Sonntag, 23. März 2014

Katze sucht neues Zuhause


so könnte man eine Anzeige formulieren.

Trotz vieler Gespräche, Vermittlungsversuchen etc.
.... hat es nicht sein sollen.
Wir suchen etwas Neues, weil wir hier nur Unglaubliches, Unfaires und Untragbares erleben.
Ich mag hier gar nicht öffentlich schreiben was noch alles passiert ist diese paar Monate ....
Nun ist also auch noch Eigenbedarf angemeldet, durch eine Hintertür.

Wir haben ein vollgestopftes, ungepflegtes, seit vielen, vielen Jahren lieblos behandeltes Haus ausgeräumt, uralte Tapeten von den Wänden gerissen, Böden nach 40 Jahren !!! dasein entsorgt und der Herr Bodenleger hat es schön gemacht .... noch einiges mehr war hier nötig.

Dann kam ein "Erbe" des alten Herrn und alles war anders ..... lassen wir es! Zurückblicken macht keinen Sinn, wenn wir im Mietvertrag einen klitzekleinen Absatz übersehen haben, und nun auch noch vor Gericht behauptet wird, dass der alter Herr ja gar nicht nie vermieten wollte!

Schauen wir nach vorne, auch wenn es sehr schwer fällt das alles auch nur irgendwie zu begreifen.
Wir suchen im Landkreis Mühldorf ... weil beide Kinder hier in der Schule gut eingewöhnt sind. Für Robert wäre es schlimm, wenn er nun auch noch aus der Schule und HPT wieder raus müsste.

ansonsten fahren wir heute bei strömenden Regen zur Tante, sie hatte Geburtstag. Sie wollte nichts mehr geschenkt haben weil sie mit nun 85 Jahren sowieso schon alles hat, gar nichts mehr braucht,  kaum noch sehen kann und es ihr so schrecklich unangenehm ist, dass sie nun nichtmal mehr einen Kuchen selber backen kann. Ich sollte doch einen kaufen, sie würde ihn dann bezahlen!
Nun bekommt sie einen Kuchen, natürlich selbstgemacht von ihrem Patenkind (ich!) geschenkt. Ich hatte so viel Spass beim backen wie lang nicht mehr. Ich koche gerne, backen ist nicht meins. Doch diesmal war es anders....
 Ob wir mitessen dürfen? ..... weil wenn wir der Tante den Kuchen schenken gehört er ja nur ihr selber. Vielleicht sollten wir noch Kekse mitnehmen .... überlegt der Robert!
Wir wünschen Euch auch einen schönen Sonntag
die Robert-Familie

Kommentare:

  1. Wie schrecklich für Euch! Ich drücke Euch ganz doll die Daumen, dass ihr bald etwas findet!
    Genießt den Tag mit der Tante,
    lG Sabine
    PS: jeder bekommt irgendwann seine Strafe

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  2. So ein Berg vor euch!

    Ich wünsche euch und hoffe, dass ihr eine gute Heimat zum Wohlfühlen findet!

    Liebe Grüße aus dem elsie-Land

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  3. Guten Morgen, nun lese ich schon lange hier mit, aus Interesse und weil in unserer Familie ein Mädchen Autistin ist. Die Tochter meiner Cousine. Ihr Blog hier war und ist für mich interessant.
    Und nun heute die Suche nach einem Haus. Ich habe mit Immobilien zu tun. Nicht in Bayern. Ich gebe nicht gerne Tipps, aber die Vermieter die sich Handwerker suchen, die Arbeit tun lassen und dann darf "der Hans" gehen nehmen immer mehr zu. In unseren Verträgen passen wir sehr gut auf, ich selber hatte auch einem Mieter zu tun, der ähnlich Ihrem Mann nur renoviert hat, kaum zwei Jahre wohnen durfte und dann wurde gekündigt. Auch hier lief es über den Eigenbedarf. Auch hier hatte das Gericht dem Mieter nur noch ein halbes Jahr gegeben etwas Neues zu finden. Es ist mit Vorsicht zu geniessen, wenn Handwerker, die sich austoben dürfen! gesucht werden. Schreiben Sie einen Vertrag der genau unterscheidet zwischen der Handwerkerarbeit und der Mietangelegenheit. Hier haben wir Makler alles in den Verträgen abgesichert. Von Rechtsanwälten überprüft.
    Es tut mir leid was Ihnen nun widerfährt. In Bezug auf Robert muss es sehr beängstigend sein. Viel Glück bei der Suche.
    viele Grüsse
    Anne G.

