Mittwoch, 25. Januar 2012

Der Neustart ist nicht gelungen


Gestern, schon um neun Uhr wurde ich angerufen, dass ich Robert von der Schule abholen muss.
Er war wieder nicht so wie er sein hätte sollen ....
Zwei Tage nicht in die Schule, als Massnahme ...
am Freitag darf er wieder kommen, aber nur bis 9.50 Uhr.

Nein, das geht nicht mehr für ihn, für uns ... für niemanden mehr. Wohl auch nicht mehr für die Lehrerin, seine Mitschüler ....

Wir haben uns gestern  sozusagen selber angezeigt "weil wir das schulpflichtige Kind" nicht mehr dort in die Schule gehen lassen werden.
Wir haben die oberste Amtsperson, die da Schwierigkeiten machen kann gefunden ...
wir sind auf eine nette Dame getroffen, die uns helfen wird, mag, muss, soll ... aber erst ab Montag, weil sie nun andere Termine hat.

Wir glauben noch immer an unser Kind. Wir lieben noch immer den Robert. Wir wissen noch immer, dass er nicht den passenden "Deckel" für seine Art zu reagieren, zu sprechen, zu handeln gefunden hat.

Wir halten noch immer dagegen, wenn er als "Lügner" bezeichnet wird. Wenn ihm vorgeworfen wird, dass er mit Absicht weh tut.
Wir merken ganz schnell wenn er schwindelt. Gestern hat er die Wahrheit gesagt ....

Leider kann ich nicht mehr.
Zu viel ist passiert.
Ich kann nicht mehr denken, essen, schlafen.
Ich habe das Glück, dass ich noch heute zu meiner Ärztin gehen kann. So wie die letzten Stunden hab ich mich schon Jahre nicht mehr "am Ende" gefühlt.
Alleingelassen, verlassen, falsch verstanden ... Gott sei Dank nur in Bezug auf Robert/Schule.

Nicht wundern wenn es still wird hier. Robert reagiert auch, ist anstrengend.
Ich mag nichtmal mehr Fotos machen, und er mag nicht zu seinem grossen Freund die Taubern füttern.
Wir ziehen uns ein bisschen zurück .... nur ein kleines bisschen, zum Kraft tanken für unsere Seelen.

Kommentare:

  1. Ach mann! Das ist doch alles irgendwie ein schlechter Film oder?
    Ich versteh es nicht und ich kann euren "Rückzug" nachvollziehen! Gebt bitte nicht auf, es kann nicht sein, dass ein "unnormales" Kind (im Sinne der Schule) weggesteckt werden soll damit Ruhe ist..!
    Alles Liebe und die besten Wünsche
    Ina

    AntwortenLöschen
  2. Mir bleibt nicht mehr als eine Portion Kraft zu schicken, und Euch mal virtuell in den Arm zu nehmen.
    Es sich immer wieder die gleich Worte; merke ich gerade.
    Aber ich weiß nichts anderes. Irgendwann ist auch mal die unerschöpflich scheinender Kraftvorat alle.
    Alles Gute!!!

    AntwortenLöschen
  3. Dein unerschöplich scheinender Kraftvorrat
    wollte ich schreiben

    AntwortenLöschen
  4. Schade. Aber vielleicht auch gut, daß es dort nicht geklappt hat. Dann könnte ja die Wunschschule was weerden? Ich drück Euch jedenfalls die Daumen!!!
    Liebe Grüße, Ruth

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Elisabeth

    Ich verstehe Dich so gut - sooo gut. Die Situation ist wirklich alles andere als einfach - und ich glaube, Keiner kennt so richtig die Lösung. Aber: es wird eine geben.

    Du bist oft so ein bisschen wir ich. Du glaubst auch an das Gute und arbeitest darauf zu. Und deshalb weiss ich auch, dass Du jetzt zurücklehnen wirst, durchatmen wirst, neue Kräfte generieren wirst - und sich ein Weg finden lässt. Ich kenne ihn auch bei uns (noch) nicht, bin aber sicher, dass es ihn gibt. Das Leben verlangt einem manchmal ganz schön viel ab - und man man springen um sich auf dem Weg nach unten Flügel wachsen lassen.

