Mittwoch, 30. November 2011

Kopf in den Sand ....

das würden wir am liebsten tun. So wie der Vogel Strauss
Aber das geht ja nicht!
Lasst mich erzählen.
Wir wurden gebeten alle beide zu einem Termin in die Tagesstätte zu kommen. Ohne weitere Infos warum, wieso, weshalb.
Auch der Robert-Papa hat nochmal nachgefragt, weil ich doch beunruhigt war, diese "Bitte" kam kurz vor der Hochzeit. Auch er hat nichts erfahren.
Wir sind gestern da  hingekommen ohne die geringste Ahnung  und mit dem Gefühl: "Dort war immer alles gut. Dort haben wir Robert voller Vertrauen hingegeben. Dort hatte ich erst ein Elterngespräch mit sehr gutem Gefühl! Robert liebt seine Tagesstätte und mag sie sehr gerne die beiden Betreuerinnen,"

Es war ein kurzers Gepräch. Wir sassen dem Leiter, dem Therapeuten und Roberts "Lieblings ....." gegenüber.
Nein, kein Erwachsener hat gesehen was wirklich passiert ist.
Es wurde danach mit den beiden Kindern gesprochen. Wir wissen nichteinmal wie es dann Gott sei Dank "aufgeflogen" ist was die beiden da spielen.
Es wurde uns gesagt, dass von 4 "Vorfällen" ausgegangen werden kann. Dass das andere auch behinderte Kind sagte: "Robert hat das gemacht, gewollt, angestiftet!"
Ich kann  es nicht wortwörlich hier wiedergeben. Es ist vielleicht auch gar nicht erlaubt.
Erst waren sowohl Michael als auch ich eher verunsichert von der Tatsache, dass die Kinder "sowas" spielen, scheinbar mehrmals ohne dass es auffällt und aufgefangen wird....
Und dann:
Robert sollte nochmal getestet werden. Es ging von ihm aus. Er hat tiefere Störungen.  "Robert sollte in eine Klinik". Der Therapeut hat schon einen Vorschlag wohin und am besten sollte Robert für Wochen dort untergebracht werden....angezweifelte Gutachten von wirklichen Fachärzten...Robert soll wochenlang von zu haus weg....mit einem von uns .... ?????

Er darf sich noch verabschieden, ansonsten ist er als "Täter" sofort aus der Tagesstätte ausgeschlossen.
Ich war so geschockt, dass ich nicht mehr klar denken konnte.
Michael hat mir dann erzählt, dass ich den Therapeuten mit ziemlich klaren Worten mit leicht aggressivem Unterton mehr oder weniger  .... angegangen bin.... mit Worten! Ich weiss es nicht mehr, was mich erschreckt .... ich weiss nur, dass ich immer dachte "nicht vor denen weinen...."

Gestern hatte ich viele Telefonate und Gespräche den ganzen Nachmittag.
Rechtlich: können wir sehr viel tun. Gegen die Beweisführung und Verurteilung vom Kind.
Gegen die Art und Weise .... gegen die Betreuer: "Wo waren die denn, wenn das nun tatsächlich vier mal im Gruppenraum war (einmal beim Film-anschauen auf einem Sofa). Wer setzt die Grenze zwischen "Doktorspiel" und noch mehr.... (es war nicht mehr. Robert kapiert überhaupt nicht warum wir gestern immerwieder davon anfingen. Ja, es kommt dann auch "Aber wie ich einmal auf dem Klo war ist XY gekommen und hat zugeschaut und gesagt, dass er das besser kann .....!)
Was hilft uns denn das Recht?
Wir sind so tief gefallen. Wir haben so vertraut und dann das ...
wir suchen nach den wirklichen Hintergründen und wollen sie eigentlich gar nicht mehr wissen.

Wir haben nun Robert zu Hause. Das macht viele Probleme. Es passt nicht mit den Tageskindern zusammen. Er ist so aufwändig, der Robert. Er kann nicht so gut umgehen mit den Kleinen. Er will sie immer halten, mit ihnen nach seiner Art spielen.....

