Mittwoch, 24. September 2014

Herbst

Nun kann man das Wetter besser ertragen. Damals im August :-), als noch Sommer war ist es nicht schön gewesen, diesen Regen, die Kühle auszuhalten.
Nun ist er also da, der Herbst. Dass er gleich mit 1 Grad Morgentemperatur daherkommt müsste natürlich auch nicht sein.



Wisst Ihr was da passiert ist?
Robert hat meine Blumenbeete ziemlich überstrapaziert. Überall hat er vor ein paar Wochen Gerstenkörner verstreut. Im Gras ist das egal, aber meinen Blumen tut es nicht gut, sie werden überwuchert. Die Gerste lässt sich auch nicht einfach so wieder ausrupfen. Die ist da sehr dagegen, reisst ab und wächst weiter.
Nun steht er davor, weiss dass ich nicht in jedem Beet, Blumentopf erfreut bin darüber und sagt: "Mama, lass doch die Natur machen was sie will! Schau mal wie schön grün die Gerste wächst. Warum willst Du ihr das jetzt schon wieder verbieten!?"
Er hat ein Talent alles zu verdrehen. Nun gibt er mir die Schuld, indem er mir einreden will, dass ich der Gerste nicht alles Glück der Welt zum wachsen erlaube ....

In meinen Töpfen und Beeten sind mir aber meine Blümchen viel, viel näher .... Ich liebe Fetthennen in allen Formen, wusstet Ihr das schon?
Mein Fetthennen werden sich durchsetzten ... jawohl!


Kommentare:

  1. Ich schmunzel wieder mal vor mich hin. Das ist natürlich sehr anstrengend wenn er einem immer den schwarzen Peter in die Schuhe schieben will :(. Hoffentlich geben deine Blümchen nicht auf :), Kämpft kleine Blümchen kämpft.

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  2. Ich glaube, bei euch war der Sommer noch viel schlimmer als hier. Wir hatten in den letzten Tagen viel Sonne un das tut extrem gut, nach all dem vielen Regen im August. Die Gerste wird wohl dieses Jahr nicht mehr ausreifen und dann ist das Thema eh erledigt, die Fetthenne wird sicher siegen, sie treibt ja nächstes Jahr wieder aus und dann wird Robert über die Gerstenphase hinweg sein (hoffentlich) ;-) Ihr werdet jedenfalls genug Anekdoten aus seiner Kindheit zu erzählen haben, wenn er dann mal groß ist ;-) (ehrlciherweise muss ich sagen, dass mich die Gerste in den Beeten auch stören würde). Liebe Grüße an euren tüchtigen Arbeiter!

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  3. Liebe Grüße lass ich Dir hier. Wir müssen nochmal telefonieren. Aber ab morgen bin ich mal erst wieder weg. Nach Italien, geht meine Reisen, zu unseren Freunden. Eine Woche Erholung für mich. Bis dahin, gan

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  4. Liebe Elisabeth, ich hoffe, der da oben hat dir sehr, sehr viel Kompromissbereitschaft ins Leben mitgegeben. Ohne der inneren Einstellung, nachgeben zu können, würdest du vermutlich jeden Tag verzweifeln. Man kann hier auf dem Bild mit den Fetthennen durchwegs auch etwas Positives sehen, möglicherweise schaut es sogar hübsch aus, wie sich die frischen, grünen Gerstenhalme durch die Fetthenne durchgekämpft haben. Lange werden wir an dem lebendigem Grün uns sowieso nicht mehr erfreuen können. Auch hier bei uns war es ziemlich kalt heute morgen, so dünne Handschuhe wären schon toll gewesen.

    Die Gerste los zu werden, noch in diesem Herbst geht meiner Meinung nach sowieso nicht, außer du gräbst alles aus, sortierst die Fetthenne und die Gerste auseinander, und setzt sie wieder ein, die Fetthenne. Aber ich glaube, du hast sicher etwas Besseres zu tun....