    Ich glaube an euch, eure Familie, robert, alle alle alle. Ich mag diese Durchhalteparolen eigentlich gar nicht - aber was soll ich sagen, wenn ich WEISS, dass es gut wird?
    Dann sag ich halt einfach was ich denke: Nämlich, DASS ES GUT WIRD.

    Ich denke an euch, voller Wärme.
    Alles Glück dieser Welt. Und nimm die all die Zeit welche Du brauchst. Das mache ich auch jeweils so - und es tut gut.

    Bis bald wieder. Wir wissen ja alle, dass Du da bist. Und Du weisst, dass wir ALLE da sind.
    Zudsammenstehen. Für euch!

    Herzgrüessli mit Anlauf!
    Dein Fränzi Sternenzauber

    AntwortenLöschen
  6. Menno :o(
    Ja, versucht Kraft zu tanken - unbedingt!!! Ich drücke Euch die Daumen und wünsche Euch alles Gute.
    Ganz liebe Grüße
    Susanne

    AntwortenLöschen
  7. Unser Gespräch tat gut Elisabeth, für Dich, für mich, für Robert. Habe ja auch mit Robert telefoniert und ich kann nur sagen, er ist ein kleiner Chameur, ein supertoller Junge mit viel Herz. Du/Ihr könnt stolz auf Euren Bub sein, er ist ein absolut liebenswertes Kind. Hast Du meine Adresse? Sonst schicke ich sie Dir, denn Robert möchte mir eine Karte von Bayern schicken.

    ganz, ganz liebe Grüße an Euch Lydia ♥♥♥

    AntwortenLöschen
  8. Ach liebe Elisabeth,
    Ich kann dich so sehr gut verstehen!
    Ich habe ja auch ständig Probleme mit der Schule...andere Probleme, aber ich weiß wohl wie wenig Lehrer es ertragen selbst kritik anzunehmen, zuzlassen mal über das eigene Verhalten nachzudenken.
    Deshalb weiß ich daß du gegen Wände rennst, kann deine Verzweiflung so gut verstehen.
    Es tut mir so leid daß nun nicht alles gut geworden ist!
    Ich wünsche euch so sehr daß schnell eine Lösung gefunden wird.
    Wünsche euch daß ihr Kraft tanken könnt!!!
    Ganz liebe Grüsse
    Conny

    AntwortenLöschen
  9. Ich denke an Euch!!!
    Mehr geht bei mir gerade selbst nicht.
    Ruht euch ein wenig aus.
    Herzlichst
    Oona

    AntwortenLöschen
  10. ich bin autistin bin 24 jahre alt. meine mama hatte auch diesen kummer. ich hab mich immer geschämt weil ich so viel schuld hatte. ich hab in meinem kopf gespürt was sie verlangen konnte es aber nicht sagen. es hat sich im kopf gross und nochmal gross gemacht. nein ich konnte es nicht sagen. schreiben kann ich erst seid 8jahren mit dem computer. ich habe sogar eine arbeit und ich war nie in eine schule wie meine schwestern. nicht schimpfen mit robert er hat auch im kopf das was alle wollen. ich bin durcheinander weil robert immer so viele menschen in der schule um sich hat für sich. ich hab drei jahre die liv für mich gehabt und dann zwei jahre den jörg. warum ist in bayern so viel mit vielen menschen. das mag ich auch nicht das ist für innen zu viel.
    gruss von ella

    AntwortenLöschen
  11. ...versuch das Positive zu sehen, liebe Elisabeth,
    das ihr von oberster Stelle Rückendeckung und Unterstützung bekommt...es gibt einen besseren Weg für Robert und ihr werdet ihn finden...jetzt ist doch alles offen und es gibt ganz neue Möglichkeiten...und setzt euch bloß nicht unter Druck, wenn Robert eine Zeit lang nicht in die Schule geht...auch wenn es mit ihm zu Hause anstengend ist, so ist es doch für ihn die einzige richtige Sicherheit: seine Familie, die zu ihm hält...