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    1. Danke, auch für die Mail. Vielleicht, ja vielleicht helfen Deine Tipps
      Elisabeth

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  4. Oh nein. Ich hoffe, die Bodenbeläge lassen sich wieder entfernen und mitnehmen in ein neues Haus.
    Wir wissen seit kurzem auch, dass wir spätestens Ende Juni zum 3. Mal innerhalb von 3 Jahren umziehen werden, aber freiwillig. Wir können wieder in die Stadt zurück, aus welcher wir vor 3 Jahren aus beruflichen Gründem wegziehen mussten. Wir freuen uns alle. Euch drücke ich GANZ FEST die Daumen, dass Ihr sehr bald ein schönes neues Zuhause in der Nähe findet und dieses Mal bei einem weniger abgebrühten Vermieter. Wir sind auch schon etwas verzweifelt, da bezahlbare Wohnungen für Normalverdiener nur noch in "Problemvierteln" zu haben sind. Seufz. Aber was tut man nicht alles, um aus einer ungeliebten Stadt wieder wegziehen zu können.
    Euch alles Gute beinder Haussuche!
    Michelle

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  5. Das ist unglaublich! Ich hoffe Ihr findet ein tolles neues Haus das noch viel besser ist als das alte. Es tut mir so Leid!
    Aber für irgendwas ist alles am Ende gut. Wer weiß was für ein tolles Haus Euch zugedacht ist. Alle anderen die Eure Arbeitskraft ausgenutzt haben, sollen sich schämen!

    LG von der Sticheldeern

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  6. Oh wie traurig,das mit eurem Haus!

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  7. Liebe Elisabeth, mir dreht sich immer wieder der Magen um, wenn ich an eure Situation denke. Bekommt ihr wenigstens für die Aufwertungsarbeiten des Hauses einen Ausgleich? Ich bin in Gedanken bei euch.
    Deine Susanne ist wirklich eine ganz Hübsche, mit liebevollen Augen.
    Ich bin gespannt, ob ihr was von deinem Kuchengeschenk ab bekommt ;-)
    Alles Liebe, Roswitha

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  8. Liebe Elisabeth,

    ich hatte euch so sehr gewünscht, dass diesmal alles gut läuft - gerade, weil Robert sich offenbar gut eingelebt hatte und einen Freund gefunden hat. Es ist wirklich ungerecht. Ich hoffe, Ihr findet schnell euer Traumhaus und könnt endlich zur Ruhe kommen.

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  9. Liebe Elisabeth, vorab: es tut mir wirklich leid was euch passiert ist! Für das nächste Mal: lasst doch bitte!! jemanden mit Ahnung von der Materie euren Vertrag prüfen! Das wird euch deutlich günstiger zu stehen kommen als ein erneuter Umzug. Vertrag ist nunmal Vertrag!

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  10. Elisabeth, mir fehlen die Worte :-( Ich denke nur "oh nein!!!". Es tut mir soooo leid :-( All die Anstrengungen, alle die Mühen. Und dann noch das Umziehen, mit einem Autisten. So schwer. Und jetzt wieder suchen. Ich wünsche euch, dass ihr ein wunderschönes neues Haus findet, das nur auf euch wartet!