    Schönen sonnigen Tag wünsch ich euch, so wie bei uns!
    Liebe Grüße, Klaudia

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  5. So ganz weiss ich nicht, auch wenn ich nun hier von vielen verurteilt werde. Er ist 13 Jahre, Dein Sohn. Da muss das gelernt sein, da muss es klar sein, dass die Mama Regeln macht die gehören eingehalten. Ist das tatsächlich mit dieser Mode--Diagnose Autismus entschuldbar? Ich weiss nicht, meine sind Zwillinge mit 14 Jahren und die haben gelernt sich zu benehmen.
    Es gibt so einiges hier, dass ich niemals akzeptieren würde von meinen Kindern. Und die wissen beide, dass sie mir so nicht kommen dürfen!
    Wie soll er denn im Arbeitsleben bestehen, was Ihr Euch scheinbar erhofft, siehe Posts vorher, wenn er ständig so Frechheiten machen darf?
    Es ärgert mich muss ich gestehen.
    Meine Schwester hat einen 3jährigen, auch mit dieser Diagnose. Gott helfe, dass er nicht so ein Benehmen haben darf wie Euer Kind
    Karen, ohne Blog
    aber informierend lesend, weil wie gesagt, es betrifft nun auch unsere Familie

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    1. Frau Karen
      Wenn Sie schon ein Kind mit Autismus in der Familie haben, sollten sie sich schnell über das Krankheitsbild informieren. Es gibt gute, auch einfach geschriebene Bücher.
      Ich lese hier schon länger mit, Elisabeth ist offen in ihren Erzählungen, es gibt auch ab und an Posts wo man rauslesen kann, dass es schwer ist für die Familie dieses Anderssein auszuhalten. Es ist eine Beleidigung hier von "Frechheiten etc." zu schreiben.
      Ich bin im 2.Jahr der Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin, ich kann Ihnen versichern, es gibt Autisten die auch körperlich aggresiv sind, die vor sich oder die anderen vor ihnen geschützt werden müssen. Autismus hat mit dem nicht erkennen von sozialen Situationen zu tun. Wäre Robert ein Urwaldkind, dann würde er zu den Tigern laufen, gefressen werden. Weil er es eben nicht versteht, warum da ein "nein" geboten wurde!
      Wäre Robert ein Kind in China wäre er lang schon in geschlossenen Einrichtungen, voll mit Medikamenten, sowie auch in anderen Ländern.
      Als ich das lernte, hab ich tagelang nicht fassen können, wie viel Leid geistig behinderte Menschen, Autisten, Hirnverletzte Kinder, Jugendlich, grosse Leute aushalten müssen. Lesen Sie nach wie Robert von seiner 1.Individualbegleiterin behandelt wurde! Hat sie was verändert? Wurde er gelehrt, was sozial von ihm erwartet wird.

      Ach ich könnte nun einen ganzen Tag Antworten an Sie schreiben. Ich hoffe ja nur, dass Ihre Schwester niemals auf Sie als Schwester zurückgreift wenn Sie Hilfe braucht. Entsetztlich ist das!

      Zu Ihren Zwillingen. Elisabeth's Tochter ist 15 Jahre alt, ein junges Mädchen das so gur erzogen ist, so reif. Die anderen der grossen Familie sind auch "was geworden" oder wünschen Sie es "vorzeigbar" zu nennen? Ich wünsche Ihren Zwillingen nicht, sich in der Szene zu verlaufen, an falsche Freunde zu kommen. Aber Sie sind sich gar nicht drüber bewusst wie man sich als Mama freuen darf, wenn die Kinder einen guten Weg gehen. Es liegt auch bei gesunden Kindern nicht nur in der Hand der Eltern.

      Elisabeth, tut mir leid, dass ich mich nun hier so aufgeregt habe. Es ging mir tief, als ich diesen Kommentar gelesen habe.
      macht weiter so
      liebe Grüsse
      Anke

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    2. Super geschrieben, Anke! Als Eltern von Nicht-Autisten ist es sicher nicht nachvollziehbar, dass Robert so anders ist und anders handelt. Aber in diesem Ton von "Mode-Diagnose" oder von "Frechheiten" und von "so einem Benehmen" zu schreiben, zeigt meiner Meinung nach, wie wenig Benehmen man auch ohne "Mode-Diagnose" haben kann...
      Ganz liebe Grüße, liebe Robert-Familie!
      J.

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    3. Danke, es tut gut
      Wahrscheinlich sind Autisten für manche Menschen wirklich nicht auszuhalten ... aber das ist dann deren Problem, solange sie nicht "im echten Leben" dem Robert und uns das Leben schwer machen
      herzliche Grüsse
      Elisabeth

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    4. Ich frage mich, Frau Karen, warum Sie hier lesen.