    habt ihr heute auch so ein schönes Wetter? bei uns lacht die Sonne von einem blauen Himmel, obwohl es auch kalt ist...dann geht ein bißchen raus und schaut nach den Vögeln...und ob schon Schneeglöckchen blühen...in der Natur könnt ihr alle auftanken...

    ganz liebe grüße von Birgitt

    AntwortenLöschen
  12. Mir fehlen die Worte, Elisabeth.
    Warum bekommen unsere Kinder nicht die Chance, die sie verdient haben? Und das, wo jeder von Inklusion spricht.
    Das sind alles nur Worte, an die sich niemand hält.

    AntwortenLöschen
  13. Ich bin auch überzeugt, dass ihr es schaffen werdet. Oft ändert sich erst wirklich was, wenn man aufgibt und nicht mehr kämpft und nicht mehr versucht alles mit dem Verstand zu lösen, weil die Lösung oft viel weiter reicht, als wir es uns je vorstellen können.

    Ich bewunder den Robert dafür einfach im Moment sein zu können und sich nicht ständig aus Rücksicht auf andere anzupassen. Einfach er selbst sein. Und ich finds so traurig, dass das auf sooooo viel Widerstand stößt, und ich kann mir auch vorstellen, wie schlimm das sein muss, wenn man ständig das Gefühl hat, schuld an allem zu sein.

    Ich finde wir angepassten Wesen könnten uns da ganz viel abschauen vom Robert :)

    Ich glaub diese Ehrlichkeit macht vielen Menschen Angst und sie können drum nur so schwer damit umgehen?

    Ich wünsch euch Alles Alles Liebe und hoffe dass ihr das Vertrauen in euch nicht verliert!

    lg Anna

    AntwortenLöschen
  14. Liebe Elisabeth, das ist ja wirklich kaum zu glauben, was soll denn da noch alles kommen.
    Es tut mir so leid, daß Ihr gar nicht mal zur Ruhe kommt.
    Wenn jetzt etwas Neues geplant wird, dann kann doch die Schulbegleitung vielleicht für die erste Woche zu Euch nach hause kommen, damit sie den Robert in seiner Familie erlebt, und sie lernt, wie Ihr damit umgeht. Vielleicht fällt dann die Arbeit in der Schule leichter.
    Ich drücke Euch so sehr die Daumen.
    Ganz herzliche Grüße, die Christiane

    AntwortenLöschen
  15. Oh man. Puh. Wenn ich das so lese, dann werd ich so wütend und ihr-vor allem Robert-tut mir so leid! Das kann doch alles nicht sein! Was ist das für eine Denkweise von der Schule, dass Robert immer Schuld hat?! Warum kann sich nicht mal das Drumherum ändern anstelle des "unpassenden" Kindes?
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft...
    Ich wünschte, ich könnte Robert so eine tolle Schule und so tolle Lehrer zaubern wie wir sie endlich gefunden haben.

    AntwortenLöschen
  16. Warum meinen diese Leute eigentlich immer, sie müssten den Robert in ein Schema pressen, dass sie für "normal und sozialkompetent" halten?

    Robert ist gut so, wie er ist. Gott hat sich seinen Teil dabei gedacht und ich bin froh, dass ihr ihn liebhabt wie er ist.

    AntwortenLöschen
  17. oh mann das darf einfach nicht war sein ich kann es einfach nicht nachvollziehen. Ich arbeite bzw. lerne auch auch einen Sozialen / Pädagoischen beruf. Es wird immer wieder gesagt das ALLLE kinder mit in gruppen oder Klassen so genommen werden wie sie sind und ihnen geholfen werden soll einen Platz in der Gruppe/ Klasse zu finden. Wie so wird dies in euren fall nicht gemacht? Ich kann es einfach nicht verstehen. Auch wenn es euch nicht hilft aber ich habe von euch / durch euch gelert ich weiß was ich nie tun werde wie ich ein Kind nie behanden werde, ich habe von euch gelernt das ich genau auf diese dinge ein Auge haben werde und alles versuchen werde das es nicht zu so etwas kommt.