Er hat wieder Anfälle in der Nacht. Die Aufregung, seine Trauer um seine kl. Welt die er so geliebt hat.
"Ich mach das nie mehr wenn ich morgen wieder bei meine Freunde und bei der A. bin....."

Er hat von einem Tag auf den Anderen keine Therapien mehr. Ergotherapie und mehr.... fand alles in der Tagesstätte statt. Er weint um das Pferd auf dem er seine Reittherapie hatte.....

und ich kann nun nicht mehr weiterschreiben....es schockiert mich so sehr.....
kämpfen um diesen Platz tun wir nicht mehr...
um was überhaupt noch? Nochmal neu anfangen und wieder fremden Menschen den Robert anvertrauen?

 Wo seid Ihr gewesen als es passiert ist. Und: "Kinder auch die gesunden sagen ganz oft "petzt ja nicht, sonst...".....

Kommentare:

  1. Das ist ja ein Alptraum, mehr kann ich gar nicht sagen.
    Ich hoffe ihr findet einen Lösung, Allerleirauh

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  2. Nee kämpfen würde ich um diesen Platz auch nicht mehr.Dort scheint er ja nicht wirklich in guten Händen zu sein.Es muss ein Neuanfang her.
    Ich drück euch
    LG
    Nicole

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  3. http://www.puffun.com/images/never.jpg

    Ganz liebe Grüße, ich denke an euch
    Christine

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  4. Liebe Elisabeth,

    versuche den Kopf nicht in den Sand zu stecken, ich weiss das ist schwer. Um den Platz in der Tageseinrichtung zu kämpfen lohnt sich wahrscheinlich nicht, es hört sich so an, als haben sie nur nach einem Grund gesucht, unglaublich.Ich weiss aus eigener Erfahrung, was ihr jetzt mit macht und es tut mir weh das zu Lesen. Aber die Frage ist, wo könnt ihr euch noch Unterstützung holen, wer fängt euch Alle auf??? Eigentlich fehlen mir die Worte. Ich kann euch nur ganz viel Kraft wünschen und euch mal alle drücken , wenn ich darf.

    Nachdenkliche aber LG

    Barbara

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  5. Liebe Elisabeth,
    ich wünsche euch, dass ihr eine Lösung findet, die für euch und vor allen Dingen für Robert tragbar ist. Verliert den Mut nicht - oftmals bekommt man Hilfe, wenn man gar nicht damit rechnet.
    Alles Liebe
    Sr. Bernadetta

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  6. Liebe Elisabeth,
    ich bin geschockt, aber ich halte da zu Robert, denn ich weiß, was es für hinterhältige und falsche Kinder es gibt, ich denke an soeinen ist Robert da geraten !

    Aber in ein KH, nein, dass würd ich nicht so einfach hinnehmen !

    Schad, dass ihr so weit in Bayern drin wohnt, wir haben hier nämlich eine klasse Einrichtung mit Tagesstätte,Kindergarten,Schule und Internat für solche Kinder und die Busfahrer sind da auch immer ok !

    Aber ich weiß, mann kann nicht so einfach woanders hinziehen !

    gaaanz ganz liebe Grüße, lass dich drücken, ich weiß wie weh solche Sorgen tun !
    lg
    Alexandra

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  7. Liebe Elisabeth,
    mir fehlen echt die Worte... wenn ich euch doch nur irgendwie helfen könnte... aber wie???? Ich drück euch alle ganz fest, Ursula

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  8. Ich bin fassungslos!
    Bitte, was tut man da???
    Himmel, ich bete für euch, ich bitte um eine Er-Lösung aus dieser Situation.
    Könnt ich euch doch bloss umarmen, genauso fest wie Robert das gerne mag!!
    Ich mein, wir sprechen von einem 10jährigen Kind! Solche Doktorspiele würde ich jetzt nicht überbewerten.
    Da war doch kein böser, schlechter Gedanke dahinter sondern einfach Neugierde!!
    Liebes, alles wird gut, der Weg tut sich schon noch auf!
    Barbara

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  9. Liebe Elisabeth, ich bin ganz traurig und weiß nicht was ich sagen soll. Würde Dich am liebsten einfach mal kräftig drücken. Was da passiert ist kann ich nicht beurteilen, aber die Folgen für Eure Familie machen mich traurig. Sei ruhig erstmal kraftlos, und dann atmest Du tief durch und zeigst Ihnen allen die Zähne.