      Kümmern Sie sich doch einfach um ihre Vorzeigekinder.

      Wie ich lese, wissen Sie genau, was sich gehört. Unabhängig davon, wer oder wie ein Mensch ist bzw. was er kann oder nicht kann.

      Menschen mit unreflektierten Kommentaren zu beleidigen und zu verletzen ist nicht so wirklich fein, oder?

      Jette

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    5. Hallo Karen,
      ich glaube Sie können nicht beurteilen wie Robert ist ... was er darf und was nicht, weil sie ihn nicht kennen! Wir können nicht bestimmen wie unsere Kinder werden, so wie Gott sie uns gegeben hat, so müssen wir sie nehmen. Ihre Kinder, sind - kommen erst in das "schwierige Alter" und da werden Sie sich mit Sicherheit auch einiges anhören müssen, das Ihnen nicht gefällt. Denn Kinder kritisieren ihre Eltern irgendwann, wenn wir sie zu mündigen Erwachsenen erzogen haben, die ihre eigene Meinung haben dürfen. Ich wünsche Ihrer Schwester, dass Sie umdenken, ansonsten werden Sie ihr, mit dieser Einstellung, nicht behilflich sein.
      Wir haben in der Familie eben erst selbst erlebt wie es ist, wenn Menschen Kinder verurteilen und jetzt stellte sich heraus, dass alles ganz anders ist. Schlimmer ...
      Ich bitte Sie, nochmal nachzudenken und sich, eben weil Sie in der Familie betroffen sind, nochmals über diese "Besonderheit der Menschen" zu informieren.
      Viele Grüsse
      Angelika

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    6. Ich habe über diesen Blog die Familie kennen und lieben gelernt. Es ist eine echte Freundschaft mit gegenseitigen Besuchen daraus entstanden. Es ist anstrengend, ja, das gebe ich zu. Umso mehr aber ich bewundere die Familie, wie sie Robert führt. Es gibt viele Eltern, die ihre Kinder deswegen ins Heim geben und ich möchte nach Ihrem Post nicht wissen, wie sie handeln würden.
      Ich finde es einfach unfair von "Frechheiten" zu schreiben. Das zeigt NULL-Ahnung von der Krankheit bzw. Null Bereitschaft sich damit auseinanderzusetzen. Es gibt manchmal gute Beiträge zum Thema Authismus im Fernsehen liebe Karen, die sollten Sie sich vielleicht mal anschauen. Auch Ihre Schwester tut mir leid und ich wünsche ihr viele liebe Menschen um sich, die sie und das Kind verstehen
      Trautel

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  6. als kinderlose nicht"betroffene" behaupte ich mal frecherweise, dass es verschiedene arten von autismus und "schweregrad" gibt. und wenn man sich die Robert-Familie anguckt, seiht man, dass regeln bestehen. sonst müssten es ja alle unerzoegene kinder sein.

    ach, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.

    ganz liebe grüße aus berlin, Elisabeth & co.

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    1. Danke liebe Frau Berlin ... weisst du, wir erleben "in echt" mit Freunden und auch Verwandten immerwieder solche Reaktionen wie von Frau Karen. Das heisst aber nicht, dass wir nun einsam, allein auf der Welt sind. Es hat sich verändert, manche mögen uns nicht mehr wegen Robert. Manche sehen wir nicht mehr, weil es uns und Robert nicht gut tut so gesehen zu werden, wie Frau Karen es tut.
      Es ist nicht leicht, nein gar nicht. Aber es ist auszuhalten.
      Liebe Frau Berlin ... ich komm nicht mehr in Dein Blog?!
      Meldest Du Dich mal bei mir
      liebe Grüsse Elisabeth

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  7. Ich war auch sehr baff, als mir heute morgen mein Aussenthermometer 0,7 Grad anzeigte. Als ich dann die Strasse entlang lieft, dampfte die Goldach. O.O Ich bin dann mit dem Rad nur zur Bushaltestelle gefahren, für die 2,5 km zum Bahnhof war es mir zu kalt. :(
    Jetzt ist in München wieder fast Sommer von den Temperaturen her, bei dem wolkenlosen Himmel wärmt die Sonne noch gut.