    Es tut mir so leit das ich euch nicht helfen kann, das ich so weit weg wohne ich würde euch so gerne unterstüzen (schulbegleitung währe auch etwas was ich mir für mich vorstellen könnte)aber das geht leider nicht so bleibt mir nur zu sagen das ich an euch denke euch ganz viel Kraft schike und euch wünsche das es möglichst bald eine gute lösung gibt !!!!

    LG Anke

    AntwortenLöschen
  18. Ich kann da jetzt gar nicht viel dazu sagen - bin irgendwie sehr betroffen/traurig - werde dich und deine Familie seeehr vermissen und hoffe, dass ihr/du bald die Kraft findet, die ihr braucht, um das alles irgendwie zu bewältigen - freu mich dann schon sehr, wenn ihr auch wieder hierher zurükkehrt - alles, alles Liebe und viel Kraft und Energie Doris

    AntwortenLöschen
  19. Ach, ihr Lieben! Ich schicke euch ganz viele lieben Gedanken!! Und eine herzliche Umarmung! Alles Liebe, Silke

    AntwortenLöschen
  20. Ich lese ja nun schon lange anonym mit, aber ich frag mich immer wieder, was Robert denn anstellt, das er immer nach Hause geschickt wird? Ich glaube er ist vielleicht nervig, aber darf man als Lehrkraft gleich aufgeben, nur weil jemand nervig ist? Dieses hin und her geht doch nicht so weiter. 2 Stunden Schule, wofür soll das denn sein? Wäre es vielleicht eine Möglichkeit, Robert in ein Internat für Autisten zu geben? Es gibt da doch ganz tolle. Vielleicht würde es ihm Spaß machen und ihr euch Luft verschaffen? Gibt es niemanden der auf Robert aufpassen mag? Wie wäre es, wenn ihr einfach eine liebe Anzeige in der Zeitung aufgebt? Och menno, ich mag einfach nicht glauben wie man mit Kindern umgeht. Gab es das Früher auch?

    AntwortenLöschen
  21. So viel Kraft wie nur möglich, wünsche ich euch.
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  22. Ach nein :-( Wie sehr hatte ich gehofft, daß eine Lösung gefunden wurde. Das ganze macht mich sehr traurig und ich schicke Euch Kraft.

    Liebe Grüße
    Elena

    AntwortenLöschen
  23. Da ist doch noch ein zweiter Autist in seiner Gruppe gewesen oder? Und da gibts/gab keine Probleme?

    Ich denke, dass viele besonders damit nicht umgehen können, dass er eher der offene/distanzlose Typ ist, so wie meine Große auch. Viele verbinden Autismus nicht nur mit Rainman, sondern auch mit Schüchternheit und Ängstlichkeit. Ist man dann eher forsch drauflos fröhlich über Anstandsregeln wegtrampelnd und haut bei Stress drauf statt wimmernd unterm Tisch zu hocken, dann kann das wohl (nach Einschätzung mancher "Halbwisser") nicht autistisch sein sondern muss aus falscher Erziehung resultieren. Tja, warum sind dann meine anderen beiden Kinder so völlig anders?

    Ich drück euch die Daumen, dass ihr möglichst schnell irgendwie weiterkommt und den wirklich richtigen Platz findet. Wir sind von einer Eskalation noch weit entfernt, drehen uns in der Schulfrage aber auch irgendwie im Kreis ...