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  10. Liebe Elisabeth,
    das klingt gar nicht gut, du klingst nicht gut. Ich schreibe dir lieber eine E-Mail. Ich denk an dich und drücke dich ganz fest.

    LG; dieMia

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  11. Ich bin fassungslos, wie viele andere auch. Nein, ich kann euch nicht helfen, nicht raten - denn auf euer Recht zu beharren, bringt euch wohl nicht weiter.

    Ich drücke weiterhin die Daumen, dass ihr eine Lösung findet, die für alle passt - auch wenn ich gerade nicht weiß, wie die aussehen könnte.

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  12. das macht mich jetzt wütend... alles... was ist denn bitte an "doktorspielen" bei 10-jährigen unangemessen?? vielleicht sind sich nicht-behinderte kinder mehr der tatsche bewußt, dass es den erwachsenen unangemessen erscheint und machen das dann, wenn sie sicher nicht erwischt werden.. aber sich mit dem thema in irgendeiner weise zu beschäftigen, genau dieser übergang von kind zu teenager, zwischen dem entdecken der eigenen sexualität und der gewohnheit mit dingen spielerisch umzugehen, ist doch wohl normal?

    ich kann mich an mich und meine freundinnen erinnern und erzählungen von anderen... wir haben uns halt net erwischen lassen, uns sicher nix böses dabei gedacht und geschadet hats uns wohl auch nicht..

    dass das in einer tagesstätte (oder sonst wo in der öffentlichkeit) und nicht gegen den willen eines anderen passieren sollte ist ein sehr wichtiger punkt, aber eben ein generelles thema bei sexualität und sollte kindern auf jeden fall beigebracht werden. aber das kann ja wohl auf eine andere art passieren als über strafmassnahmen, die das leben eines kindes und seiner familie komplett über den haufen werfen.

    was für ein bild von sexualität vermittelt das denn? oder geht man davon aus, dass behinderte menschen sich sowieso von dem thema fernhalten sollen weil das nix für sie ist? ...

    so... hab mich in rage geschrieben und muss mal durchatmen... manchmal versteh ich die welt nichtl... das sind doch alles pädagogen?????

    glg aus wien und viel kraft für euch!

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  13. Liebe Elisabeth,

    das einzig gute an der Sache ist wohl, dass Robert nicht mehr in deren Obhut ist, auch wenn es ihm jetzt weh tut und er seine Freunde vermisst. Eine Kita die so reagiert, kann kein guter Platz für Kinder sein.

    Ich glaube nicht, dass es ungewöhnlich ist, dass Kinder Doktorspiele spielen. Ich denke eher, dass die Kita das als Vorwand nimmt, um Robert aus welchen Gründen auch immer, loszuwerden. Es ist traurig, dass das nun auf Roberts Rücken ausgetragen wird und ich kann Euch allen nur viel Kraft in dieser Situation wünschen.

    Liebe Grüsse, Manuela

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  14. Liebe Elisabeth,

    sonst lese ich nur still mit, aber bei dem, was gerade mit und um Robert passiert, muss ich einfach laut werden.

    Das ist so unfassbar. Als ob er mit den täglichen Baustellen Fahrdienst und Schule noch nicht genug hätte, nun auch noch das.

    Und weswegen? Weil da zwei Kinder ihre natürliche sexuelle Neugier entwickeln? Etwas, was alle Kinder durchleben, ob behindert oder nicht?

    Ebenso schließe ich mich der wiederholenden Frage an - wo waren die Erzieher? Die Gruppe wird ja wohl kaum aus 30 Kindern bestehen, wo 2 einzelne schonmal untergehen können...und das gleich bei 4 (!) Gelegenheiten.
    Nein, das kann und darf nicht sein.

    Außerdem schließe ich mich Nicole an...um den Platz würde ich auch nicht mehr kämpfen. Denn ein Nachgeschmack bleibt ja leider immer, auch wenn Robert die Tagesstätte wieder besuchen dürfte.