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  11. Mir bleibt die Spucke weg! Mensch, was ihr alles mitmacht - und wir durften unsere Kinder 22 Jahre lang am selben Ort aufwachsen lassen, mit lauter netten Nachbarn... es ist einfach schlimm und ungerecht und es bedrückt mich, wenn ich sowas höre. Ich hoffe sehr, dass ihr wenigstens die Wertsteigerung, die das Haus durch euch erfahren hat, irgendwie vergütet bekommt! Und ich hätte gern hundert Daumen, um sie für euch zu drücken, damit ihr bald etwas richtig Gutes findet.
    Liebe Elisabeth, ich wünsche euch Glück! Ganz viel...!!
    Brigitte

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  12. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  13. Oh nein, das ist sososo gemein!!! Menschlich gesehen unterste Schublade!
    Aber kann man da nicht (rechtlich) irgendwas machen, damit ihr wenigstens die vielen, vielen Renovierungsarbeiten irgendwie vergütet bekommt? Da steckt ja Arbeitszeit und auch Geld drin!
    Oh man, ich fühle so mit Euch, dass Robert schon wieder seine gewohnte Umgebung verlassen muss, wo er Freunde hat und ihr euch wohlfühlt!!
    Grrrrrx :'-(
    Ich drück Euch, mir geht das sehr nahe :(

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  14. Ach Elisabeth, das gut mir so leid! Unfassbar.

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  15. Oje liebe Elisabeth, was ist denn hier nun (Schreckliches) los?
    Ich wünsche viel Kraft und Erfolg, für alles, was nun kommen mag.
    liebe Grüße!

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  16. herrje, ich könnte fast heulen vor Wut!
    Immer wieder trifft es euch....
    Da ich garnicht weiß, in welchem Landkreis ihr wohnt, ist es schwer zu suchen, aber weiter oben steht ja schon, das bei euch nichts mehr frei ist.
    Wir haben in Haag gewohnt, fanden es ganz toll dort, aber ob euch das nun weiterhilft....?
    Ich drück euch so so dolle die Daumen, das ihr schnell etwas passendes findet!

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  17. Schäbiges Verhalten der Vermieter hört man jetzt immer häufiger. Man ist in manchen Fällen, so machtlos als Mieter!
    Für die ganze Familie tut es mir so leid und besonders für Robert. Eine neue Umgebung wird ihn hoffentlich nicht in seiner Entwicklung zurückwerfen! Autisten sind meistens Gewohnheitsmenschen.
    Viel Glück. LG Anne

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  18. Möge sich alles zu eurem Besten entwickeln und das nächste Zuhause sich schnell finden lassen und alles ist schon so, wie ihr es braucht.
    Ich finde es gut, dass ihr nach vorne schauen wollt und da eure Energie hingebt. Deswegen kann die Trauer und der Ärger trotz dem ihren Platz haben.
    Voller Mitgefühl
    eure
    Oona

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  19. Oh je jetzt hab ich es erst gelesen.Das ist ja der Hammer.Ich wünsche euch das ihr schnell was neues findet und zur Ruhe kommt.
    LG
    Nicole