    Martina von der Nordsee

    AntwortenLöschen
  24. Robert ist und bleibt für mich ein SCHATZ !!!!

    die kommentare von Ella und Martina sind sehr treffend!!!! da wird ausgesprochen, wie es sich richtig anfühlt!!!

    ganz ganz liebe Grüße
    Claudia

    AntwortenLöschen
  25. Ach, liebe Elisabeth, das ist eine sehr traurige Zeit, die vielen Gedanken, die ungelösten Probleme,

    diese Entscheidungen, wie soll es weitergehen, aber glaube mir, es wird einen Weg geben, einen Weg den ihr weiter zusammen erkämpfen müßt,

    und immer im Interesse von dem Kind. Ich wünsche viel Kraft und Ruhe……

    liebe Grüße von Jasmin

    ein Herz für Robert ♥

    AntwortenLöschen
  26. Allerliebste Elisabeth!
    Ich wünsche euch allen ganz viel Kraft und positive Energie! Ihr schafft das gemeinsam, ihr seit eine soooooooooooo tolle Familie!
    Drück dich!
    Ganz ganz liebe Grüße, auch an Robert!
    Kathi

    AntwortenLöschen
  27. Unglaublich ist das, aber vielleicht ist es wirklich gut, wenn Robert dort nicht mehr hin geht. Diese Hin und Her kann es ja nicht sein.
    Liebe Grüsse, Allerleirauh

    AntwortenLöschen
  28. Ach Mensch, und es klang alles so mit Silberstreif am Horizont. Alles Liebe fuer Euch, Robert...ich wuensche Euch, Dir eine unerwartete Kraftquelle und das ganze grosse neue Silberstreifen auftauchen und irgendwann dann auch wieder die Sonne strahlt.

    AntwortenLöschen
  29. Ach Mann... Ich wünsch euch alles Liebe und Gute und hoffe, ihr finde eine zufriedenstellende Lösung. Das wichtigste ist doch ein glücklisches Kind...!!
    Bei meinem Sohn arbeite ich auch noch an einer Lösung (ist mitunter extrem unglücklich...)
    Viele liebe Grüße von Ann

    AntwortenLöschen
  30. Wie soll Robert denn sein? Grade in einer integrativen Schule verstehe ich das nicht. Er ist er und deshalb geht er ja da hin.

    Lasst euch nicht unterkriegen und ich schicke euch mal ein ganz großes Kraft- und Hoffnungspaket!

    AntwortenLöschen
  31. In aller Kürze: ich hoffe, Ihr könnt Robert den Rest des Schuljahres beurlauben und in Ruhe in eine andere Schulform hineinschnuppern lassen. Auf eine "Ehrenrunde" in der Schule kommt es doch jetzt nicht mehr an, oder?

    AntwortenLöschen
  32. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Das kann doch alles nicht wahr sein! Sicher ist Robert anstrengend - aber es kann doch nicht sein, dass jedes anstrengende Kind alle Nasen lang vom Unterricht ausgeschlossen wird. Und das an einer Förderschule!

    Ich frage mich außerdem inzwischen wirklich, wie da die rechtliche Situation ist. Es gibt ja schließlich eine Schulpflicht - wie stellen die sich das denn vor? Und was wäre denn, wenn Elisabeth nicht tagsüber zu Hause wäre? Wie würde das denn dann um 9:50 Uhr mit dem Abholen laufen? (Bei uns ginge das gar nicht - um die Zeit arbeiten wir beide.)

    @Hesting: Bis zum Ende des Schuljahrs ist es aber noch eine ganz schön lange Zeit (oder meinst du das Halbjahr?). Will man das? Will Robert das? Wie würde es ihm gehen, wenn alle anderen zur Schule gehen und er nicht gehen darf?

    Ich hoffe und wünsche euch, dass sehr bald eine gute und passende Lösung gefunden wird - ich denke aber, mit dieser Schule hat es wirklich keinen Sinn mehr.

    Kopfschüttelnde Grüße
    Graugrüngelb

    AntwortenLöschen
  33. Liebe Elisabeth,

    die Situation, die Du beschreibst, muss schier unerträglich sein!

    Ich wünsche Dir genügend Kraft, es ist unglaublich, wieviel Du davon an "Nebenkriegsschauplätzen" vertun musst!