    Liebe Elisabeth, ich wünsche dir und deiner Familie, dass das Ganze zu euern Gunsten ausgeht und ihr endlich wieder Ruhe finden könnt. Und ich wünsche euch viel Kraft, aber auch Momente, in denen ihr schwach sein könnt, denn auch die sind wichtig.

    Und dir, lieber Robert, wünsche ich, dass du die nächsten Tage etwas zur Ruhe kommst und ganz bald einen Platz findest, an dem du einfach nur du sein darfst.

    Liebe Grüße
    Squirrel

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  15. liebe elisabeth,

    bitte nicht den kopf in den sand stecken. ich weiß, das schreibt sich leicht und es ist so unglaublich nachvollziehbar, dass euch jetzt danach ist. dass ihr auch keinen wert mehr darauf legt, robert in diesen händen zu wissen. aber es geht nicht nur um diese hände im spezifischen, sondern um den mangel von geeigneten händen im allgemeinen. dieser blog macht das auf so eine eindringliche art und weise sichtbar. das darf nicht sein. nicht im 21. jahrhundert.

    es ist schon irgendwie nachvollziehbar, dass robert unbehagen ausgelöst hat. wahrscheinlich ist das eines der größten gesellschaftlichen tabus, menschen mit behinderungen und sexualität, in allen facetten. aber die reaktion der tagesstätte ist so offensichtlich falsch, so überhaupt nicht 21st century. phänomene, die uns herausfordern, was auch immer "uns" hier heißt und was auch immer diese "phänomene" sind, können wir nicht lösen, indem wir sie wegsperren, verstecken und unsichtbar machen. das war mal so.

    zugegeben, es ist sehr bequem, locker auf dem stuhl zu sitzen (und darauf sitzen zu bleiben), und andere zum handeln auffordern. aber bitte überlegt euch, das öffentlich zu machen, auch in einer anderen form -- zusätzlich. damit phänomene, die nicht einfach ins schema passen, nicht mehr einfach weggesperrt werden können. ich bin mir sicher ihr seid nicht allein.

    ingrid

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  16. Hallo liebe Robertfamilie!
    Ich bin wirklich sehr geschockt und einfach nur wütend!
    Leider kenn ich mich so gar nicht damit aus aber eine Schreiberin (marmota81) über mir hat genau die Gedanken von mir niedergeschrieben,besser hätte ich es nicht können!
    Ich wünsche euch alles Liebe der Welt, steckt den Kopf mal kurz in den Sand um ihn dann wieder weiter oben tragen zu können! Ihr schafft das, ihr seit eine so wunderbare Familie!
    Ina

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  17. Liebe Elisabeth,

    ich glaube auch, daß hier zwanghaft nach Gründen gesucht wurde. Vielleicht waren die "Doktorspiele" der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte, vielleicht war es auch was anderes.

    Ich hatte in meiner 4monatigen stationären Zeit auch aufmüpfige Jungen in der Gruppe; vermutlich hätte ich mich damals mit einem "Robert" ;) auch ganz und gar nicht wohlgefühlt.

    Oh Mann, ich wär jetzt gern bei Euch. Und kann Euch doch alle nur in Gedanken drücken.

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  18. Liebe Elisabeth,

    ruf mich an, wenn Du 5 Minuten Zeit hast, bin für Dich da. Manchmal ist besser mal zur sprechen, nicht nur zu schreiben. Da ich nicht weiß, wenn Du Ruhe hast und die Tageskinder schlafen, ist es vielleicht besser Du rufst an und nicht ich.

    ganz, ganz liebe Grüße Lydia ♥♥♥

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  19. Liebe Elisabeth, es tut mir so leid!
    Liebe Grüße Rosine

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  20. Es ist wirklich erdrückend, was ihr alles mitmachen müsst! Ich wünsche Euch viel Kraft und nein, ich würde auch nicht um diese Schule kämpfen. Robert wird auch woanders glücklich werden. Es ist sicherlich anfangs sehr schmerzhaft für ihn und ärgerlich für euch aber wie sage ich immer: Wer weiß, für was es gut ist!!! Ich wünsche Euch nur das beste!!!

