gestern wirklich den ganzen Tag warmes Wasser mit ein bisserl Kakaopulver drin getrunken .... Da er leider viel zu wenig trinkt sagte der Herr Doktor: "Macht nix, Flüssigkeit ist wichtig, und warum nicht so!"
"Schau doch mal in die Kamera für ein Foto!"
"Nein, lieber nicht! Wie seh ich denn da aus, jetzt wo ich krank bin!"
Robert hat den Arzt auch nicht angeschaut. Keine Sekunde Blickkontakt. Der Herr Doktor ist fasziniert von ihm, er würde sich gerne länger mit ihm beschäftigen.
"Robert, ich würde Dich gerne kennenlernen, aber heute hab ich keine Zeit, das Wartezimmer ist so voll!"
"Sie kennen mich doch nun schon, sehen Sie nicht wie ich ausschaue?"
"Zum Kennenlernen gehört viel mehr. Da möchte man doch auch durch Gespräche etwas erfahren!"
"Na ja, das können wir mal machen. Weiss man wann alle Patienten gesund sind?"
Sagt der Bub im Auto zu mir: "Sag ihm doch, dass wir auf der ganzen Welt im Internet zu finden sind. Was soll ich da lange reden?"
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