    Liebe Grüße

    Miriam

    AntwortenLöschen
  34. :(

    Es tut mir sehr Leid...
    Ich schicke Euch einen großen Regenbogen, der wieder etwas Licht und Freude bringen soll.

    Ich denke an Euch und hoffe, dass Robert bald in eine tolle Schule gehen kann in der man besser mit ihm umgehen kann.

    Liebe Grüße!

    AntwortenLöschen
  35. @Graugrüngelb: ja, ich meine tatsächlich den Rest des Schuljahres, nicht nur das Halbjahr. Ich meine aber nicht, daß er gar nicht zur Schule geht, sondern nur nicht mehr in diese, da ich ihn da fehl am Platz sehe. Dieses Hin und Her, mal 2 Stunden, dann wieder 5 oder 6, bringt ihn doch auch nicht weiter. Falls das eine Strafe sein soll: was soll sie bringen? Es ist nur Mutmaßung, aber ich glaube, daß er dort unterfordert ist. Man sollte die kognitiven Leistungen eines Kindes nicht nach seinen sozialen Fähigkeiten beurteilen.
    Es mag ein utopischer Traum sein, daß es eine Schule gibt, die vorurteilsfrei mehrere Wochen schnuppern läßt (ohne Medikationszwang), aber wenn die Realität grausam ist, muß man sich Träume bewahren.

    AntwortenLöschen
  36. Viel Kraft für Euch.
    Möget Ihr rückblickend diesen Tag als Anfang von etwas Wunderbarem wahrnehmen, das sich für Robert und Euch dadurch auftun konnte.
    Ganz liebe Grüße von
    Nina

    AntwortenLöschen
  37. Ich drück dich, liebe Elisabeth und wünsche dir und euch allen ganz doll das sich bald alles zum besseren wandelt!!

    Liebe Grüße
    Rina

    AntwortenLöschen
  38. Liebe Elisabeth,

    dieses Gedicht habe ich gerade gefunden und ich fand es so passend für Euch deshalb möchte ich es Euch gerne schicken.

    Warum bist Du
    so wie Du bist
    und
    das
    gerade bei uns?
    Wir
    haben lange nach einer
    Erklärung
    gesucht und haben sie jetzt
    gefunden:
    Du hast Dir
    uns
    ausgesucht
    weil
    Du so bist
    wie Du bist!

    Antje Piechorowski

    Ganz viele liebe Grüße

    Britta

    AntwortenLöschen
  39. Hallo,

    Ich kann es immer noch micht galuben was euch geschiet ich verstehe ich einfach nicht, Alles was ich schreiben kann kommt mir vor wie leere worte mir fällt ein lied von den toten hosen ein.

    Steh Auf, Wenn Du Am Boden Bist Songtext :
    Wenn du mit dir am Ende bist
    und du einfach nicht weiter willst,
    weil du dich nur noch fragst
    warum und wozu und was dein Leben noch bringen soll

    Halt durch, auch wenn du allein bist!
    Halt durch, schmeiß jetzt nicht alles hin!
    Halt durch, und irgendwann wirst du verstehen,
    dass es jedem einmal so geht.

    Und wenn ein Sturm dich in die Knie zwingt,
    halt dein Gesicht einfach gegen den Wind.
    Egal, wie dunkel die Wolken über dir sind,
    sie werden irgendwann vorüberziehn.

    Steh auf, wenn du am Boden bist!
    Steh auf, auch wenn du unten liegst!
    Steh auf, es wird schon irgendwie weitergehn!

    Es ist schwer, seinen Weg nicht zu verliern,
    und bei den Regeln und Gesetzen hier
    ohne Verrat ein Leben zu führn,
    das man selber noch respektiert

    Auch wenn die Zeichen gerade alle gegen dich stehn
    und niemand auf dich wetten will,
    du brauchst hier keinem irgendeinen Beweis zu bringen,
    es sei denn es ist für dich selbst!

    Steh auf, wenn du am Boden bist!
    Steh auf, auch wenn du unten liegst!
    Steh auf, es wird schon irgendwie weitergehn!