    Frau Mariliese, die sehr gern hier liest!

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  21. Auf keinen Fall Kopf in den Sand.
    Rechtliche Schritte gegen diese Entscheidung gehen.
    Für Robert ist diese Tagesstätte sowieso nun tabu.

    Ich schreib ne Mail.

    LG
    Brigitte

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  22. Mir bleibt hier gerade echt die Spucke weg. Welch furchtbar einschneidende Konsequenzen dieser "Hammer" nun für Euch hat, macht mir das Herz schwer.
    Ich wünsche Euch viel Kraft und einen ganz festen Zusammenhalt untereinander - gemeinsam werdet Ihr eine Lösung finden, da bin ich mir sicher! Und "Unterstützung" in Form von aufbauenden Kommentaren gibt es hier für Euch - zahlreich und ehrlich.
    Liebste Grüße
    Susanne

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  23. Liebe Elisabeth,

    meine "persönliche" Meinung habe ich Dir per mail geschrieben. Aber es war und ist mir auch wichtig Dir zu sagen, dass ICH finde, Doktorspiele sind etwas "NORMALES"!!! Und rechtfertigen meiner Meinung nach, nicht das Verhalten das "dort" nun für richtig erachtet wird. Es ist unglaublich was die mit Euch machen. Mir tut Robert so leid!!!

    Den ganzen Vormittag musste ich an Euch denken, sogar meinen Mann habe ich angerufen und ihm DAS erzählt. Der hat am Telefon nur noch den Kopf geschüttelt, ich konnte es förmlich "hören".

    Liebe Grüsse
    Angelika

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  24. Das ist ja schrecklich. Wenn die Leute, die ausgebildet und geschult sind für Kinder mit besonderen Bedürfnissen, wenn genau diese Leute nicht mit "solchen" Situationen umgehen können. Wenn nicht die, wer denn dann?!
    Es tut mir so leid, dass ihr da solche Probleme habt. Es ist schwer, wenn man selber nicht weiterweiß, doch dem Kind ein sicheren Gefühl zu geben.

    Ich wünsch euch so sehr, dass ihr auf gute Leute trefft, die euch und Robert ganz besonders begleiten, fördern und unterstützen.

    Alles, alles Liebe. maria

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  25. Liebe Elisabeth,

    auch ich finde Doktorspiele sind was normales, was sogar zur Entwicklung dazugehört. Natürlich kommt es auf die Intensität an, aber so wirklich klar scheint man gar nicht rekonstruieren können, was eigentlich passiert ist oder? Weder Robert noch der andere Junge scheinen wirklich zu verstehen was passiert ist und was eigenltich schlimm daran ist. Das finde ich ganz fürchterlich. Rein auf Vermutungen und vage Äußerungen gestützt ein Kind aus seiner Umgebung zu reißen finde ich schlimm.

    Ich hoffe Ihr findet eine gute Lösung für Robert. Er ist doch noch so klein.

    Liebe Grüße!

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  26. Liebe Elisabeth,

    ich würde von einem Anwalt ein Schreiben aufsetzen lassen, eins, welches ein wenig wach rüttelt, ein wenig erschreckt. Denn, ja,wie steht es dort mit der Aufsichtspflicht?
    Werden die Kinder allein gelassen für eine längere Zeit?
    Wahrscheinlich gehen solche Menschen dieser Tätigkeit nicht aus Überzeugung nach, sondern des Geldes wegen!
    Aber in diese Einrichtung auf keinen Fall mehr den Robert geben!
    Er würde bei solchen immer das sogenannte schwarze Schaf bleiben!

    Lasst euch nicht unterkriegen!
    Ich drücke dich lieb, es muss
    verdammt schwer gerade sein bei euch.

    mitfühlt die Rachel

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  27. Es tut mir leid für Robert, weil er gerne hingehen möchte, aber offensichtlich war er dort gar nicht gut aufgehoben.
    Kopf hoch, viel Mut und viel Kraft!
    Liebe Grüße

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  28. Das ist ja furchtbar,tut mir alle so leid,aber bitte liebe Elisabeth nicht verzweifeln es wird sicher von anderer Stelle geholfen werden. Wünsche euch viel Kraft und durchhalte vermögen. bin sehr traurig und fühle mit euch mit. lg ilse.