    Liebe Karen,

    es ist (Gott sei Dank) nicht möglich (und nötig), alle Autisten über einen Kamm zu scheren. Tatsache ist, dass man im Voraus keine Aussagen machen kann, wie sich ein Kind entwickelt. Was aber (meines Wissens) immer dabei ist, sind Entwicklungsverzögerungen. Sprich: es hat nicht zwangsläufig Sinn, ein altersnormales Verhalten zu erwarten. Mit schlechter Erziehung hat das nichts zu tun, da man an diese Kinder nicht immer so rankommt wie an andere Kinder.
    Robert wird aufgrund seiner Bildungsschwäche keinen normalen Schulabschluss machen. Das ist nicht die Regel bei Autisten allgemein, aber bei einem grossen Teil von ihnen. Manche schliessen auch die normale Schule ab, kommen aber dann nicht zurecht. Es gibt keine Möglichkeit, da irgendwelche Prognosen zu stellen. Ich finde, Robert ist auf einem guten Weg.

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    1. Danke Du Liebe, Du sagst es ... so wie Du es erklärt hast ist es
      liebe Grüsse
      Elisabeth, die grad überlegt wie lang unser Treffen schon her ist?

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  8. Elisabeth, es gibt Gerstenmehl geröstet. Wir machen das teelöffelweise ins Müsli zum Beispiel. Und unsere Ärztin hat für Marie direkt empfohlen, dass sie Gerste essen soll. Vielleicht hat Robert mal Lust zu dieser Form der Gerste?
    http://www.tsampa.ch/de/home/

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  9. Hallo Elisabeth,
    also mir gefällt die Gerste auch nicht in der Fetthenne und wenn man der Natur immer erlauben würde was ihr gefällt, dann dürften wir auch keine Gärten anlegen! Ich staune, mit einem Grad ist es wirklich sehr kalt bei euch. Kann die Fetthenne auch einen Frostschaden bekommen?
    LG Heidi

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  10. echt? So kalt ist es schon bei euch? Gestern hatten wir 5 Grad. heute morgen auf dem Weg zum Schulbus hab ich 9 Grad gelesen... mir ist das schon zu kalt. Wir werden uns gewöhnen müssen. Übirgens: ich liebe auch die fetthennen. Wußtest du: Schildkröten lieben diese Pflanze auch so sehr. Bei uns wird die immer zusammengefuttert :)
    macht euch einen schönen Tag,
    liebe Grüsse
    Tanja

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  11. Heute ist es nicht so kalt gewesen morgens, dafür haben wir Regen. Irgendwas ist immer. ;)

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  12. So, und jetzt schreibe ich doch ...

    Für die Blumen tut es mir zwar ein bisschen leid, aber ich freue mich mit der Gerste, dass sie als Samen ausgerechnet beim Robert gelandet ist. Und frech finde ich sein Verhalten auch nicht. *ratlos mit den Schultern zuck*

    Liebe Grüße,
    Sonja

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  13. Mich haut ja vor allem das Wort " Mode-Diagnose" im Kommentar der Frau Karen um.
    Möge ihre Schwester die Kinder immer fernhalten, oder aber ein Wunder geschehen.
    Ich weiß nicht, wie das kommt, dass man annimmt, dass Diagnosen von solcher Tragweite aus einer Modeerscheinung heraus gettroffen werden sollten. Wie kann man solch schlechtes Benehmen eine offensichtlich erwachsenen Frau entschuldigen. Die tragweite sit doch, dass es lebensbestimmend sein wird, anders zu sein, Dinge anders zu sehen und zu tun. Ich weiß es nicht. Ich hätte es lieber, Frau Karen würde Mais in Kübeln halten, einfach so, weil es ja auch ganz nett aussehen könnte.
    Liebe Elisabeth. Ich finde es gut, dass Du den Kommentar nicht löscht. Vielleicht ist man sich hier gar nicht mehr bewusst, dass man in einem geschützen Raum ist, für sich selbst, für Robert, für Eure Familie. Aber die Welt ist da draußen und sie hat scheinbar noch nicht so viel begriffen.
    mandy