    Nur keine Panik, so schlimm wird es nicht!
    Mehr als deinen Kopf reißt man dir nicht weg!
    Komm und sieh nach vorn!

    Ich denke auch wenn es für euch gerade nicht leicht sit und es euch vieleicht sehr schwer fällt darn zu glauben aber es gibt bestimmt hoffnung.

    Steht auf, galubt an euch, an eure Familie uns´d an Robert!! Und ich stehe in gedanken auf un gegen das zu protestiren was euch passiert. Und rufe alle auf mit auf zu stehen... Wenn es etwas gibt das euch hilft sagt es bitte.

    LG ANKE

    AntwortenLöschen
  40. @Hesting: Ok, jetzt verstehe ich dich und sehe es ähnlich - auch das mit der Unterforderung.

    AntwortenLöschen
  41. Alles Liebe und ganz viel Kraft!
    Das habe ich euch schon so oft gewünscht.

    Ruht euch gut aus am Wochenende,

    Judith

    AntwortenLöschen
  42. Ich finde es gut, dass du dir für dich Hilfe holst, liebe Elisabeth.
    Mich berührt der Kommentar von Ella ganz tief, diese Not, beides gleichzeitig sehen zu können oder sehen zu müssen, diese beiden Ebenen aber nicht zusammenbringen zu können, und dann entstehet an dieser Stelle des Zusammenpralls Schuld. Ist das nicht grauenhaft?
    Von daher denke ich, kann es Robert auch entlasten wenn er sieht: Die Mama guckt auch gut für sich, nicht nur für mich, und ich bin nicht zuständig dafür, dass es ihr gut geht. So kann das band der Liebe, das du so schön beschreibst, diese warme Kraft, die ihr euch nicht zerstören lässt, erhalten bleiben.
    Ich wünsche euch von ganzem Herzen die Menschen, die euch wirklich tragen und stützen können in den rechtlichen und "medizinischen" Dingen.
    Möge deinem Abtauchen in die äussere Stille ein neu geschöpftes Auftauchen folgen.
    Herzlich
    Gabriela

    AntwortenLöschen
  43. Ach du liebe Zeit. Kaum schau ich mal nicht nach dir, schon ists wieder mal ganz schlimm.
    Liebe Elisabeth, auch du darfst mal schlapp machen, auch du darfst mal nicht die Starke sein.

    Ich denk an dich
    ganz herzliche Grüße
    Rosine

    AntwortenLöschen
  44. Alles Liebe und Gute für Euch!!
    Morgen mehr, heute bin ich zu müde. Weit gefahren und auf den letzten Kilomtern zickt das Auto. Lohnt wahrscheinlich nicht mehr zu repariern :-(

    AntwortenLöschen
  45. Ach... Du, ich kann dir sooooooo gut nachfühlen, ehrlich! Und das sogar mir einem sogenannt "normalen" Kind, das zwar ein Hirn hat, das auch ein wenig "anders" tickt mit einer starken Hochbegabung in gewissen Bereichen, das es aber doch wahrscheinlich ein bisschen einfacher hat, sich so zu benehmen... so zu "sein", dass es für sein Umfeld nicht allzu stark auffällt... Dein armer Robert. Und ihr erst! Es ist so schmerzhaft und absolut kräfteraubend, wenn man zusehen muss, wie das Kind, das man so sehr liebt und für das man so vieles in seinem Leben herschenkt, so viel Zeit und Herzblut und Gedankengut und schlaflose Nächte und alles, wie genau dieses herzenskind immer wieder und wieder ins Messer läuft. Manchmal lernt es daraus, manchmal nicht, und manchmal KANN es auch ganz einfach nicht anders (!). Und als Eltern müssen wir nicht nur zusehen und im Stillen leiden (oder im weniger Stillen, je nach Temperament), sondern werden auch für alles und jedes zur Verwantwortung gezogen. Das ist mitunter weit mehr als wir verkraften können, nicht? Ich hatte zwei Magenschleimhautentzündungen in den schlimmsten Phasen meines Kinds letztes Jahr. Der Körper machte einfach irgendwann nicht mehr mit- bei dir genauso... Das tut mir so leid für euch! Und es ist... irgendwie ja auch so schrecklich hoffnungslos, denkt man dann ganz rasch, oder?
    Durch meinen Sohn und seine Kämpfe, auch innerliche, die man ihm dann direkt ansieht, weil er dann immer irgendwelche Ticks im Gesicht entwickelt, bin ich sehr, sehr ... vorsichtig geworden, was mein Urteil über die Schule angeht. Einerseits bin ich selber sehr gerne zur Schule gegangen und habe diesen Ort, der abseits meiner Familie lag, unglaublich fest gebraucht, und andererseits glaube ich heute, dass die Schule als System nicht für ALLE Kinder (und Menschen generell) gut ist, sondern in manchen Fällen einen Menschen echt kaputt machen kann, weil sie ein künstliches System ist, eine küsntliche Gruppenkonstellation aufstellt, die niemals mehr im späteren leben so auftreten wird und weil sie im Giesskannensystem Leistungen fordert und Wissen vermitteln will, ganz egal, ob es gerade in einen Lebensabschnitt oder zu einem Charakter in Entwicklung passt oder nicht.
    (So, den 2. Teil meines Comments muss ich separat posten, hihi, war zu lange!)