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  29. Gottle, Elisabeth, ich bin total geschockt! Was sind denn das für "Fachleute" in dieser Tagesstätte? Die versagen ja alle auf ganzer Linie! Wie kann man einem Kind so eine Schuld geben bei einer Angelegenheit die rein "entwicklungstechnisch" bei jedem Kind in dieser Altersepoche auftritt und wo man eigentlich sich darüber auch freuen sollte, dass das auch bei einem behinderten Kind diese natürliche Entwicklung nimmt! Echt, hier ist Sexualkunde in jeder Behinderteneinrichtung, ob privat oder öffentlich, Thema von klein auf!
    Was werden da Euch nur für Steine in den eh' schon mühsamen Weg gelegt?! Ich wünsche Euch so viel Gutes für die nächste Zeit.

    Abrazos, Christl

    Und an das Hochzeitspaar vom letzten Wochenende sende ich noch ganz, ganz herzliche GlückwÚnsche. Das hat jetzt oben nicht so richtig reingepasst.

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  30. Ich bin geschockt!
    Ich bin wütend!
    Ich bin sprachlos!
    Ich bin traurig!

    Ich bin in Gedanken bei Euch!

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  31. Ich frage mich ernsthaft, warum müssen Mütter (und auch Väter) so kämpfen ! Warum müssen wir Tränen runterschlucken, wenn wir doch lieber alles rauschreien würden !? Ich weiß noch, daß ich damals wie gelähmt war und auch erst zuhause weinen konnte und dann kaum noch aufhören konnte ! Das schlimmste ist, daß die Kinder kaum wissen, was da passiert, sie sehen nur, daß die Mama (und auch der Papa) weint...denken, sie hätten was schlimmes gemacht und die kleine, heile Welt bricht zusammen wie ein Kartenhaus ! Bitte entschuldigt die Ausdrucksweise, aber unsere Welt kotzt mich momentan an, jawohl ! Ich möchte, daß ALLE Kinder glücklich aufwachsen, sich nicht mit irgendwelchem Scheiß der Erwachsenen auseinandersetzen müssen ! Ich mag keine Zeitung mehr lesen, keine Nachrichten mehr gucken, das "wirkliche" Leben, selbst im kleinen Kreis, ist oft grausam genug ! Trotzdem glaube ich daran, daß am Ende des Tunnels immer ein Licht ist, auch wenn es nur klitzeklein aufleuchtet !Ihr Lieben, fühlt Euch umarmt ! Und es soll was Positives geschehen, damit ihr wieder Kraft tanken könnt, für Euch und Eure tollen Kinder ! Das wünsch ich Euch !
    Liebe Grüße Birgit

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  32. Ich habe eher das Gefühl, dass Robert den Leuten dort irgendwie lästig ist und sie ihn deswegen möglichst umwiderruflich loswerden wollen.

    Ein Kind zum Täter zu machen, halte ich für sehr bedenklich. Robert ist weit unter vierzehn und in seiner psychosozialen Entwicklung aufgrund des Autismus nicht mit anderen Kindern zu vergleichen. Er wäre selbst ohne Autismus nicht strafmündig, was fällt denen also ein, ihn so hart anzupacken und zu stigmatisieren?

    Und während Ihr jetzt nicht wisst, wohin mit Robert und wie es weitergeht, bekommt irgendein Crashkid oder notorischer Ladendieb unter 14 Jahren erstmal einen Segeltörn in der Karibik spendiert, damit er resozialisiert werden kann. Anstatt dass da mal im richtigen Moment Autorität gezeigt wird.

    Und Robert wird mal eben kurzerhand entsozialisiert, mitsamt seiner Familie. Klar, der kann sich ja auch nicht wehren.

    Verklagen müsste man diese Einrichtung. Ich denke, die ist für besondere Kinder, sollten die Betreuer dann nicht auch in der Lage sein, solchen angeblichen Auswüchsen Herr zu werden?