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  20. Liebe Elisabeth, ich lese bei graugrüngelb und bin durch ihren letzten Eintrag auf deinen Blog gekommen. Ich habe nicht verfolgt, was bisher geschah, aber möchte trotzdem kurz unsere Erfahrungen schildern, weil uns was ganz ähnliches passiert ist.
    Knappe 3 Wochen nach Geburt unseres Sohnes letztes Jahr kam die Kündigung wegen Eigenbedarfs, interessanterweise ca. 2 Jahre nach Einzug. Wir haben zwar nicht das Haus aber den Garten auf Vordermann gebracht, der ein einziger Dschungel war. Noch kurz vor dem Tag X kam unsere Vermieterin und sagte: "Ach, haben Sie es sich schön gemacht." Scheint was dran zu sein, an Anne Gs Beobachtungen...
    Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass euer Vermieter euch da raus kriegt, bevor ihr es wollt. Mit eurer familiären Situation könnt ihr euch auf jeden Fall auf die Sozialklausel berufen. Unsere Vermieterin hatte in der Kündigung vergessen, uns darauf hinzuweisen. In diesem Fall ist die Frist für die Berufung auf die Sozialklausel (normalerweise zwei Monate vor Ende der Kündigungsfrist) hinfällig und man kann sich noch am ersten Tag des Räumungsklageprozesses darauf berufen.
    Weiterhin ist wichtig zu wissen, dass der BGH in einem Grundsatzurteil das Besitzrecht des Mieters dem Eigentumsrecht des Vermieters gleichgestellt hat. Daher ist es mittlerweile extrem schwer eine Kündigung wg. Eigenbedarfs gerichtlich durchzubringen, wenn die Gründe nicht hieb- und stichfest sind. Schaut euch den Grund also genau an, und lasst euch vom Mieterschutzverein beraten; z.B. muss euer Vermieter euch adequaten Ersatzwohnraum anbieten, so er mehrere Objekte besitzt, bzw. muss darlegen können, dass er den Bedarf nicht auch mit anderem eigenen Wohnraum decken kann.
    Gerade wenn es im Vorfeld Knatsch gab gehen die Gerichte idR davon aus, dass der Eigenbedarfsgrund vorgeschoben ist. Sollte euer Vermieter einen Räumungsklageprozess wegen Eigenbedarfs gegen euch verlieren - und dafür gibt es ansich schon eine hohe Wahrscheinlichkeit - dann kriegt er euch so schnell nicht mehr raus. Denn jedes Gericht wird jede weitere Eigenbedarfskündigung als nächsten Versuch, euch loszuwerden, abschmettern.
    Das sind alles Unwägbarkeiten, die euer Vermieter evtl. umgehen will. Hier kommt der Vergleich oder Aufhebungsvertrag ins Spiel. Darin könnt ihr mit eurem Vermieter z.B. aushandeln, dass ihr bis zu einem bestimmten Datum auszieht, wenn er dafür Zugeständnisse macht. Hier kann man z.B. auch Entschädigungen für die Investitionskosten vereinbaren, anteilige Umzugskostenübernahme etc. Für euren Vermieter ist so ein Vergleich aus einem ganz anderen Grund noch attraktiv: Wenn ihr aufgrund dieser Vereinbarungen auszieht, könnt ihr ihn im Nachhinein nicht gerichtlich belangen, wenn der Eigenbedarf tatsächlich nur vorgeschoben war. Das wäre ansonsten nämlich der Fall, und solltet ihr tun, falls ihr ohne Vergleich auszieht und euer Vermieter die Bude kurze Zeit später anders nutzt (z.B. vermietet) als in der Eigenbedarfskündigung angegeben. Nach einem Vergleich ist er da frei, zumindest nach Meinung vieler Gerichte.
    Zusammenfassend: Meines Erachtens (aber ohne die Vorgeschichte zu kennen) habt ihr noch viele Möglichkeiten. Natürlich solltet ihr ausziehen, denn wer will schon so weiterleben. Aber das wie und wann ist nicht (nur) Entscheidung eures Vermieters. Das stellen sich die lieben Hausbesitzer oft gar zu einfach vor.
    Wenn ich Bundeskanzler wäre würde ich Eigenbedarfskündigungen verbieten lassen. Es ist einfach unmenschlich, mit einem simplen Schreiben Menschen das zu Hause unter den Füßen wegzuziehen. Wer Wohnraum zur Verfügung stellt, muss damit leben, dass andere Leute darin wohnen.

    Liebe Grüße und alles Gute,
    Ritterspott

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  21. oha, das klingt wirklich schlimm. aus ähnlichen gründen "mussten" wir auch ein haus kaufen. fürchterlich. ich drücke euch die Daumen.

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