    AntwortenLöschen
  46. (Hier kommt Teil 2 meines Monstercomments *grins):
    Ich bin keine Schulfeindin, nein. Aber ich bin ganz vehement dagegen, dass ALLE Eltern ALLE Kinder zur Schule schicken MÜSSEN. Das halte ich für absolut menschenverachtend, weil es das Individuum nicht wirklich ernst nimmt, sondern gleichzuschalten versucht, wo manchmal schlichtweg nichts gleichzuschlaten ist.
    Ich bin dankbar, in der Schweiz zu leben. Denn hier können wir im Notfall einfach den Kanton wechseln; in wenigen Kantonen der Schweiz ist homeschlooing nämlich gottseidank noch gestattet und wird zwar überwacht, aber erlaubt. Ich kann dir echt nachfühlen und schicke dir einfach mein ganzes Herzensmitgefühl!!!! Was ihr jetzt erleben müsst (wieder einmal), kann eine ganze Familie von einem Tag auf den anderen zerwühlen und alles auf den Kopf stellen, und das auf eine sehr quälende, belastende Art und Weise. Ich wünsche dir von Herzen, dass du Kraft tanken kannst. Und die Hoffnung niemals verlierst! Mein mann arbeitet mit Jugendlichen, die aus dem Schulsystem gefallen sind und nun in seiner Schule eine neue Möglichkeit finden, um Respekt zu erfahren und neu zu lernen. Gemeinsam suchen sie dann nach Berufsmöglichkeiten, bessern Schuslstoff auf oder holen ihn nach, und lernen, auch in Konfliktsituationen so zu reagieren, dass sie sich selber und anderen nicht mehr allzu arg schaden. Viele kommen aus schlimmen Hintergründen mit dunkler Vergangenheit und nicht alles schaffen "es"... aber bei manchen entwickeln sich so wunderbare neue Fähigkeiten und manche finden tatsächlich den Weg ins gesellschaftsleben. Das sind für meinen Mann und sein team dann die Momente, die ihnen die Kraft und den Glauben an den menschen, das Gute in ihm und die Wunder, die geschehen können, immer wieder von neuem schenkt.
    Und genau solche Momente wünsche ich dir auch! Euere Robert hat ein wundervolles Nest daheim. Und das ist so viel wert!
    alles, alles Liebe und Gute!
    Bora

    AntwortenLöschen
  47. Meine liebe Elisabeth,
    es tut mir so weh, zu lesen, was ihr durchmachen müsst. Wie du leidest. Ich wünschte, ich könnte etwas für dich tun. Ich nehme dich fest in den Arm und halte dich...

    Fühl dich gedrückt,
    dieMia

    AntwortenLöschen