    Vor allem, wenn es keine erwachsenen Zeugen gibt, sondern nur andere ebenfalls besondere Kinder, die Robert belasten. Wissen die überhaupt, was sie da erzählen, oder ist den anderen Kindern vielleicht sogar was in den Mund gelegt worden?

    Ich habe mal als Achtjährige Kastanien gesammelt auf dem Bürgersteig vor einem Haus. Da kam das fünfjährige Kind des Hausbesitzers an und behauptete, ich hätte Steine geklaut! Und diese tüdelige olle Oma von dem Kind, das Kastanien nicht von Steinen unterscheiden konnte, wollte die Polizei holen und machte mich dermaßen nieder...
    Ich bin jahrelang nicht an dem Haus vorbeigelaufen, weil ich mich gefürchtet habe, dass mir das nochmal passiert. Und wenn so eine unberechtigte Beschuldigung ein intelligentes un-besonderes Kind schon dermaßen erschüttern kann, was macht dann der vorliegende Tatvorwurf mit Roberts Seele?

    Ich könnte hier echt zum Tier werden...ich glaube auch, dass die Betreuer bei mir nicht so billig davongekommen wären, hätten sie so eine Nummer mit meinen Kindern versucht.

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  33. Das ist so gemein, das ist so ungerecht das ist doch sch....., Ihr und vorallen Robert tut mir soleit. Erst die probelme bei den Fahrten usw. und jetzt noch das. Das macht mich so tauig und ich fühle mich so hilflos weil ich euch nicht unterstüzen kann. Wenn ich doch nur etwas machen könnte. Aber eins das werde ich machen in meiner zukünftigen Laufbahn als Erzieherin werde ich alles tutn um Kinder wie Robert zu Intergrien und sie in Gruppen zu hollen und da NICHT rauszuwerfen.

    Ich kann euch jetzt nur sagen das ich euch ganz viel Kraft wünsche. Engergie für euch und Robert gibt nicht auf !!!!

    LG ANKE

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  34. Liebe Elisabeth,

    mir fehlen die Worte. Ich wünsche euch ganz viel Kraft und das schnell eine neue Lösung gefunden wird ❤

    Liebe Grüße Eva!

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  35. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  36. Ich bin sprachlos. Ich wünsche euch ganz viel Kraft.
    LG Sabine

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  37. Liebe Elisabeth,
    mir tut das alles so leid, und ich kann dein Bedürfnis, einfach wegzutauchen, so unendlich gut verstehen. Mir geht es so ähnlich, dabei habe ich im Äusseren keinen, aber auch wirklich keinen Grund dazu. Wie muss es erst sein, wenn so viele Menschen und vor allem das eigene Kind involviert sind?
    Ich nehme euch mit in die Nacht und wünsche euch von ganzem Herzen Kraft und Mut für die kommende Zeit.
    Gabriela

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  38. Huhu Elisabeth!
    Wollte nur mal nachfragen, ob mein Kommentar hier einfach verschwunden ist oder ob du ihn gelöscht hast. War ja auch ziemlich brisant.

    GlG von Aurum

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  39. Guten Morgen ihr Lieben von der Robert Familie,

    das was da gerade bei euch und mit euch passiert ist völlig daneben.
    Ich komme selber aus dem Beruf und habe mit den unterschiedlichsten Behinderungen schon gearbeitet zudem habe ich selber eine besonders Tochter.

    Es ist NICHT eure oder gar Roberts Schuld das er nun nicht mehr dahin gehen darf. Eherlich gesagt zum Glück geht er da nicht mehr hin. Nein,kämpfen um ein Platz dort würde ich niemals.

    Denke aber das es für euch und besonders für Robert wichtig ist sich auf neues einzulassen. Er btraucht "seine" Menschen um sich , zu sehen und zu spüren es gibt mehr als nur mich und auch wieder das Gefühl zu haben ich bin richtig und darf und soll so sein wie ich bin.
    Ganz ehrlich und ihr braucht Oasen und Auzeiten für euch ich weiss elber wie anstrengend besondeer Kinder sein können so sehr wie sie auch lieben und um uns haben wollen.