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  14. Ich denke, Karen hat das nicht böse gemeint. Sie ist einfach noch nicht so gut informiert. Ich finde es sehr gut, dass sie sich informieren möchte durch diesen Blog. Sie braucht etwas Zeit und viele Beispiele, um zu verstehen, wie Autisten ticken. Im Moment ärgert sie es noch, dass für Autisten immer Ausnahmen gemacht werden. Das musste sie mal loswerden. Als "Normalo" ist es durchaus möglich, dass man die Hintergründe einfach nicht versteht und dadurch falsche Schlüsse zieht. Als Zwillingsmutter hat sie sich bestimmt auch schon einiges anhören müssen, als die noch kleine waren und daher vielleicht besonders streng erzogen? Irgendwann wird sie verstehen, dass Roberts Familie in Sachen Erziehung schon so viel Erfahrung hat, wie sonst wenige. Sowohl durch mehrere ältere Geschwister, als auch durch 13 Jahre mit einem autistischen Kind. Und meiner Meinung nach durch viel Verständnis und Liebe, aber auch durch Konsequenz und Wiederholung Robert optimal fördert. Nur wird von der Konsequenz selten was geschrieben, weil die ja normal ist. Es ist ja eher die unterschiedliche Wahrnehmung, die bemerkenswert ist und uns interessiert.
    Liebe Karen, bitte lasse Dich von diesem Blog inspirieren für die Erziehung deines Neffen. Lege Deine "Normalo"-Brille ab und versuche mal, aus Kindersicht zu sehen. Wäre Robert z.B. 3 oder 6 Jahre, hättest Du ihm doch sicher auch verziehen? Da kommt wieder die Entwicklungsverzögerung ins Spiel, von der Hesting schrieb. Berücksichtige das, und es wird sicher gut laufen mit Deinem Neffen. Hab starke Nerven und denke Dir immer, er tut nichts, um Dich zu ärgern oder provozieren, sondern weil er noch rein und unverfälscht und auf seine eigene Art absolut logisch und warmherzig ist.
    Liebe Grüsse!

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  15. Liebe Elisabeth,

    ich lese hier ja schon ziemlich lange. Auch ohne Berührungen mit Autismus. Klar muss ich manchmal auch schmunzeln wegen der Situationen mit Robert. Ich muss auch gar nicht lange überlegen, warum ich hier mitlese:
    Ich bin dem Robert ganz oft dankbar für seinen Blick auf die Welt. Ein Blick, dem unsere Augen manchmal verschlossen sind. Und oft stelle ich fest: Recht hat der Bub! Nur weil die meisten (auch ich) in festen Bahnen denken, ist doch seine Meinung nicht falsch. Ich finde es schön, dass er manchmal an unseren Grundfesten wackelt und mir die Möglichkeit gibt, meine Umgebung mit anderen Augen zu sehen!
    Ich wünsche dem Robert, dass er auch als Erwachsener seinen Platz und vor allem Akzeptanz in der Gemeinschaft findet, der ihn auch sein läßt, wie er ist. Der Robert eben!

    liebe Grüße

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  16. Ich muss jetzt auch schreiben und bin über die fehlende Toleranz und das fragwürdige Sozialverhalten von Karen sehr erstaunt. Vor allem, was sie auch ihren eigenen Kindern wiederspiegelt. Wie sollen solche Kinder auf Menschen, die anders sind, zugehen? Wie soll aus ihnen, tolerante und liebevolle Erwachsene werden?
    Mein Sohn ist mittlerweile 17 und ein Asperger-Autist. Schön wäre es, wenn es nur eine Mode-Diagnose wäre. Da würden wir uns alle freuen. Leider ist es nicht so und unser Sohn muss mit dieser Diagnose sein Leben verbringen. Und das ist nicht immer einfach. Vor allem jetzt, wo ihm ganz klar wird, dass er anders. ist. Und natürlich eckt er immer wieder an und fällt auf. Aber es gibt auch so viele schöne Seiten. Die absolute Ehrlichkeit und Offenheit. Das große Wissen bei einem Thema, das ihn interessiert. Er zeigt uns oft einen ganz anderen Blickwinkel und wir lernen von ihm.
    Eigentlich wünsche ich uns allen etwas von diesem Blick!

    Ich lese hier immer sehr gerne, liebe Elisabeth

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