    Ich würde was neues suchen,gleich ehrlich sein und auch von meinen Ängsten und Sorgen erzählen. Ich weiss noch wie geschockt und gelähmt ich war als Aniko aus der einrichtung geworfen wurde und ja ich war da an allem angeblich Schuld. Im grunde hatten die keine Lust mehr auf sie weil sie zu anstrengend war und auch weil sie an ihre Grenzen gekommen waren.
    In der neuen Einrichtung,es war nicht leicht eine zu suchen und zu finden,war ich gleich ehrlich hab vom Miserfolg bei der netzten einrichtung erzählt und wovor ich nun angst habe. Ich weiss noch ich hab geweint wie ein kleines Kind und unter Tränen und stockender Stimme gesagt ich möchte und wünsche mir nur das Aniko hier sein kann wie sie ist und auch gemocht wird weil sie ist wie sie ist. Das nicht nur gesehen wird wie anstrengend sie ist und was sie nicht kann oder machen will sondern das man sieht was für ein toller kleiner Mensch sie ist.

    Es waren dann noch tolle 2 Jahre in der neuen Einrichtung und sie ist da so gerne hingegangen und hat viel für sich da mitgenommen und ja ich hatte immer das Gefühl sie mögen sie.

    Ich wünsche mir für euch alle das ihr einen solchen Platz findet wo Raum ist für den ROBERT wie er ist und auch für euch als Familie.

    Ganz liebe Grüsse
    alex

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  40. Ihr Lieben,

    ich bin noch immer sprachlos... Ich kann mir auch vorstellen, dass sie Robert einfach nur auf irgendeine Art loswerden wollten... Vielleicht war er ihnen zu anstrengend. Allerdings find ich es total zum k...en, dass Robert jetzt gestempelt ist und er zudem keine Therapien mehr bekommt. Das ist wichtig und sein gutes Recht. Die Therapien an anderer Stelle zu bekommen, heisst für Euch wieder mehr Aufwand...

    Oh Mann... Bin in Gedanken bei Euch! Fühlt Euch gedrückt und steckt den Kopf bitte nicht zu tief in den Sand!

    Ganz liebe Grüße,
    Barbara und Emma.

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  41. Ich bin fassungslos ....

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  42. Leider lief mein Tag heute gaaaaanz anders als geplant. Drum konnte ich dir nicht schreiben. Ich hole es aber nach.

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  43. Hallo Elisabeth,

    Menschen können solche A......l....
    sein !!!
    Bloss nicht mit der Situation auseinandersetzen, lieber einen Sündenbock haben auf den man alles abwälzen kann. Na da kann die Einrichtung ja stolz auf ihre Betreuung sein !!
    Ich drücke euch ganz fest !!!!!!!!!!
    Glg Sandra

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  44. Liebe Elisabeth,
    erstmal ganz herzlich Dank für deine immer lieben Kommentare auf unserem Blog!!! Du tust mir gut!

    Jetzt zu Euch: wie du weißt, war ich lange nicht hier, nun lese ich wieder und bin geschockt!!! Der arme Robert, was tun die da mit ihm?? Doktorspiele sind ja nun wirklich nichts Außergewöhnliches. Kommt in verschiedenen Altersklassen vor und egal ob behindert oder nicht. Gehört doch wohl zur Entwicklung dazu..
    Ich glaube nicht, dass DAS der Grund ist, da steckt doch bestimmt etwas Anderes dahinter. Aber egal was, auch wenn es Robert jetzt sehr weh tut, ich denke, dies ist ein Zeichen für einen neuen Weg!Nichts ist zufällig und für irgendetwas wird es gut sein, dass Robert dort nicht mehr hingeht!! Und ich würde ihn dort auch nicht mehr hingeben, da stimmt doch etwas nicht.
    Ich wünsche Euch viel Kraft und Zuversicht und Robert, dass er es hoffentlich überwindet und seine Schuldgefühle verliert. Schuldgefühle für etwas, für das er sich nicht schuldig fühlen sollte!

    Bin in Gedanken oft bei Euch, wenn auch nicht so oft hier...

    glg
    Andrea

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